Die Regionalbotschafter*innen 2021/22
Unsere Vorzeigeunternehmen für eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten.

Die Idee der Regionalbotschafter*innen
Das Ziel des NETZWERKs ist es, so viele Betriebe wie möglich rund um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu informieren. Um das zu erreichen und bundesweit Best Practices zu erarbeiten, sammelt das Projektteam des NETZWERKs die verschiedenen Herausforderungen und Erfahrungen der Mitgliedsunternehmen.
Um auch regionale Besonderheiten und Angebote einfließen zu lassen und sich hier noch stärker zu vernetzen, hat das NETZWERK Mitte 2019 erstmals Unternehmensvertreter*innen aus den jeweiligen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk aus engagierten Betrieben, das die Expertise an die Unternehmen in der Region weitergibt.
Nun wurde die sechste Runde der Regionalbotschafter*innen ausgewählt, die wir auf den folgenden Seiten vorstellen möchten.
Und der Titel für 2021/22 geht an…

Hessen
Dr. Cindy Wolf-Rockstroh
SMA Solar Technology AG

Sachsen-Anhalt
Frank Wenzel
BOHAI TRIMET Automotive Holding GmbH
4 Fragen
an unsere Regionalbotschafterin
aus Baden-Württemberg

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Bettina Schmauder der Schmauder & Rau GmbH
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Baden-Württemberg sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Bettina Schmauder. Beim Autohaus und Kfz-Service Schmauder & Rau GmbH setzt sie sich als kaufmännische Leitung seit einigen Jahren für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… die Integration von Geflüchteten Menschen immer noch ein sehr wichtiges gesellschaftliches Thema ist. Ich möchte dazu beitragen, dass wir die Herausforderungen offen und konstruktiv diskutieren und dass wir offen über die vielen positiven Beispiele sprechen. Dazu teile ich sehr gerne meine Erfahrungen mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten:
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist zu sehen, wie aus einem jungen Menschen ein glücklicher Familienvater geworden ist, der in Kürze seine Meisterausbildung beginnen wird. Diese Erfolgsgeschichte ist unser Antrieb!
Den Betrieben in Baden-Württemberg gebe ich mit:
Es lohnt sich, Menschen mit Fluchthintergrund im Betrieb zu integrieren. Wir sollten uns diese Chance auf neue Fachkräfte nicht entgehen lassen. Ich habe mich immer leiten lassen von dem Ziel, aus Geflüchteten Kollegen zu machen und diese Einstellung hat sich bewährt.
Schwierig war bei uns zunächst …
… zu verstehen, dass für uns selbstverständliche Dinge bei unseren Geflüchteten anders ankommen und dadurch auch Irritationen entstanden sind. Die Arbeit mit Menschen anderer Kulturen bedarf einer besonderen Sensibilität. Wir arbeiten kontinuierlich an diesem Thema und versuchen viel miteinander zu sprechen und voneinander zu lernen.
4 Fragen
an unsere Regionalbotschafterin aus Bayern

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Lea Hendrickx der Münchenstift GmbH
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Bayern sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Lea Hendrickx der Münchenstift GmbH. Im Pflegeunternehmen setzt sie sich unter anderem in der Ausbildungsbegleitung dafür ein, dass Geflüchtete zusätzliche Förderangebote bekommen und somit einen optimalen Start in die Ausbildung haben.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… wir als Unternehmen uns der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe stellen, Integration für Geflüchtete zu ermöglichen. Ich möchte mich in dem Amt als Regionalbotschafterin dafür stark machen, Schwierigkeiten in der Praxis sichtbar zu machen und in einem offenen Dialog Lösungen zu finden.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist…
… wenn wir es gemeinsam schaffen, dass der Mensch durch die Ausbildung bei uns eine Aufenthaltssicherung und somit eine nachhaltige Zukunftsperspektive bekommt.
Schwierig war bei uns zunächst…
… ,dass die Pflegefachhilfe-Auszubildenden parallel zu ihrem fordernden Ausbildungsalltag zusätzliche Förderangebote wie beispielsweise Deutschkurse nur in der Freizeit wahrnehmen konnten. So hatten sie nur wenig wirklich freie Zeit. Aber das konnten wir lösen, indem die MÜNCHENSTIFT GmbH unter anderem meine Stelle in der Ausbildungskoordination geschaffen hat. Zu meinen Aufgaben gehört zum Beispiel, dass ich gemeinsam mit einer Münchner Berufsfachschule für Pflege und unseren Pflegeinrichtungen schaue, dass unsere Auszubildenden die Ausbildung zum*r Pflegefachhelfer*in erfolgreich abschließen können.
Den Betrieben in Bayern gebe ich mit…
… ,dass bei der Integration von geflüchteten Menschen beide Seiten profitieren: Wir als Pflegeunternehmen sind auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Gegensatz zu Fachkräften, die extra im Ausland angeworben werden müssen, leben Geflüchtete bereits schon länger in München und Umgebung. Sie können auf teils umfangreiche Integrationserfolge aufbauen und auf ein lokales Unterstützer*innen-Netzwerk zugreifen. Für geflüchtete Menschen bietet die Ausbildung in der Alten- und Langzeitpflege eine gesicherte Arbeits- und Aufenthaltsperspektive. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung haben sie Aussicht auf viele spannende Aufstiegsmöglichkeiten. Die Wahrnehmung geflüchteter Menschen als professionelle Pflegefachkräfte kann Stigmata auf gesellschaftlicher Ebene abbauen.
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an unsere Regionalbotschafterin aus Berlin

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Monika Wilczek der Charité CFM Facility Management GmbH
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Berlin sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Monika Wilczek der Charité CFM Facility Management GmbH. Als Projektleitung für Personal und Ausbildung setzt sie sich seit Jahren für Geflüchtete im Unternehmen ein. Diese Erfahrung möchte sie nun teilen.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… es mir ein persönliches Anliegen ist, Menschen mit Einwanderungshintergrund bei ihrem Einstieg ins deutsche Arbeitsleben zu begleiten und damit auch einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Die CFM als Arbeitgeber engagiert sich bei der Integration von Geflüchteten seit Ende 2015. Mir ist es wichtig unsere langjährigen positiven Erfahrungen an andere Unternehmen weiter zu geben und damit auch zu helfen, Vorurteile sowie Bedenken abzubauen. Diese Arbeit ist im Ergebnis eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Arbeitgeber gewinnt motivierte Mitarbeiter*innen und diese wiederum einen aktiven Einstieg in unsere Gesellschaft.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist…
…die persönliche Begegnung von Menschen, die ich sonst nur aus den Medien als oberflächliches Schicksal kennen würde. Am meisten beeindrucken mich immer wieder die hohe Lernbereitschaft sowie Motivation bei der Aufnahme der Arbeit / Ausbildung. Insbesondere bin ich sehr stolz auf die jungen Menschen, die trotz äußerst ungünstiger Voraussetzungen, ihre Ausbildung bei uns zum Abschluss bringen. Sie sind der beste Beweis dafür „dass wo ein Wille ist, auch immer ein Weg zu finden ist.“
Schwierig war bei uns zunächst …
… zu Beginn 2016 die Frage zu beantworten, unter welchen Voraussetzungen wir Geflüchtete beschäftigen oder ins Praktikum bringen dürfen.
Aber das konnten wir lösen, indem wir Unterstützung vom Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit erhalten haben. Sie übernahmen die Prüfung der entsprechenden Voraussetzungen. Später haben wir uns das entsprechende Know-how selbst angeeignet. Eine immer noch aktuelle Herausforderung sind ausreichende Deutschkenntnisse. Diese werden entweder in unserem selbst organisierten und finanzierten Sprachkurs vermittelt oder wir recherchieren den passenden Deutschkurs bei anderen Institutionen.
Den Betrieben in Berlin gebe ich mit:
… Die erfolgreiche Integration ist regelmäßig kein Standard-Prozess, da die neuen Kollegen*innen individuelle Herausforderungen mitbringen. Diese Herausforderungen müssen Sie als Betrieb nicht alleine meistern, es gibt zahlreiche Helfer, die Sie dabei unterstützen können: erfahrene Bildungsträger, kommunale Institutionen. Für konkrete Auskünfte fragen Sie Ihren Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit, die für Sie zuständige Kammer oder wenden Sie sich an unser Netzwerk.
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an unseren Regionalbotschafter
aus Brandenburg

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Ulrich Temps von der temps GmbH – Malereibetriebe
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Brandenburg sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Ulrich Temps von der temps GmbH – Malereibetriebe. Rund 450 Mitarbeiter aus über 30 Ländern sind der Motor des Unternehmens und tragen maßgeblich zum Erfolg der temps-Unternehmensgruppe bei. Im hauseigenen Ausbildungszentrum haben dieses Jahr 27 neue Auszubildende ihre Ausbildung begonnen.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… wir zeigen möchten, dass die Integration von Geflüchteten nicht nur gelingen kann, sondern auch einen großen Mehrwert für Unternehmen bietet. Nicht nur, dass auf diese Weise dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann. Es sind vor allem die unterschiedlichen Blickwinkel, Eigenschaften und kulturellen Prägungen, die unseren Unternehmenserfolg ausmachen.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist, …
… die sehr große Motivation und die Zielstrebigkeit, mit der die gemeinsam formulierten Ziele verfolgt werden.
Schwierig war bei uns zunächst …
… die sprachlichen Barrieren der jungen Geflüchteten, aber das konnten wir lösen, indem wir zwei pensionierte Gymnasiallehrer eingestellt haben, die sich im Rahmen von Ausbildung+ darum kümmern, gegebenenfalls vorhandene Defizite der Auszubildenden in Deutsch, Mathe, Politik und Fachtheorie abzubauen.
Den Betrieben in Brandenburg gebe ich mit:
Seien Sie mutig und fangen Sie einfach an. Auch wenn die Ausbildung von Geflüchteten mit einem Mehraufwand verbunden ist, überwiegt der Nutzen den Aufwand bei Weitem.
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an unseren Regionalbotschafter aus Bremen

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Andreas Rohde der Gestra AG
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Bremen sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Andreas Rohde der Gestra AG, wo er sich seit Jahren für die Integration Geflüchteter einsetzt.
Ich bin Regionalbotschafter, weil…
… ich es wichtig finde, dass alle Menschen ein Anrecht darauf haben, eine vernünftige Ausbildung genießen zu dürfen.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist…
… , dass sie unendlich dankbar für das Vertrauen sind, was man in ihnen setzt und es mit guter und zuverlässiger Arbeit mit Engagement zurück geben.
Schwierig war bei uns zunächst…
… die schulischen Leistungen, aber das konnten wir lösen, indem wir den Azubis mit Fluchthintergrund eine vernünftige Nachhilfe anbieten konnten.
Den Betrieben in Bremen gebe ich mit, …
… dass es sich auf jeden Fall lohnt, Azubis mit Fluchthintergrund die Möglichkeit zu geben, eine Ausbildung in Ihrem Betrieb zu absolvieren. Sie sollten sich aber vorher darüber im Klaren sein, dass man mehr Arbeit in die Ausbildung stecken muss. Am Ende lohnt es sich aber immer und wird mit guter Arbeit zurück gezahlt.
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an unseren Regionalbotschafter aus Hamburg

Veröffentlicht am: 21.10.2021
Ein Interview mit David Etmenan der Novum Hospitality
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Hamburg sprachen wir mit unserer Regionalbotschafter David Etmenan. Als Chief Executive Officer & Owner der NOVUM Hospitality setzt er sich insbesondere für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… Interkulturalität kein Störfaktor, sondern eine Bereicherung darstellt – egal ob im privaten oder im beruflichen Umfeld.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund…
… liegt in der menschlichen und fachlichen Bereicherung, die durch ein interkulturell beeinflusstes Arbeitsumfeld entsteht. Gerade die Hotellerie als international geprägte Branche lebt von der Internationalität.
Herausforderungen lagen bei uns häufig zunächst in…
… der Sprachbarriere, aber diese konnten wir lösen, indem wir übersetzende Unterstützung durch Mitarbeiter*innen gleicher Abstammung erhalten und die Förderung von entsprechenden Sprachkursen übernommen haben.
Den Betrieben in Hamburg gebe ich mit :
Obwohl sich die betriebliche Integrationsarbeit in Hamburg „auf einem guten Weg“ befindet, wünsche ich mir für die Zukunft, dass diese weiter intensiviert wird. Dabei ist es wichtig, neue Situationen und Herausforderungen nicht als Störfaktor, sondern als Chance für das gesamte Unternehmen zu betrachten. Dazu gehört es auch, eigene Prozesse zu hinterfragen und wo nötig zu überarbeiten. Wir haben beispielsweise gute Erfahrungen mit dem Angebot innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildungen durch die NOVUM Hospitality School sammeln dürfen. Anderen Hamburger Betrieben würde ich also wo immer möglich dazu raten, eigene berufliche Bildungsinitiativen ins Leben zu rufen – auch um den innerbetrieblichen (kulturellen) Austausch zu fördern.
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an unseren Regionalbotschafter aus Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht am: 08.11.2021
Ein Interview mit Hannes Thies
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Mecklenburg-Vorpommern sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Hannes Thies vom Hotel Amsee GmbH. Im SPA Hotel Amsee sind zurzeit 26 MitarbeiterInnen, vier Auszubildende und zehn MinijobberInnen beschäftigt. Von dieser Belegschaft stammen fünf Personen aus Syrien, darunter ein Auszubildender im zweiten Lehrjahr.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… ich die Erfahrungen und Entwicklungen, die wir in unserem Betrieb in den letzten Jahren mit bzw. durch Menschen mit Fluchthintergrund gemacht haben, nicht missen möchte. Es wurden noch immer Lösungen für alle auftretenden Herausforderungen gefunden und nicht selten waren es innovative und kreative Lösungen. Als Team hat uns diese Erfahrung gestärkt und unsere Stammbelegschaft hat Kompetenzen erlangt, die uns in Zukunft helfen werden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu integrieren. Grundsätzlich ist es mir wichtig diese Botschaft des Gelingens anderen Betrieben zu übermitteln und hilfestellend unsere Erfahrungen zu teilen. Wie bei jeder neuen Situation gibt es Hürden, über die aber nicht jede oder jeder alleine stolpern muss.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist…
… immer dann, wenn entgegen allen externen Prophezeiungen, die neu eingestellten MitarbeiterInnen sich gut einbringen und als wahre Bereicherung für das Unternehmen herausstellen. Ich sehe den Betrieb dann sowohl als Chancengeberin als auch als „Aufklärerin“. Es ist ein tolles Gefühl, Menschen mit Vorurteilen vom Gegenteil zu überzeugen. Dieses Engagement wird uns oft durch die Wertschätzung unserer Kunden bestätigt und macht uns als Unternehmen humaner, vertrauensvoller und zeitgemäß.
Schwierig waren bei uns zunächst …
… die Hürde, die die zu geringen Deutschkenntnisse der neuen MitarbeiterInnen stellte. Kurzfristig haben wir gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern daran gearbeitet ein besseres und einfacheres Kommunikationsmodell aufzubauen. Beispielsweise wurden Kommunikationswege verkürzt, digitale Medien zur Hilfe genommen, Anweisungen klarer formuliert und die Einarbeitungsphase von MitarbeiterInnen mit geringeren Deutschkenntnissen länger an eine verantwortliche Bezugsperson im Team gebunden. Daraus wuchs in Eigendynamik ein im Team angebotener Deutschkurs. Darüber hinaus gibt es kulturelle Unterschiede, die es zu überbrücken gilt. Es darf und soll schließlich auch keine Bevorzugung von Menschen mit Fluchthintergrund stattfinden, denn dann würde die Unterstützung im Team versiegen und gerade die ist für die erfolgreiche Integration bedeutend. Zudem ist der Rucksack aus Erlebnissen der Flucht unterschiedlich schwer und bedarf sensibel gehandhabt zu werden. Jeder Mensch geht unterschiedlich mit dem, was er erlebt hat um.
Den Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gebe ich mit…
… dass es sich lohnt den Menschen mit Fluchthintergrund eine Anlaufstelle zu sein. Betriebe, denen es gelingt sich einen guten Ruf aufzubauen, können damit unter anderem dem Fach- und Hilfskräftemangel effektiv entgegenwirken. Um eine Stabilität im Team zu garantieren, ist es ratsam auch innerhalb der Gruppe der Geflohenen hinsichtlich Alter, Bildungsstand, familiärer Situation und Geschlecht auf Diversität zu setzen. Aus personalwirtschaftlicher Perspektive birgt die Einstellung von Geflohenen, die bereits vor Ort sind, einen großen Vorteil gegenüber dem komplizierten und zum Teil auch kostspieligen Anwerben von ausländischen Arbeitskräften. Größer noch als die Kostenersparnisse für das Recruitment wiegt der Vorteil, dass die Menschen bereits in der Umgebung der Betriebe leben und bestenfalls schon sozial eingebunden sind. Bleibeperspektiven sind gekoppelt an praktische und persönliche Bindungen, an Arbeit, Schule, Vereine, Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Freundeskreise. Als auf Zuwanderung und Zuzug angewiesene Unternehmen im ländlichen Raum ist es die Aufgabe gemeinsam mit der Politik und der Zivilgesellschaft über die Arbeit hinaus Strukturen zu schaffen in denen Integration im Sinne von interkulturellen Austausch, Spracherwerb und sozialräumliche Bindung ermöglicht wird.
4 Fragen
an unsere Regionalbotschafterin aus Niedersachsen

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Jutta Oeltjendiers von der Hellmann Worldwide Logistics Germany GmbH & Co.KG
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Niedersachsen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Jutta Oeltjendiers von der Hellmann Worldwide Logistics Germany GmbH & Co.KG. Seit über fünf Jahren ist Hellmann Worldwide Logistics Teil des NETZWERKES und nimmt mit der Ernennung von Jutta Oeltjendiers, Ausbildungsreferentin Integration & Sprache, zur Regionalbotschafterin des Landes Niedersachsen künftig eine wichtige Rolle in dem Verbund ein.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… wir bei Hellmann Worldwide Logistics Germany mittlerweile schon einige Geflüchtete durch ihre Ausbildung hindurch erfolgreich bis zur Abschlussprüfung begleitet und als qualifizierte Fachkräfte als Berufskraftfahrer, Fachlagerist oder Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen übernommen haben und diese guten Erfahrungen gern mit anderen Betrieben teilen möchten.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist, …
… ihre Einsatzbereitschaft und Motivation sowie ihre Dankbarkeit.
Schwierig war bei uns zunächst …
… in manchen Fällen, dass die Deutschkenntnisse der Geflüchteten, insbesondere in der Schriftsprache, noch nicht ausreichten, aber mit Geduld und spezifischer sprachlicher Unterstützung und Sprachtrainings, die wir selbst mit unserer hauseigenen Sprachtrainerin organisiert haben, konnten alle Hürden gemeistert werden.
Den Betrieben in Niedersachsen gebe ich mit:
Durch die duale Berufsausbildung erhalten die Geflüchteten eine Perspektive für ihre Zukunft und gelingt ihre Integration. Für die Betriebe ist es eine besondere Chance, motivierte und einsatzbereite Fachkräfte zu bekommen. Das heißt: eine Win-Win Situation.
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an unsere Regionalbotschafterin aus Nordrhein-Westfalen

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Diana Klömpken von 3M
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Nordrhein-Westfalen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Diana Klömpken von 3M. Als Ausbildungsleiterin ist sie die erste Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um die Ausbildung bei 3M.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… ich soziales Engagement enorm wichtig finde und es zudem Teil unserer 3M Unternehmenskultur ist. Es macht Spaß Dinge zu bewegen und ich gebe gerne mein Wissen und meine Erfahrung weiter.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund war …
… die große Bereitschaft neues zu lernen und sich ein berufliches Fundament zu bauen. Das ist aufgrund der sprachlichen Barriere nicht immer einfach. Umso mehr freue ich mich, wenn wir wieder einen tollen Ausbildungsabschluss erzielen. Das gibt mir viel zurück.
Schwierig waren bei uns zunächst…
… sich einen Überblick bei den vielen unterschiedlichen Aufenthaltsstatus zu verschaffen, aber das konnten wir lösen, indem wir mit den IHK Willkommenslotsen zusammen arbeiten. Wir stehen hier im regen Austausch.
Den Betrieben in Nordrhein-Westfalen gebe ich mit…
… das Potenzial in diesen Talenten zu sehen, denn es sind unsere Fachkräfte von morgen.
4 Fragen
an unseren Regionalbotschafter aus Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am: 22.09.2021
Ein Interview mit Bastian Scherer der EWR Aktiengesellschaft
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Rheinland-Pfalz sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Bastian Scherer der EWR Aktiengesellschaft. Er ist dort kaufmännischer Ausbildungsleiter und betreut u.a. ArbeitnehmerInnen mit Fluchthintergrund.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… unser Unternehmen Flüchtlingen eine Chance gibt, hier ein Praktikum und im Anschluss eine Ausbildung absolvieren zu können. Bei EWR haben 10% der Auszubildenden einen Fluchthintergrund.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten war …
… im Sommer 2021 der erste Auszubildende zum Kaufmann für Büromanagement, der seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.
Schwierig war bei uns zunächst …
… die Sprachbarriere, aber das konnten wir lösen, indem wir den jungen Menschen die Teilnahme an den Sprachkursen bis zum C1-Niveau ermöglicht und bezahlt haben.
Den Betrieben in Rheinland-Pfalz gebe ich mit …
… den Menschen mit Fluchthintergrund die Chance zu geben, sich in einem Praktikum zu beweisen.
4 Fragen
an unsere Regionalbotschafterin aus Sachsen

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Lilli Lorenz der Meiser Vogtland OHG
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Sachsen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Lilli Lorenz der Meiser Vogtland OHG.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… ich gern mit Menschen zusammenarbeite, unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur. Das Miteinander und das Voneinanderlernen, Respektieren und Schätzen sind nicht nur elementare Bestandteile unseres täglichen Arbeitslebens, sondern auch der persönlichen Entwicklung eines Jeden. Der Eintritt in den Arbeitsmarkt und das Schaffen von Perspektiven stellt einen großen Teil der Integration von Geflüchteten und Zugewanderten dar, welchen wir als Meiser Vogtland OHG gern bestmöglich unterstützen. Ich möchte voran gehen, meine Erfahrungen teilen und Vorbild sein – nur gemeinsam kann Integration gelingen.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist, …
… die Dankbarkeit und Wertschätzung, die uns die Menschen entgegenbringen, ebenso wie das Engagement und die Lernbereitschaft, die sie an den Tag legen, um bestmöglich schnell Teil des Teams zu werden. Tolle Erfahrungen haben wir bereits in der Ausbildung junger Geflüchteter gemacht, die auch andere Auszubildende mit Ihrer Art und Sichtweise bereichert haben.
Schwierig war bei uns zunächst, …
… einzuschätzen, auf welchem Wissensstand die Geflüchteten mit ihrer Vorbildung und ihren ausländischen Abschlüssen sind. Dazu kommen die Sprachbarriere und fehlende deutsche Fachbegriffe. Eine Hürde sind nach wie vor die unterschiedlichen Regelungen bzgl. der Arbeits- und Bleibeerlaubnis. Für einige Herkunftsländer werden nur kurzfristige Verlängerungen ausgestellt, was einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet.
Eine große Hilfe ist uns dabei die Zusammenarbeit mit den Arbeitsmarktmentoren Sachsen, die sowohl uns als auch die Geflüchteten tatkräftig unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vom Amt als Regionalbotschafterin erhoffe ich mir konstruktiven Austausch, neue Kontakte und Ideen sowie gegenseitige Hilfestellungen und Erfahrungsaustausch, um auch künftige Hürden nehmen zu können.
Den Betrieben in Sachsen gebe ich mit, …
… den Menschen offen und vorurteilsfrei entgegenzutreten und ihnen eine faire Chance zu geben. Auch bei Schwierigkeiten mit Erlaubnissen oder Ämtern sollte man nicht vergessen, dass der Mensch dahinter nichts für eventuelle Bestimmungen kann. Hat man die ersten positiven Erfahrungen gemacht und aus der gegebenen Chance wurde eine Win-Win-Situation, hat sich der „Mehraufwand“ gelohnt. Es wäre doch schade, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, dieses Potential nicht auszuschöpfen. Die Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund ist für ein Unternehmen eine Bereicherung.
4 Fragen
an unseren Regionalbotschafter aus Schleswig-Holstein

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Tobias Klepper der WULFF MED TEC GmbH
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Schleswig-Holstein sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Tobias Klepper der WULFF MED TEC GmbH.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… wir bei uns bei Wulff sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeitern verschiedenster Herkunft haben und die Herkunft keine Rolle spielt. Gerne möchten wir unsere positiven Erfahrungen mit anderen Unternehmen teilen und ermutigen, auch Flüchtlinge in ihren Unternehmen zu integrieren.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten:
Ich kann gar keine beste Erfahrung benennen, da es eine Vielzahl an schönen Erfahrungen gibt, die in Verbindung mit meinen Kollegen mit Fluchthintergrund stehen. Ich freue mich, dass alle sehr gut in unserem Team angekommen sind und dies mit ihrer positiven und offenen Art bereichern.
Schwierig war bei uns zunächst:
Eine immer wieder auftretende Erfahrung, ist die, dass alle Kollegen mit Fluchthintergrund, die bei uns in der Näherei arbeiten, in ihrer vorherigen beruflichen Karriere immer mit dem Hauptfokus auf Quantität gearbeitet haben. Dies hat zur Folge, dass sie ausnahmslos mit einem hohen Tempo gearbeitet haben, die Qualität darunter aber auch mal leiden musste. Da die Nähfähigkeiten aber bei allen sehr gut sind, ist das eine Schwierigkeit, die stets schnell behoben werden kann.
Den Betrieben in Schleswig-Holstein gebe ich mit …
… auch mal über den Tellerrand zu schauen und mal von den gewohnten Einstellungsraster abzuweichen. Denn oft schlummern Potentiale dort, wo man sie nicht erwartet hat.
4 Fragen
an unsere Regionalbotschafterin aus Thüringen

Veröffentlicht am: 17.09.2021
Ein Interview mit Annekathrin Schmidt der Meleghy Automotive GmbH & Co.KG
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im dritten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.
Für Thüringen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Annekathrin Schmidt der Meleghy Automotive GmbH & Co.KG.
Ich bin Regionalbotschafterin, weil …
… ich die Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen aus anderen Ländern und Kulturkreisen als Bereicherung in meinem Arbeitsalltag und für unsere Organisation empfinde. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist für uns eine Selbstverständlichkeit und ein wichtiger Baustein in der Rekrutierung neuer Mitarbeiter*innen für unser Unternehmen.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist, …
… zu sehen, wie sich unsere Migranten*innen in unserem Land und unserem Unternehmen integrieren, sich in unserem Kulturkreis zurecht finden und dabei erfolgreich sind. Es ist eine schöne Erfahrung, sie dabei unterstützen zu können und zu sehen, wie sie sich in Ihrer Persönlichkeit entwickeln und auch verantwortungsvolle Positionen erfolgreich übernehmen können.
Schwierig war bei uns zunächst, …
… oft die sprachliche Barriere, insbesondere bei fachspezifischen Themen, aber das konnten wir lösen, indem wir unter anderem Sprachkurse und eine intensivere Betreuung aus der Personalabteilung angeboten haben und auch weiterhin anbieten. Großen Dank verdienen aber hier unsere Mitarbeiter*innen, die sich immer wieder aufs Neue auf die Integration von Migrantin*innen einlassen und oft mit ganz viel Geduld die neuen Kollegen sinnbildlich an die Hand nehmen und anlernen. Auch die Hilfe unter den Flüchtlingen selbst hat uns dabei sehr geholfen – derjenige der besser deutsch spricht, hilft dem der es vielleicht noch nicht so gut kann. Nicht zu unterschätzen sind die kulturellen Unterschiede, die mitunter zu Konflikten aufgrund von Deutungsschwierigkeiten von Verhalten und Handlungsweisen führen.
Den Betrieben in Thüringen gebe ich mit,…
… den Migranten*innen eine Chance zu geben und sich von den eigenen Mitarbeiter*innen, der eigenen Organisation und den Migranten*innen positiv überraschen zu lassen. Sicherlich ist es zum Teil sehr herausfordernd und nicht immer einfach, aber es lohnt sich, gerade bei dem doch angespannten Arbeitnehmermarkt in Thüringen.
Lernen Sie hier alle Vorgänger*innen der diesjährigen Regionalbotschafter*innen kennen:
Sie möchten Ihre Erfahrungen auch mit dem NETZWERK teilen und im kommenden Jahr Regionalbotschafter*in werden?
Dann melden Sie sich gern unter: info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de
Sie haben generell Interesse an einem Erfahrungsaustausch in Ihrer Region? Dann schauen Sie am besten in unserem Termine nach, welche Veranstaltungen aktuell geplant sind. Nichts in Ihrer Nähe? Melden Sie sich gern bei uns und wir prüfen, ob wir bald zu Ihnen kommen: info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de


















