NUiF-Ausbildungsbroschüre in der 2. Auflage

Hier geht es zum Download der Broschüre.

Update unserer Ausbildungsbroschüre erschienen

Zum neuen Jahr gibt es Gesetzesänderungen und Neuerungen zur Ausbildungsduldung.
Dies nahmen wir zum Anlass, um unsere Broschüre zum Thema Ausbildung zu aktualisieren. 

Sie hält praktische Tipps für Sie bereit, Interviews mit Unternehmen, die bereits Geflüchtete ausbilden sowie Infografiken, um Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Punkte zu geben. 

Thematisch werden dabei alle Schritte einer Ausbildung abgedeckt.

  • Vom Finden: Wie komme ich mit Geflüchteten in Kontakt und wie finde ich heraus, ob er oder sie zu mir passt und für die Ausbildung geeignet ist?
  • Über die Anbahnung: Wen darf ich überhaupt ausbilden? Wie bekomme ich Planungssicherheit über die im Januar 2020 aktualisierte 3+2-Regelung und für wen gilt die überhaupt?
  • Den richtigen Einstieg: Einstiegsqualifizierung andere Fördermöglichkeiten
  • Die Zusammenarbeit mit Berufsschulen
  • Bis hin zur Ausbildungsstabilisierung: Missverständnisse vermeiden, Externe Unterstützungsangebote, Sprachliche Hürden überwinden
  • Und die Prüfungsvorbereitung!

Wir möchten helfen, die Ausbildung von Geflüchteten für alle Seiten so erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Laden Sie sich hier unsere Ausbildungsbroschüre herunter!

Bei Fragen oder Bestellwünschen können Sie sich gerne jederzeit an uns unter info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de wenden.

Mitgliederbefragung: 300 Unternehmen beschäftigen 2500 Geflüchtete

Ergebnisse der ersten Mitgliederbefragung

Engagierte Unternehmen wollen Integration ausbauen

8. März 2017. Wie viele Geflüchtete haben den beruflichen Einstieg geschafft? An welchen Positionen konnten sie eingesetzt werden? Welche Hindernisse haben die Unternehmen dabei überwinden müssen?

Fragen wie diese werden nicht nur in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Auch und vor allem die Akteure, die sich mit der betrieblichen Integration befassen, stellen diese Fragen. Anhaltspunkte dafür können die Erfahrungen der Mitgliedsunternehmen des NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge geben.

300 Mitgliedsunternehmen beschäftigen knapp 2500 Geflüchtete.

Zentrale Erkenntnisse aus der Befragung im Winter 2016

  • 300 Unternehmen haben 2.500 Beschäftigungsverhältnisse für Geflüchtete geschaffen. Dabei ist der Einstieg oft ein Praktikum: 1560 Praktikumsstellen wurden geschaffen. Immerhin 271 Geflüchtete haben bereits eine Ausbildung begonnen oder bereiten sich im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung auf die Ausbildung vor (332). Ebenso konnten bereits 40 Fachkraftstellen besetzt werden. Die sechs Führungspositionen bilden noch eine Ausnahme. Hilfsarbeitertätigkeiten üben derzeit 285 Geflüchtete aus.
  • Zwei Drittel der antwortenden Unternehmen waren kleine oder mittlere Unternehmen, ein Drittel große Unternehmen. Dabei waren alle Branchen vertreten. Den größten Anteil mit einem Viertel machten Industriebetriebe aus, gefolgt von Handel mit gut elf Prozent sowie Landwirtschaft und Handwerk mit je zehn Prozent.
  • 80 Prozent der Umfrageteilnehmer, die Geflüchtete in ihrem Betrieb beschäftigen, wollen ihr Integrationsengagement in gleicher Weise fortsetzen oder sogar erhöhen. Unternehmen ohne Mitarbeiter mit Fluchthintergrund äußern sich zurückhaltender über ihr künftiges Engagement. Etwas mehr als die Hälfte derer, die Ende 2016 noch keinen Flüchtling eingestellt hatten, plant dies in diesem Jahr zu ändern.
  • Betriebe, die bereits Geflüchtete eingestellt haben, schätzen Integrationshindernisse deutlich niedriger ein als solche, die noch keine Integrationserfahrungen gemacht haben. Bemerkenswert ist, dass nur die wenigsten Umfrageteilnehmer eine der Integrationshürden als unüberwindbar eingeschätzt haben.

Sprache ist die größte Herausforderung

  • Sprache und Bürokratieaufwand sehen Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Integration an. Auch Unsicherheit bei der Personalplanung wegen drohender Abschiebung hemmt die Integration. Viele Unternehmen unterstützen Geflüchtete insbesondere beim Spracherwerb mit eigenen finanziellen, zeitlichen und organisatorischen Aufwendungen. So bieten immerhin knapp zwei Drittel der Teilnehmer Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache an, beispielsweise durch die Finanzierung und Organisation von Deutschkursen durch externe Lehrer.

Hier geht es zur detaillierten Auswertung der Ergebnisse

NETZWERK-Mitglieder erhalten exklusive Liste der Willkommenslotsen

Willkommenslotsen helfen Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten

Seit dem Frühjahr 2016 unterstützen rund 140 Willkommenslotsen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, offene Ausbildungs-, Praktikums- und Arbeitsstellen mit geeigneten Flüchtlingen zu besetzen.

Dabei vernetzen sie sich mit anderen Bundes- und Landesprogrammen sowie den regionalen und kommunalen Initiativen. Ihr Ziel ist auch, Unternehmerinnen und Unternehmer davon zu überzeugen, dass Flüchtlinge als Auszubildende oder zukünftige Fachkräfte eine Bereicherung für jeden Betrieb darstellen können. Koordinierender Ansprechpartner für das „Willkommenslotsen“-Programm ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

 

Möchten Sie eine Liste aller Willkommenslotsen mit ihren Kontaktdaten herunterladen? Im Mitgliederbereich des NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge steht sie für Sie bereit.

Melden Sie sich an oder werden Sie Mitglied im NETZWERK!

Was ist die Ausbildungsduldung/3+2-Regelung?

Bei der Ausbildungsduldung handelt es ich um eine spezielle Duldung für abgelehnte Asylbewerberinnen und –bewerber, die eine Ausbildung in Deutschland absolvieren (möchten). Sie erhalten darüber für die Zeit der Ausbildung (i.d.R. drei Jahre) eine Duldung. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie für zwei Jahre einen regulären Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit, um dem erlernten Beruf nachzugehen. Dieser kann anschließend verlängert werden. So soll Betrieben wie auch Geflüchteten Rechtssicherheit und Perspektive während und nach der Ausbildung gegeben werden, auch wenn kein Recht auf Asyl vorliegt.

Was brauche ich für den Antrag auf Ausbildungsduldung?

Sie brauchen einen formlosen Antrag auf Ausbildungsduldung. Eine Vorlage finden Sie hier. Außerdem brauchen Sie den Ausbildungsvertrag. Dieser muss bei der zuständigen Stelle, meistens die Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer, im Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse vermerkt sein sowie durch die zuständige Stelle bestätigt worden sein (bspw. mit einem Stempel „Eingetragen“ auf dem Ausbildungsvertrag).

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