Klickpfad Fördermöglichkeiten in der Ausbildung

Finden Sie mit ein paar Klicks heraus, welche Fördermöglichkeiten Ihren Auszubildenden mit Fluchthintergrund zur Verfügung stehen!

Wie gelingt der Einstieg in den Beruf oder die Ausbildung? Welche Angebote unterstützen beim Lernen der deutschen Sprache? Wo finde ich Förderangebote, die meine Auszubildenden beim Erlernen der Berufsschulinhalte unterstützen? Wie funktioniert die Beantragung?

In unserem Online-Test finden Sie schnell und unkompliziert heraus, welche Förderangebote Ihre MitarbeiterInnen mit Fluchthintergrund in der Ausbildung oder auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle nutzen können.

Hier geht’s zum Klickpfad Fördermöglichkeiten in der Ausbildung.

Muster für den Antrag auf Beschäftigungsduldung

Der Antrag für eine Beschäftigungsduldung wird bei der zuständigen Ausländerbehörde vom Beschäftigten mit Fluchthintergrund eingereicht und kostet bis zu 62 Euro pro Familienmitglied. Die zuständige Ausländerbehörde finden Sie hier.

Muster für den Antrag auf Beschäftigungsduldung

Der Antrag kann formlos erfolgen. Um den Weg zu vereinfachen, hat das Thüringer IvAF-Netzwerk BLEIBdran eine Vorlage erstellt:

Nicht vergessen – Zusammen mit dem Antrag müssen Sie folgende Unterlagen mit einreichen:

  • Nachweis über eine aktuelle Beschäftigung vom Arbeitgeber.
  • Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse. Zertifikate können nach einem bestandenen Deutschtest zum Beispiel vom Goethe-Institut ausgestellt werden.
  • Bei minderjährigen und schulpflichtigen Kinder wird ein Nachweis über deren Schulbesuch benötigt.
  • Bei Teilnahmepflicht eines Integrationskurses muss ein Nachweis über die Teilnahme erbracht werden.

Weitere Informationen und Praxistipps zur Beschäftigungsduldung finden Sie hier.



Vorlage für den Antrag auf Ausbildungsduldung

Die Beantragung der Ausbildungsduldung (3+2) erfolgt durch den/die zukünftige/n Auszubildende/n bei der Ausländerbehörde.

Vorlage für den Antrag auf Ausbildungsduldung

Um den Weg in die Ausbildungsduldung für Sie und Ihre Auszubildenden mit Fluchthintergrund zu vereinfachen, haben wir eine entsprechende Antragsvorlage in zwei Varianten erstellt:

Nicht vergessen – Zusammen mit dem Antrag müssen Sie folgende Unterlagen mit einreichen:

  • Unterschriebene/r Ausbildungsvertrag / Anmeldebestätigung der Berufsfachschule
  • Nachweis über die Eintragung des Ausbildungsverhältnisses

Antragsvorlage für das „+2“

Für die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis für 2 Jahre im Anschluss an die Ausbildungsduldung, also das „+2“, haben wir ebenfalls eine Vorlage für den Antrag auf Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung für Sie erstellt.

Für weitere Informationen zur +2 können Sie hier das Info-Papier „+2“ herunterladen.

Weitere Informationen und Praxistipps zur Ausbildungsduldung finden Sie hier.



Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie

Pressemeldung

Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie

Berlin, 13. Mai 2020. Die Corona-Pandemie führt bei vielen Betrieben zu wirtschaftlichen Einbußen. Laut aktueller DIHK-Blitzumfrage unter mehr als 10.000 Unternehmen leiden 60 Prozent der Betriebe weiterhin unter einer gesunkenen Nachfrage. Vier von fünf Unternehmen erwarten für das gesamte Jahr Umsatzeinbrüche. Mehr als ein Drittel müssen die Investitionen zurückschrauben. In diesem Umfeld sind die Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten eine noch größere Herausforderung als ohnehin schon. Wie gehen Unternehmen mit dieser Aufgabe um? Darüber diskutiert das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge auf einer digitalen Netzwerktagung.

Foto: DIHK / Jens Schicke

Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK):

„Für weite Teile der Wirtschaft ist die Corona-Krise eine existenzielle Frage. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir noch schwierige Monate vor uns haben. Beschäftigte sind vermehrt in Kurzarbeit, Arbeitsplatzverluste z.B. infolge von Insolvenzen werden sich nicht immer vermeiden lassen. Bei geflüchteten Menschen in Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung hängt vom Arbeitsplatz auch der befristete Aufenthalt in Deutschland ab, so dass hier eine noch größere Verunsicherung mit einer solchen Entwicklung verbunden ist – und auch für die betroffenen Betriebe die Situation dadurch noch schwieriger wird.“

Bei Abbruch oder Verlust der Ausbildung hat ein Geflüchteter, der sich in Ausbildungsduldung befindet, einmalig sechs Monate Zeit für die Suche eines neuen Ausbildungsplatzes, ohne dass seine Duldung erlischt. Geflüchtete, die sich in einer Beschäftigungsduldung befinden, haben nach Verlust dieser Arbeitsstelle drei Monate Zeit, einen neuen sozialversicherungspflichtigen Job zu finden. Zwar sind aktuell aufgrund der Einschränkungen rund um COVID-19 die Asylverfahren und entsprechend auch Abschiebungen ausgesetzt, doch inwieweit die gesetzlich geregelte Frist in der aktuellen wirtschaftlichen Situation zur Suche einer neuen Ausbildungs- oder Arbeitsstelle reicht und wie viele Menschen in Duldung im Zuge dessen von einer Abschiebung bedroht sind, wird sich wohl erst in den kommenden Monaten zeigen.

Komplette Auswirkungen sind noch nicht absehbar

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge stellt drei Betriebe vor, die die Ausnahmesituation von Ausbildung und Integration von Geflüchteten in der Corona-Krise auf kreative Art und Weise bewältigen.

Ulla Kampers, Personalleiterin der Nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG, beschäftigt aktuell zwei Menschen mit Fluchthintergrund – einen Afghanen in Ausbildung und einen Syrer, der die Ausbildung im Unternehmen bereits erfolgreich abgeschlossen hat und nun als Fachkraft tätig ist: „Das größte Problem für unseren Auszubildenden mit Fluchthintergrund ist, dass er derzeit weder Berufsschul- noch Sprachunterricht erhält. Bis zu seinen Prüfungen im Sommer muss er also sehr schnell viel nachholen. Ich hoffe, dass er es schafft.“ Doch trotz Schwierigkeiten sieht sie auch die Chancen für die Zukunft: „Die Krise hat durchaus auch positive Effekte. Wir rücken – wenn auch nicht im physischen Sinne – näher an unsere Mitmenschen heran, insbesondere an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beide Seiten arbeiten daran, die Sorgen des anderen zu berücksichtigen. Ich bin guter Dinge, dass wir auch diese Krise in den Griff bekommen. Zusammen sind wir stark.“

Vier Personen sitzen an einem Tisch und reden
Ulla Kampers von der Nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG. Foto: NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge / Markus Braumann (offenblen.de)

Die Not macht erfinderisch

Michael Guttrof, Geschäftsführer des Bremer Logistikunternehmens Kopf + Lübben GmbH, ergänzt: „Auch wenn die aktuelle Situation unser Unternehmen wirtschaftlich stark belastet und wir durch ausbleibende Berufsorientierungstage vermutlich Schwierigkeiten haben werden, alle Ausbildungsplätze in diesem Jahr besetzen zu können, macht die Krise doch auch erfinderisch. Das Arbeiten aus dem Homeoffice war beispielsweise schon länger ein Thema im Unternehmen. Nun haben wir die technischen Voraussetzungen und auch entsprechende Erfahrungen sammeln können. Außerdem haben wir mit der Logistik-Initiative Hamburg ein virtuelles Azubi-Speed-Dating durchgeführt, in dem sich unterschiedliche Unternehmen aus der Logistikbranche als Arbeitgeber vorstellen konnten. Die erste daraus resultierende Bewerbung liegt uns mittlerweile vor. So findet man nach und nach Lösungen, die auch für die Zeit nach der Pandemie von Vorteil sein können.“

Ein Mann lächelt
Michael Guttrof von der Kopf + Lübben GmbH. Foto: NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge / Bernd Brundert

Christian Schröder, Personalleiter im mecklenburgischen Ressort SCHLOSS Fleesensee, weiß die derzeitige Situation für die Auszubildenden gut zu nutzen: „Kurzarbeitergeld für Auszubildende ist bei uns glücklicherweise noch kein Thema. Stattdessen sind wir im regen Austausch mit den Berufsschulen, um Lehrinhalte abzusprechen. Zusätzlich führen wir Schulungsmaßnahmen durch und räumen den Auszubildenden sogenannte Lernzeiten ein, die sie dann zu Hause umsetzen. Darüber hinaus können wir alle Auszubildenden trotz Schließung des Ressorts sinnvoll beschäftigen – In Absprache mit allen Beteiligten auch mal mit fachfremden Inhalten. In den letzten Wochen haben wir beispielsweise viele geplante Renovierungsarbeiten vorgezogen, Grundreinigungsarbeiten durchgeführt sowie den Schlosspark und die Gartenanlagen auf Vordermann gebracht. Mit einer großen Gruppe an Auszubildenden, die zusammen mit Fachkollegen auch fachübergreifend an Instandsetzungsarbeiten mit Hand anlegen, werden die Arbeiten hervorragend und bei guter Stimmung umgesetzt. Das Ressort sieht blendend aus.“

Zwei Männer lächeln
Christian Schröder vom SCHLOSS Fleesensee. Foto: NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge / Viktor Strasse (offenblen.de)

Weitere Informationen

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge wurde 2016 als gemeinsame Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gegründet. Mit seinen mehr als 2.400 Mitgliedern ist es deutschlandweit der größte Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für die Beschäftigung von Geflüchteten engagieren. Die Angebote des NETZWERKs von Beratung und Informationsmaterialien über Webinare bis hin zu Workshops und Veranstaltungen sind wie die Mitgliedschaft kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter www.nuif.de.

Interviews mit Unternehmen und Pressebilder

Gern stellen wir den Kontakt zu den o.g. Personen her, wenn Sie an einem Einzelinterview interessiert sind.

Unter folgendem Link können Sie zudem Bilder für journalistisch-redaktionelle Zwecke herunterladen: Download-Link.

Download der Pressemeldung als PDF.

Pressekontakt

Ellen Boettcher
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
E-Mail: boettcher.ellen@dihk.de
Tel.: 030 20308 6552

Einladung zur digitalen NETZWERK-Tagung am 11. – 14. Mai 2020

Vom 11. bis zum 14. Mai 2020 ist es soweit:
Die NETZWERK-Tagung kommt zu Ihnen nach Hause!

Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer viertägigen NETZWERK-Tagung in „digitaler Quarantäne“ ein

Durch die jetzige Situation mussten wir uns schweren Herzens dazu durchringen, die NETZWERK-Tagung auf Ende 2020 oder ins 1. Quartal 2021 zu verschieben. Doch Not macht erfinderisch und daher haben wir für Sie ein Programm für eine NETZWERK-Tagung in „digitaler Quarantäne“ entwickelt. Das Programm bietet Ihnen eine Bandbreite an unterschiedlichen Formaten und Inhalten. Begleiten Sie uns durch die Woche oder wählen Sie Ihr persönliches Highlight aus! 😊

Die Termine im kurzen Überblick:

11. Mai: Digitale Lesung & Gespräch mit Hatice Akyün, Tagesspiegel-Kolumnistin & Bestseller-Autorin
12. Mai: Fallberatung Interkulturelle Vielfalt: Dr. Kundri Böhmer-Bauer berät mit Ihnen Fälle aus der Praxis.
13. Mai: UnternehmerInnen berichten über Ausbildung & Beschäftigung Geflüchteter in Zeiten von Corona.
14. Mai: Interaktives Quiz: Ankommen in Deutschland – Der spielerische Überblick über Rechtliches.

Nach jeder Session folgt unser „Digital Eatery“, ein virtuelles Mittagessen mit uns und anderen NETZWERK-Mitgliedern. 🍝

✍ Ausführliche Informationen zum Programm und die Anmeldeseite finden Sie hier.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns zur digitalen NETZWERK-Tagung wiedersehen!

Wir sind ab dem 2. Januar wieder erreichbar!


Das NUiF-Team verabschiedet sich in die Weihnachtszeit und wünscht allen ein besinnliches und frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Ab dem 2. Januar sind wieder im Büro zu erreichen und stehen für alle Fragen und Anregungen bereit – auch per Chat und Telefon.


Wer es so lange nicht ohne uns aushält und ebenso gern in Erinnerungen schwelgt wie wir, dem legen wir unseren kleinen Jahresrückblick in Videoform ans Herz:

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2019/20

Aktuelle Umfrage

Die Ausbildung von Geflüchteten wird für Klein- und Mittelständler immer attraktiver

13.02.2020. Das bundesweite NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge befragte zum vierten Mal seine Mitgliedsunternehmen zum aktuellen Stand der Integration von Geflüchteten. Von den zu dem Zeitpunkt 2.205 Mitgliedsbetrieben haben insgesamt 395 (entspricht 18 Prozent) an der Umfrage teilgenommen. Fast drei Viertel der teilnehmenden Unternehmen (71 Prozent) sind kleine und mittelständische Unternehmen bis 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigen diese Unternehmen 9.313 Menschen mit Fluchthintergrund.

Zentrale Erkenntnisse

  • 1. Die Ausbildung ist weiterhin die häufigste Beschäftigungsform von Geflüchteten. Auch immer mehr Fachkräfte finden sich unter den Geflüchteten.
  • 2. Der Treiber Fach- und Hilfskräftemangel wird für Unternehmen immer stärker.
  • 3. Sprachkurse und Nachhilfe werden immer selbstverständlicher im Unternehmensalltag.
  • 4. Betriebe können Bürokratie und sprachliche Hürden immer besser bewältigen. Am herausforderndsten sind mittlerweile die Schwierigkeiten in der Berufsschule.


Die Ergebnisse im Jahresvergleich


1. Die Ausbildung ist weiterhin die häufigste Beschäftigungsform von Geflüchteten. Auch immer mehr Fachkräfte finden sich unter den Geflüchteten.

Mehr als jedes zweite Unternehmen im NETZWERK (56 Prozent) bildet Geflüchtete aus. Damit ist die Ausbildung mit Abstand die häufigste Beschäftigungsform und im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent angestiegen (2018: 48 Prozent). Bei der Mitgliederbefragung 2016 war es noch jedes dritte Unternehmen (35 Prozent).

Die Zahl der Unternehmen, die Geflüchtete als Fach- oder Führungskräfte beschäftigen, hat sich innerhalb von vier Jahren verdreifacht (2019: 30 Prozent, 2016: 11 Prozent).

Darüber hinaus bereiten ein Viertel der Unternehmen (25 Prozent) Geflüchtete im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung (EQ) und mehr als 2/3 im Rahmen eines Praktikums (40 Prozent) auf eine angehende Ausbildung vor. Hilfsarbeitertätigkeiten werden in mehr als jedem vierten Unternehmen von Geflüchteten ausgeführt (29 Prozent).


2. Der Treiber Fach- und Hilfskräftemangel wird für Unternehmen immer stärker.

Der häufigste Grund für die Beschäftigung von Geflüchteten ist weiterhin die soziale Verantwortung, die die Unternehmen übernehmen möchten (von 80 Prozent in 2018 auf 84 Prozent im aktuellen Befragungsjahr angestiegen). Stark zugenommen hat der Treiber Fach- und Hilfskräftemangel: Drei von vier Mitgliedsunternehmen beschäftigen aus diesem Grund Geflüchtete (von 65 Prozent im Jahr 2018 auf 74 Prozent angestiegen).


3. Sprachkurse und Nachhilfe werden immer selbstverständlicher im Unternehmensalltag.

Fast alle Unternehmen bieten Geflüchteten Unterstützung an, um im Betrieb und Beruf anzukommen (96 Prozent vs. 4 Prozent, die keine Unterstützung anbieten). Am häufigsten wird die Hilfe bei Behördengängen angeboten (61 Prozent, 2017 noch 57 Prozent), an zweiter Stelle das Angebot von zusätzlichen Sprachkursen (55 Prozent, 2017 noch 46 Prozent), gefolgt von Nachhilfeunterricht für Auszubildende (54 Prozent, 2017 noch 46 Prozent) und Hilfe bei der Integration ins Umfeld (47 Prozent, 2017 noch 32 Prozent).

Erstmalig abgefragt wurde die kulturelle Öffnung des Betriebs beispielsweise durch das gemeinsame Begehen von Feiertagen oder der Anpassung des Kantinenangebots. Dies hat jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) bejaht.


4. Betriebe können Bürokratie und sprachliche Hürden immer besser bewältigen. Am herausforderndsten sind mittlerweile die Schwierigkeiten in der Berufsschule.

Die fünf größten Herausforderungen für Unternehmen sind die Schwierigkeiten in der Berufsschule (38 Prozent), die Unsicherheit bei der Personalplanung (37 Prozent), die komplizierten Verfahren und Vorschriften (33 Prozent), sprachliche Hürden (26 Prozent) und mangelnde Vorkenntnisse der Geflüchteten (15 Prozent).

Wobei alle Herausforderungen in der Einschätzung der Unternehmen ein wenig abgenommen haben. Die Schwierigkeiten in der Berufsschule werden erstmalig höher eingeschätzt als die bürokratischen Hürden und Unwägbarkeiten für die Unternehmen.

(Anmerkungen: Summe der Antwortenoptionen „Sehr schwierig“ und nicht zu überwinden“; Einschätzung der Qualifikationen und Schwierigkeiten in der Berufsschule werden erst seit 2018 abgefragt)

Weitere Informationen

Von Dezember 2019 bis Januar 2020 haben 395 von 2.205 Mitgliedsunter­nehmen an der Umfrage teilgenommen. Insgesamt beschäftigen diese Unternehmen 9.313 Menschen mit Fluchthintergrund.

Download der Ergebnisse als PDF

Gemeinsame Pressemeldung vom DIHK und BMWi zu den Umfrageergebnissen

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge wurde 2016 als gemeinsame Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gegründet. Mit aktuell knapp 2.400 Mitgliedern ist es deutschlandweit der größte Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für die Beschäftigung von Geflüchteten engagieren. Die Angebote des NETZWERKs wie Informationsmaterialien, Webinare, Workshops und Veranstaltungen sind wie die Mitgliedschaft kostenlos.

Weitere Information unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.

Pressekontakt

Ellen Boettcher
NETZWERK Unternehmen
integrieren Flüchtlinge
E-Mail: boettcher.ellen@dihk.de
Tel.: 030 20308 6552

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