Herzlich Willkommen, Aleppo Olivenöl Seife!

Wir begrüßen unser 3.333stes Mitglied

Herzlich Willkommen, Aleppo-Olivenöl-Seife!

Es gibt Grund zu feiern, denn NUiF begrüßt heute sein 3.333stes Mitgliedsunternehmen! 🎉

Das Unternehmen Die Aleppo-Olivenöl-Seife🧼 produziert und verkauft Aleppo Seife, die schon seit 500 Jahren auf traditionelle Weise in Aleppo hergestellt wird. Mit den Einnahmen werden die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter vor Ort unterstützt.

Der Unternehmer Mahmoud Faour ist selbst 2015 aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Mit dem Vertrieb der traditionellen Seife möchte Herr Faour ein Stück seiner alten Heimat nach Deutschland bringen und damit die Arbeit und den Lebensunterhalt der Mitarbeitenden vor Ort in Syrien sichern.

Herr Faour gehört damit zu den rund 68.000 Personen mit Fluchthintergrund, die in Deutschland selbstständig tätig sind (FES, 2021).

➡️ Zum Thema Gründungspotenzial von Geflüchteten, welche Hindernisse die Selbstständigkeit erschweren, und was getan werden kann, um diesen Hindernissen entgegenzuwirken, berichtet eine 2021 veröffentlichte Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Unsere Regionalbotschafterin aus Berlin im Interview

Unsere Regionalbotschafter*innen im Interview

Heute mit Heike Streubel der Gegenbauer Services GmbH

Im Interview mit unseren Vorzeigeunternehmen für eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten erzählen die Regionalbotschafter*innen was sie zum Ehrenamt bewegt hat, welche Erfahrung sie in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund gesammelt haben, was bei ihnen zunächst schwer war und geben den Betrieben in ihren Bundesländern Tipps.

Für Berlin sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Heike Streubel. Für die Unternehmensgruppe Gegenbauer ist sie die Integrationsbeauftragte.

Neu: Lager & Logistik + BusfahrerInnen & BerufskraftfahrerInnen

Sprachflyer für Lager & Logistik
+ BusfahrerInnen & BerufskraftfahrerInnen

Auf Ukrainisch, Russisch und Türkisch

Angesichts der aktuellen Situation und des Ankommens vieler Geflüchtete aus der Ukraine nach Deutschland haben wir unsere Sprachflyer für die Branchen Lager und Logistik und Busfahrer*innen & Berufskraftfahrer*innen ins UkrainischeRussische und Türkische übersetzt.

Der Lager- und Logistikflyer entstand 2019 in Zusammenarbeit mit der Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH und gliedert sich in Rubriken wie Orte/Personen, Tätigkeiten, Arbeitsgegenstände, Eigenschaften der Gegenstände, Transport und Lieferung sowie Sonstiges.

Der Sprachflyer für Busfahrer*innen und Berufskraftfahrer*innen entstand 2021 in Zusammenarbeit mit der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH und gliedert sich in Rubriken wie Fahrzeug und Fahrzeugteile, Verkehr allgemein, Verkehr – Berufskraftfahre, Öffentlicher Nahverkehr, Verkauf – öffentlicher Nahverkehr und Sonstiges.

Hier geht’s zu den kleinen Wörterbüchern für Mitarbeiter*innen im Bereich Lager und Logistik:

Hier geht’s zu den kleinen Wörterbüchern für Mitarbeiter*innen im Bereich Busfahrer*innen und Berufskraftfahrer*innen

Hier finden Sie die Übersicht all unserer Sprachflyer und Poster für die Branchen Pflege, Bäckerhandwerk, Handel, Gastronomie, IT und weitere.

Übrigens: NUiF verschickt alle Sprachflyer auch in gedruckter Form. Fragen Sie uns dafür gerne per E-Mail info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de an.

Das NUiF-Team ist wieder erreichbar

Achtung:
Das NUiF-Team ist wieder erreichbar

Nun sind wir auch wieder per E-Mail erreichbar.

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des aktuellen IT-Vorfalls. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website des DIHKs.

Wir sind aber wieder per E-Mail und auch telefonisch wie gewohnt für Sie erreichbar.

Update: Visafreier Aufenthalt

Verlängerung des visafreien Aufenthalts für Geflüchtete aus der Ukraine bis zum 30.11.2022

Der Bundesrat hat beschlossen, die Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung bis 30.11.2022 zu verlängern. Angesichts des weiter anhaltenden Kriegsgeschehens und der damit verbundenen Fluchtbewegungen soll die Regelung den Grenzübertritt in das Bundesgebiet für Geflüchtete aus der Ukraine unbürokratisch ermöglichen.  

Die zum 01.09.2022 in Kraft tretende Verordnung befreit Betroffene für einen Zeitraum von 90 Tagen ab Einreise in das Bundesgebiet von der Erfordernis eines Aufenthaltstitels. Die Regelung gilt für Geflüchtete, die im Zeitraum vom 01.09. bis 30.11.2022 nach Deutschland einreisen – sowohl für Ukrainer*innen ohne biometrischen Reisepass, als auch für Drittstaatsangehörige. Für Drittstaatsangehörige bedeutet die 90-Tage-Beschränkung in der Praxis weniger Zeit, einen alternativen Aufenthaltstitel zu beantragen, wenn kein Anspruch auf vorübergehenden Schutz besteht. Dieser Zeitraum kann sich weiter verkürzen: Für Personen, die einen Aufenthaltstitel beantragen und eine Ablehnung erhalten, endet der visafreie Aufenthalt.

Für Ukrainer*innen mit biometrischem Reisepass ergeben sich keine Änderungen. Sie dürfen bereits seit Juni 2017 visafrei für 90 Tage in die EU einreisen.

Hintergrundinformation: Am 7. März 2022 trat die erste Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung in Kraft. Im Rahmen des visafreien Aufenthalts ist keine Beschäftigung möglich.

Chancen-Aufenthaltsrecht

Das „Chancen-Aufenthaltsrecht“

Bundesregierung bringt das erste Migrationspaket auf den Weg

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat in einer Pressekonferenz am 6. Juli 2022 den Kabinettsbeschluss zum ersten Teil eines neuen Migrationspakets bekannt gegeben. In dessen Fokus sollen drei große Änderungen stehen: die Einführung eines Chancen-Aufenthaltsrechts, Erleichterungen bei der Fachkräftezuwanderung und beim Zugang zu Integrationsmaßnahmen sowie schnellere Rückführungsmöglichkeiten für Gefährder*innen und Straftäter*innen.

Mit dem neuen Chancen-Aufenthaltsrecht sollen gut integrierte Geduldete, die sich zum Stichtag 1. Januar 2022 seit mindestens fünf Jahren in Deutschland aufhalten, eine Chance auf eine langfristige Bleibeperspektive erhalten. Sie erhalten bei Erfüllung aller Voraussetzungen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis, die es ihnen ermöglichen soll, in dieser Zeit alle Kriterien für die Aufenthaltserlaubnis bei nachhaltiger Integration (§ 25b AufenthG) zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts, der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse und die Klärung der Identität. Vom Chancen-Aufenthaltsrecht ausgeschlossen sind Straftäter*innen und Gefährder*innen sowie Menschen, die durch Falschangaben oder Täuschungen über ihre Identität ihre eigene Abschiebung verhindert haben.

Von über 242.000 Menschen, die derzeit mit einer Duldung in Deutschland leben, könnten bis zu 136.000 vom neuen Chancen-Aufenthaltsrecht profitieren.

Gut integrierte Geduldete haben nach dem neuen Beschluss außerdem früher Zugang zu einer Aufenthaltserlaubnis: bei Erfüllung aller übrigen Voraussetzungen erhalten erwachsene Geduldete (§ 25b AufenthG) sie nun ab 6 Jahren Aufenthalt in Deutschland – bislang sind 8 Jahre Aufenthalt nötig. Sofern minderjährige Kinder im Haushalt wohnen, sind 4 Jahren ausreichend – statt wie bislang 6 Jahre. Eine Aufenthaltserlaubnis für gut integrierte Jugendliche (§ 25a AufenthG) ist nun schon ab 3 Jahren Aufenthalt und bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres möglich – bislang gilt: 4 Jahre Aufenthalt, bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres.

Alle Asylbewerber*innen sollen schon im laufenden Verfahren Zugang zu Integrationskursen bekommen – unabhängig von ihrer Bleibeperspektive.

Die Fachkräftezuwanderung nach Deutschland soll attraktiver gemacht werden. So werden einerseits Regelungen aus dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz entfristet. Andererseits entfallen beim Ehegattennachzug ausländischer Fachkräfte die Sprachnachweise.

Neben den neuen Möglichkeiten für gut integrierte Geduldete soll gleichzeitig aber auch eine Rückführungsoffensive auf den Weg gebracht werden. Gefährder*innen und Straftäter*innen sollen schneller abgeschoben werden können. Dafür wird die maximale Länge der Abschiebehaft bei diesen Gruppen von 3 Monaten auf 6 Monate ausgeweitet.

Der Gesetzesentwurf wird nun dem Bundesrat für eine Stellungnahme vorgelegt und geht anschließend in die Lesungen im Bundestag.

Weitere Beschlüsse zum neuen Migrationspaket wurden für den Herbst 2022 und das Frühjahr 2023 angekündigt. Diese Gesetzesentwürfe sollen einen starken Fokus auf die Fachkräftezuwanderung mit erleichterter Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen haben. Daneben sollen auch bereits hier lebende zugewanderte Frauen zusätzliche Unterstützung erhalten, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Neue Sprachflyer für Pflege und Bäckerhandwerk

Neu erschienen:
Sprachflyer für die Pflege & das Bäckerhandwerk

Auf Ukrainisch, Russisch und Türkisch

Angesichts der aktuellen Situation und des Ankommens vieler Geflüchteten aus der Ukraine nach Deutschland haben wir unsere Sprachflyer für die Branchen Pflege und Bäckerhandwerk ins Ukrainische, Russische und Türkische übersetzt.

Der Pflegeflyer entstand 2019 in Zusammenarbeit mit dem sozialen Dienst der Diakonie und gliedert sich in Rubriken wie PatientIn, Auf Station, Tätigkeiten, Untersuchung und Medikation, Krankheitsbilder und Sonstiges.

Das Wörterbuch für das Bäckerhandwerk entstand 2020 in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. und gliedert sich in Rubriken wie Werkzeuge, in der Backstube/Arbeitsvorgänge, Zutaten und Rohstoffe sowie im Verkauf.

Hier geht’s zu den kleinen Wörterbüchern für Mitarbeiter*innen im Bereich Pflege:

Hier geht’s zu den kleinen Wörterbüchern für Mitarbeiter*innen im Bereich Bäckerhandwerk:

Hier geht es zur Übersicht all unserer Sprachflyer und Poster für die Branchen Logistik, Handel, Gastronomie, IT und weitere.

Übrigens: NUiF verschickt alle Sprachflyer auch in gedruckter Form. Fragen Sie uns dafür gerne per E-Mail an.

Neuer Sprachflyer für IT

Neu erschienen: Sprachflyer für Mitarbeiter*innen der Digital- und IT-Branche

Was ist eigentlich eine استفسار?

Und was möchte die Kollegin, wenn sie darum bittet, die elektronische Datenverarbeitung zu überprüfen? Auch im Bereich Digital- und IT gibt es viele branchentypische Begriffe, die geflüchtete Menschen im Sprachkurs meist nicht lernen.

Damit der Berufseinstieg in der Branche schnell gelingt, haben wir gemeinsam mit dem Digital Career Institute (DCI) für Ihre neuen MitarbeiterInnen ein kleines Wörterbuch erstellt. Darin werden wichtige deutsche Begriffe in die Sprachen Englisch, Arabisch, Farsi und Tigrinya übersetzt. Im Wörterbuch sind die fünf Sprachen übersichtlich in einer Tabelle nebeneinander aufgeführt. Zudem gliedert es sich in Rubriken wie Informatik, Tätigkeiten, Hardware, Computer, Peripheriegeräte, Programmierung, Schriftart und Zeitangaben.

Hier geht’s zum kleinen Wörterbuch für Mitarbeiter*innen im Bereich Digital- und IT:

Hier geht es zur Übersicht all unserer Sprachflyer und Poster für die Branchen Pflege, Logistik, Handel, Gastronomie und weitere.

Und zum Schluss noch die Auflösung:

استفسار ist Arabisch und bedeutet Abfrage.

Übrigens: NUiF verschickt alle Sprachflyer auch in gedruckter Form. Fragen Sie uns dafür gerne per E-Mail an.

Sprachkursangebote des BAMF stehen Geflüchteten aus der Ukraine umfänglich zur Verfügung

Sie suchen nach Sprachkursen für (potenzielle) Mitarbeitende aus der Ukraine?

Geflüchtete aus der Ukraine haben umfassend Zugang zu den Sprachkursangeboten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Fokus liegt aktuell auf Erstintegrations- und Integrationskursen, aber auch Berufssprachkurse können von Personen mit vorübergehenden Schutz nach § 24 AufenthG besucht werden. Erstintegrations- und Integrationskurse sind dabei kostenfrei. Via BAMF-Navigator können Sie Kursträger und Standorte in Ihrer Nähe finden.

Bisher haben rund 100.000 von ca. 800.000 aus der Ukraine geflohenen Personen durch das BAMF erteilte Teilnahmeberechtigungen zum Integrationskurszugang erhalten. 22.000 Teilnehmende haben den Kurs bereits begonnen. Aktuell kommen etwa 5.000 neue Teilnehmende pro Woche hinzu. Aufgrund der erhöhten Nachfrage wurde das Kursangebot kurzfristig für die nächsten Monate auf über 60.000 verdoppelt. Über 70% der geplanten Plätze sind noch frei.

Weitere Informationen zur Sprachförderung von Geflüchteten und Infos zu den verschiedenen Kursformen finden Sie in unseren FAQs zu den Sprachkursen, sowie auf unserer Website.

Update für Geflüchtete aus der Ukraine

Gut zu wissen: Was ändert sich für Geflüchtete
aus der Ukraine ab 01. Juni?

Wechsel vom Sozialamt zum Jobcenter

Ab 1. Juni 2022 erhalten erwerbsfähige Geflüchtete aus der Ukraine mit vorübergehendem Schutz Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nicht mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), sondern nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und werden künftig durch die Jobcenter betreut. (Erwerbsunfähige Personen sowie AltersrentnerInnen (65+) werden weiterhin von den Sozialämtern betreut und erhalten Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).) Dazu sollte aber bereits jetzt ein Antrag online oder per Post an das zuständige Jobcenter gestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen zum Stichtag 31. Mai 2022 eine Fiktionsbescheinigung (vorläufiges Aufenthaltsrecht) oder eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG (vorübergehender Schutz) besitzen. Auf der Webseite Merkblätter und Formulare der Bundesagentur für Arbeit stehen Antragsvordrucke, Informationsflyer sowie Ausfüllhilfen für die Antragstellung auf Ukrainisch zur Verfügung und werden bei Bedarf aktualisiert und erweitert.

Gibt es eine Übergangsregelung?

Für Personen, die zwischen 24.02. und 31.05.2022 nach Deutschland gekommen sind, gilt eine Übergangsfrist bis zum 31.08.2022: Bis ihnen Leistungen nach SGB II/XII gewährt werden, können sie weiterhin Leistungen nach AsylbLG beziehen. Leistungen nach SGB können während der Übergangsphase rückwirkend nachgezahlt werden. Für Geflüchtete aus der Ukraine, die erst nach dem 01.06. erstmalig Anträge auf Aufenthaltserlaubnis und Leistungen stellen, gilt: Sie erhalten Leistungen nach dem AsylbLG nur bis zum Ende des Monats, in dem für sie die erkennungsdienstliche Behandlung erfolgt ist und eine Fiktionsbescheinigung bzw. Aufenthaltserlaubnis erteilt worden ist. Ab dem Folgemonat erhalten sie Leistungen nach dem SGB II.

Erkennungsdienstliche Behandlung wird ab dem 01.06. erforderlich

Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG oder einer Fiktionsbescheinigung wird ab dem 01.06. eine erkennungsdienstliche Behandlung (ED-Behandlung) zwingend erforderlich. Die Daten müssen zudem ins Ausländerzentralregister eingetragen werden. In manchen Bundesländern ist diese ED-Behandlung bereits im Zuge der Anträge erfolgt – andernorts war sie bislang nicht Teil des Antragsprozederes. Geflüchtete, die ihren Antrag bereits ohne ED-Behandlung gestellt haben und auch z.T. schon Fiktionsbescheinigung oder Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, müssen die ED-Behandlung nun nachholen. Hierzu gibt es eine Übergangsfrist bis zum 31.10.2022. Die Rechte, die mit Fiktionsbescheinigung und Aufenthaltserlaubnis verbunden sind – dazu gehört auch die Beschäftigungserlaubnis – bleiben also in diesen Fällen bestehen.

Wichtig ist aber: Niemand ist rechtlich ohne Leistungsanspruch. Es besteht immer zumindest Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG.

Was bietet das Jobcenter an?

Bei Bedarf werden die Geflüchteten aus der Ukraine vom Jobcenter finanziell unterstützt. D.h. es werden die Kosten für die Unterkunft, Heizung, Kranken- und Pflegeversicherung übernommen, sowie auch eine monatliche Grundsicherung ausgezahlt. Die finanzielle Unterstützung liegt über dem Satz nach AsylbLG. Außerdem ist die Gesundheitsversorgung über die Krankenkassen umfangreicher als die medizinische Notfallbehandlung im Rahmen des AsylbLG. Die Betroffenen erhalten zudem eine umfangreiche Beratung zum Arbeitsmarktzugang und die Information zu zahlreichen Hilfsangeboten. Das können Sprachkurse, Integrationskurse oder Weiterbildungen sein. Außerdem hilft das Jobcenter den Geflüchteten bei der Anerkennung von vorhandenen Berufsabschlüssen. Es arbeitet dafür eng mit anderen Behörden zusammen.

Weitere Informationen zum Thema „Geflüchtete aus der Ukraine“ haben wir in unseren FAQs zusammengefasst.

Hier finden Sie eine Checkliste zum Arbeitsmarktzugang bei vorübergehendem Schutz.

Sie wollen Menschen mit Fluchthintergrund in Ihrem Unternehmen beschäftigen? Die Willkommenslotsen und Willkommenslotsinnen helfen Ihnen beim Finden geeigneter Kandidat*innen.

Informationen zum Erstberatungs-Check ukrainischer Berufsqualifikationen durch die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern finden Sie hier.

Übrigens: NUiF verschickt alle Informationsmaterialien auch in gedruckter Form. Fragen Sie uns dafür gerne per E-Mail an.

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