FAQ - Häufig gestellte Fragen im Überblick

Auf den Seiten der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration finden Sie Informationen zum Coronavirus, Videos der Bundeskanzlerin, Hygienehinweise und vieles mehr in Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und Französisch aufbereitet. Zur Website

Das Ethno-Medizinisches Zentrum hat Informationen, Schutzmöglichkeiten und praktische Tipps in 15 verschiedenen Sprachen zusammengestellt. Zur Website

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungen hält unter www.infektionsschutz.de Infografiken und Piktogramme zu Hygienetipps in sechs Sprachen bereit.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung zum Corona-Virus wird die Asylverfahrensberatung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorübergehend ausgesetzt. Außerdem wurden alle Dublin-Überstellungen von und nach Deutschland bis auf Weiteres vorübergehend eingestellt. Weitere Informationen dazu sowie regelmäßige Updates gibt es auf der Website des BAMF.

Für Geduldete gilt:

Kurzfristig ist das für die Geflüchteten relevant, die sich aktuell in Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung befinden. Hier gibt es die gesetzliche Regelung, dass die Duldung für 6 Monate (Ausbildungsduldung) bzw. 3 Monate (Beschäftigungsduldung) zur Suche einer neuen Beschäftigung bestehen bleibt.

Für Personen, die planen, in der nächsten Zeit eine Beschäftigungsduldung zu beantragen, ist zudem die Zeit in Vorbeschäftigung wichtig: Sie müssen mindestens seit 18 Monaten vor Antrag der Beschäftigungsduldung in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gewesen sein, seit mind. 12 Monaten muss der Lebensunterhalt eigenständig gesichert sein.

Das Aufenthaltsgesetzt sieht unter bestimmten Voraussetzungen für Geduldete die Möglichkeit vor, in eine Aufenthaltserlaubnis zu wechseln und damit einen deutlich sicheren Aufenthaltstitel zu erhalten. Die Erwerbstätigkeit spielt bei diesen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle.

Für Personen mit Aufenthaltserlaubnis (also positivem Asylbescheid) gilt:

Auch für den Wechsel in eine Niederlassungserlaubnis (also in einen unbefristeten Aufenthalt in Deutschland) ist es eine wesentliche Voraussetzung, dass der Lebensunterhalt durch eigenes Einkommen gesichert wird.

Um Ansteckungen zu vermeiden, haben viele Ausländerbehörden zurzeit den Betrieb eingeschränkt oder auf Online- und Schriftverfahren umgestellt. Informieren Sie sich gemeinsam mit Ihrer Mitarbeiterin / Ihrem Mitarbeiter auf der Website Ihrer zuständigen Behörde und Ihres zuständigen Rathauses und folgen Sie den dortigen Anweisungen.

ACHTUNG: Auch wenn für die nächsten Wochen bereits im Vorfeld ein Termin beantragt wurde und noch keine Absage gesendet wurde, kann es sein, dass der Termin nicht eingehalten werden kann. Dies gilt beispielsweise für Berlin.

Inhaber/-innen von Aufenthaltstiteln, Aufenthaltsgestattungen, Duldungen, oder sonstigen aufenthaltsrechtlichen Dokumenten, deren Gültigkeit in Kürze abläuft, können sich in der Regel per Telefon oder E-Mail melden und erhalten eine Bescheinigung (Fiktionsbescheinigung nach § 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz) über den Fortbestand der Rechtmäßigkeit per Post. Dies gilt auch bei der Aufnahme einer Beschäftigung oder dem Wechsel des Arbeitnehmers. Gleichzeitig wird mit dieser Bescheinigung ein Vorsprachetermin in einigen Wochen mitgeteilt.

Hier finden Sie die relevanten Informationen für Berlin, München, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt am Main. Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung Ihre Anfragen und die Bearbeitung länger dauern können. Über das Bundeamtes für Migration und Flüchtlinge können Sie über die Suchfunktion die zuständige Ausländerbehörde finden.

In Erstaufnahmeeinrichtungen und Ankunftszentren werden erste Fälle von Covid-19-Infektionen gemeldet. Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat recherchiert, wie viele Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften leben und wie hoch die Gefahr für sie ist.

Weiter zum Artikel vom Mediendienst Integration

Der Ausbildungsbetrieb ist zunächst dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Als Beispiele nennt die Agentur für Arbeit den Ausbildungsplan umzustellen oder Auszubildende in einer anderen Abteilung unterzubringen. Zudem haben die Auszubildenden zunächst Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung für mindestens sechs Wochen (§ 19 Absatz 1 Nr. 2 BBiG). Erst wenn diese Zeit rum ist und der Ausbildungsbetrieb die Ausbildung nicht mehr ermöglichen kann, kann über die verantwortliche Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beansprucht werden.

Diese Option ist nur beschränkt zu handhaben.  Wegen des Coronavirus haben viele Betriebe aber kaum eine andere Möglichkeit, insbesondere wenn der Betrieb geschlossen werden muss. In so einem Fall ist Kurzarbeit auch eine Option für Auszubildende.

Kurzarbeitergeld kann außerdem ohne weiteres auch für Auszubildende gezahlt werden, die nach Abschluss ihrer Berufsausbildung eine versicherungspflichtige (befristete oder unbefristete) Beschäftigung bei demselben oder einem anderen Arbeitgeber aufnehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den FAQ der Bundesagentur für Arbeit oder in den FAQ zu Kurzarbeit vom DIHK.

Eine Lösung zur Reduzierung der finanziellen Belastung der Ausbildungsbetriebe durch die in voller Höhe fortzuzahlende Ausbildungsvergütung und gleichzeitig zum Erhalt des Ausbildungsplatzes für Auszubildende kann die Teilzeitausbildung nach § 7a BBiG sein.

Mit einer Vertragsänderung kann die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit um bis zu 50 Prozent verkürzt und die Vergütung entsprechend gekürzt werden. Allerdings verlängert sich das Ende der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit um die Zeit, welche durch die Reduzierung der Ausbildungszeit insgesamt nicht für die Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit zur Verfügung steht (§ 7a Abs. 2 BBiG).

Weitere Informationen hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinen FAQ zum Coronavirus gesammelt. Informationen zur Teilzeitausbildung und den rechtlichen Anforderungen finden Sie in einem Infoblatt des DIHK.

Gegenwärtig dürfen aufgrund der Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich keine Integrations- oder Berufssprachkurse mehr stattfinden. Die Verbotsdauer ist je nach Bundesland teilweise unterschiedlich. Auch laufende Erstorientierungskurse werden bis voraussichtlich 19. April 2020 unterbrochen.

Online-Angebote verfügbar: Das vhs-Lernportal ist das bisher einzige als kurstragend zugelassene digitale Lehrwerk für die Integrationskurse. Deshalb wird es ab sofort vom Bundesamt für Migration für Flüchtlinge (BAMF) unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb der nächsten drei Monate gefördert. Die Online-Tutorien sind grundsätzlich auf eine Dauer von vier Wochen angelegt. Weitere Informationen dazu lesen Sie in einem Trägerrundschreiben des BAMF vom 30. März.

Weitere Updates sowie Informationen zum Umgang mit Fehlzeiten der Teilnehmenden und Entschädigungsansprüche für Lehrkräfte hat das BAMF in einer FAQ-Liste zusammengestellt.

Kostenlose Online-Sprachangebote hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zusammengestellt: Zum Download

Online-Übungen mit wichtigen Wörtern für ausgewählte Berufsbilder wie Handwerk, Gastronomie oder Dienstleistung stellt das Goethe-Institut zur Verfügung: zur Website

Auch die Deutsche Welle stellt kostenlos Video-Lektionen und Online-Aufgaben an: Zur Website

Darüber hinaus haben wir als NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge mit verschiedenen Partnern Vokabelflyer entwickelt, die wichtige deutsche Begriffe in die Sprachen Englisch, Arabisch, Farsi und Tigrinya übersetzt. Für die folgenden Branchen gibt es bereits Vokabelflyer zum Download:
Lager/Logistik
Gastronomie, Hotellerie und Touristik
Pflege
Gefahrenzeichen

Woher bekomme ich schnelle Unterstützung, wenn ich mein Geschäft vorübergehend schließen oder meine Dienstleistungen einstellen muss? Wo finde ich aktuelle Informationen? Wie kann mein Unternehmen die Krise überleben und woher bekomme ich Ersatz für Ausfälle? Was ist mit Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, Krediten oder Dienstreisen?

Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen haben der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie das Bundeswirtschaftsministerium zusammengestellt.

Per Klick zum FAQ-Katalog des DIHK

Per Klick zum FAQ-Katalog des ZDH

Per Klick zu Unterstützungsangeboten des BMWi

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