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Engagement

Millionen Menschen in Deutschland setzen sich dafür ein, geflüchtete Menschen in ihrer Nachbarschaft unterzubringen und zu integrieren. Dieses Engagement ist nicht nur unentbehrlich. Es stärkt auch das Gefühl zusammenzugehören und große Herausforderungen gemeinsam bewältigen zu können. Als Unternehmen haben Sie folgende Optionen mitzumachen:

Das ehrenamtliche Engagement Ihrer Beschäftigten unterstützen

In der Unterkunft anpacken, Sprachkurse geben, Behördenwege unterstützen: Ehrenamtliche Hilfe ist überall im Alltag der Geflüchteten gefragt. Einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit haben Beschäftigte dafür in aller Regel nicht. Als Arbeitgeber können Sie aber die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf unterstützen, indem Sie Flexibilität bei Arbeitszeiten und Arbeitsorten ermöglichen. Da Beschäftigte von sich aus oft nicht nach solchen Lösungen fragen, sollten Sie Ihr Angebot intern ausdrücklich kommunizieren.

Eigene Projekte starten oder bestehende Projekte unterstützen

Sie haben auch die Möglichkeit, im Rahmen des Corporate Volunteerings eigene Projekte wie Patenschaften oder Arbeitseinsätze in Aufnahmeeinrichtungen zu starten. Aufwendungen, die dafür anfallen, können Unternehmen in der Regel als Spende oder Sponsoring steuerlich geltend machen.

Fällt das Engagement Ihrer Beschäftigten in deren Freizeit, sind diese in der Regel über die entsprechende Organisation unfall- und haftpflichtversichert. Bei einem Einsatz während der Arbeitszeit kann der Versicherungsschutz unklar sein. Wenden Sie sich bei Fragen dazu gern an Ihre lokale IHK.

Geld spenden

Für Geldspenden an gemeinnützige Organisationen der Flüchtlingshilfe gelten bis mindestens Ende 2016 vereinfachte Regelungen. Das heißt konkret:

  • Für den Nachweis einer Spende reicht unabhängig von der Höhe der Summe ein einfacher Beleg, etwa der Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug.
  • Sammeln Unternehmen für die Flüchtlingshilfe Geld, müssen auch sie ihren Spendern keinen Extra-Beleg ausstellen, wenn sie das Geld auf einem Treuhandkonto zwischenlagern und von dort an eine Organisation weiterleiten.
  • Spenden Beschäftigte einen pauschalen Teil ihres Bruttolohns, fallen für diesen Betrag auch keine Steuern und Sozialabgaben an.

Mehr Informationen zum Thema Geldspenden erfahren Sie beim Bundesfinanzministerium.

Belegprinzp

Für Geldspenden an gemeinnützige Organisationen der Flüchtlingshilfe gelten bis mindestens Ende 2016 vereinfachte Regelungen. Für den Nachweis einer Spende reicht unabhängig von der Höhe der Summe ein einfacher Beleg, etwa der Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug. 

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Sachen spenden

Von Arbeitshandschuhen über Möbel bis zum W-LAN: Die Flüchtlingshilfe ist auch auf Sachspenden angewiesen. Wichtig ist, dass Sie sich zum konkreten Bedarf mit der jeweiligen Organisation abstimmen. Ihre Aufwendungen können Sie in aller Regel als Spende oder Sponsoring steuerlich geltend machen.

Immobilien zur Verfügung stellen

Geflüchtete Menschen brauchen Wohnraum. Leerstehende Betriebswohnungen können Ihrer Kommune sehr weiterhelfen. Auch Betriebsgebäude kommen unter Umständen als Wohnraum in Frage. Allerdings müssen sie dafür hohe Standards erfüllen, insbesondere beim Brandschutz. 

Wenn Sie Immobilien zur Verfügung stellen wollen, melden Sie sich bitte beim zuständigen Sozialamt. Es übernimmt im Zweifelsfall für die Geflüchteten auch die Miete. Private Initiativen wie „Flüchtlinge willkommen“ helfen ebenfalls bei der Vermittlung.