Die Ausbildungsduldung (3+2)

Sie möchten Geflüchtete in Ihrem Unternehmen ausbilden und sicherstellen, dass diese für die Ausbildung und darüber hinaus in Ihrem Unternehmen bleiben? Dann ist die Ausbildungsduldung ein Weg für Sie und Ihre/n Auszubildenden, um auch im Falle eines negativ ausfallenden Asylbescheides für die Zeit der Ausbildung und daran angeschlossene zwei Jahre Beschäftigung den Aufenthalt in Deutschland zu sichern.

Hinweis: Hier steht 2024 eine Gesetzesänderung bevor, die Ausbildungsduldung wird durch die Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis nach 16g AufenthG ergänzt. Wir aktualisieren die Informationen, sobald die Neuerungen in Kraft treten.

Voraussetzungen für die "3"

  • Rechtskräftig abgeschlossenes Asylverfahren
  • Mind. 3 Monate im Besitz einer Duldung ODER Ausbildung noch im laufenden Asylverfahren begonnen
  • Ausbildung in einer staatlich anerkannten qualifizierten Berufsausbildung ODER in einer qualifizierten staatlich anerkannten Assistenz- oder Helferausbildung
  • Keine Versagensgründe (siehe Infopapier unten)

Notwendige Antragsunterlagen

Voraussetzungen für die "+2"

  • Ausreichender Wohnraum: Eine aus eigenen Mitteln finanzierte Wohnung oder ein WG-Zimmer
  • Ausreichende Deutschkenntnisse: Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsprüfung in der Regel ausreichend
  • Pass(-Ersatz) beschaffen (vor der Beantragung!)

Notwendige Antragsunterlagen

  • Formloser Antrag
  • Abschlusszeugnis der Ausbildung
  • Unterschriebener Arbeitsvertrag
  • Nachweis über Wohnraum (Mietvertrag)