FAQ - Häufig gestellte Fragen im Überblick

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist der bundesweit größte Zusammenschluss an Unternehmen, die die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in Deutschland vorantreiben.

Das NETZWERK wurde im März 2016 gegründet.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. haben das NETZWERK initiiert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. haben 2015 erkannt, dass Unternehmen unterstützt werden müssen, wenn diese Geflüchtete ausbilden und beschäftigen wollen. Dazu soll das NETZWERK Unternehmen Informationen und Beratung bieten, den Erfahrungsaustausch organisieren und die Sichtbarkeit der guten Beispiele der Arbeitsmarktintegration erhöhen.

Das NETZWERK hat drei Ziele: Zuerst ist es für Unternehmen eine Informationsplattform, um alle relevanten Informationen zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter zentral und kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Als zweites organisiert das NETZWERK den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen und/oder ausbilden sowie mit Unternehmen, die sich in diesem Bereich engagieren wollen. Als Drittes macht das NETZWERK die Erfahrungen und Erfolge der Mitgliedsunternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter sichtbar. Dazu bringt das NETZWERK gezielt Medien und Mitgliedsunternehmen zusammen, um so authentische Erfahrungen in den öffentlichen Diskurs einzubringen.

Damit Unternehmen zu Wegen der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter informiert werden, bietet die Website viele praxisorientierte Materialien. Von Broschüren zu Themen wie Religion am Arbeitsplatz oder Ausbildung, bis zu Infografiken zu den rechtlichen Rahmenbedingungen. Außerdem können NETZWERK-Unternehmen sich die monatlichen Webinare auf unserer Homepage ansehen. Dort erhalten sie Input von Experten zu Fachthemen wie Ausbildungsabbrüche vermeiden. Natürlich ist das NETZWERK-Team auch jederzeit telefonisch oder per Mail für Detailfragen erreichbar.
Eine weitere Informationsquelle sind die Veranstaltungen, die das NETZWERK gemeinsamen mit Kammern in den vielen Regionen Deutschlands organisiert. Dort vermitteln wir in Workshops und Vorträgen wichtige Inhalte, bspw. Zu Gesetzesänderungen. Außerdem können Unternehmen sich auf den NETZWERK-Veranstaltungen mit anderen Unternehmen aus tauschen und vernetzen. So lernen Unternehmen von anderen Unternehmen, was im betrieblichen Alltag gut funktioniert.
Damit eine breite Öffentlichkeit von den Erfolgen der NETZWERK-Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter erfährt, bereitet das NETZWERK-Team Artikel für Zeitungen vor oder koordiniert Interviews mit NETZWERK-Unternehmen für Radio und Fernsehen.

Wer sich gern selbst informiert, der findet Infografiken, Broschüren und Flyer auf der Website zum Download. Im Youtube-Kanal sind einige Erklär- und Beispielvideos zu finden. Außerdem gibt es jeden Monat ein Webinar, das aktuelle Themen aufgreift und in Zusammenarbeit mit Fachexperten angeboten wird. Bei Veranstaltungen vor Ort werden in Workshops und Vorträgen wichtige Informationen und hilfreiche Praxistipps vermittelt.

Das kostenlose Angebot des NETZWERKs beinhaltet Informationen rund um alle praktischen Fragen der Arbeitsmarktintegration. Ebenso können Unternehmen sich beim NETZWERK-Team beraten lassen und Detailfragen stellen. Außerdem gibt es jeden Monat ein Webinar mit einem Experten, wo Unternehmen ihre Fragen stellen können. Darüber hinaus werden die NETZWERK-Unternehmen zu Veranstaltungen in ihrer Region eingeladen, um sich miteinander auszutauschen. Unternehmen können an einer Mitgliedschaft nur gewinnen.

Unternehmen können sich kostenfrei unter www.nuif.de/registrieren im NETZWERK anmelden. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.

Ja, das NETZWERK ist offen für Betriebe aller Branchen, Größen und Regionen. Der DIHK hat zwar das NETZWERK initiiert, aber wir sind überzeugt, dass nur mit der Kraft aller Unternehmen über die Branchengrenzen hinweg die Arbeitsmarktintegration gemeistert werden kann.

Ja, im NETZWERK kann jede Organisation Mitglied werden. Nicht-Unternehmen nennt das NETZWERK Multiplikatoren. Mit der Mitgliedschaft bekommen Multiplikatoren jeder Art ebenfalls Zugriff auf das Angebot des NETZWERKs. Multiplikatoren werden auf der Übersichtskarte blau dargestellt und zählen nicht in die Statistik der Mitgliedsunternehmen.

Die Mitgliedschaft ist komplett kostenfrei. Das gilt ebenso für alle Produkte und Veranstaltungen des NETZWERKs.

Das NETZWERK wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie durch Eigenmittel des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. finanziert.

Die aktuelle Förderperiode endet am 31.12.2022.

Das NETZWERK besteht aus Praktikern, die sich zu praktischen Fragen austauschen. Hier stehen Themen wie Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, Fördermöglichkeiten, die rechtlichen Rahmenbedingungen oder Sensibilisierung der Belegschaft im Vordergrund. Der DIHK e.V. gibt Einschätzungen zu politischen Vorhaben und Gesetzesinitiativen ab. Das NETZWERK nutzt diese Einschätzungen, um die Mitgliedsunternehmen zu informieren, während der DIHK e.V. den Praxiseinblick nutzt, um Gesetzesinitiativen besser einschätzen zu können.

Das Bundeswirtschaftsministerium nutzt das NETZWERK, um Wissen über die konkreten praktischen Herausforderungen von Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter zu bekommen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den kleinen und mittleren Betrieben, die Geflüchtete ausbilden. Hier ist das NETZWERK Plattform des Austausch. Ebenso dient das NETZWERK als Vorzeigeprojekt des Ministeriums, um die Erfahrungen deutscher Unternehmen bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter national und international darzustellen.

Ja, das NETZWERK zählt nur seine Unternehmensmitglieder. Auf der interaktiven Karte werden Unternehmen rot dargestellt, während Multiplikatoren blau dargestellt werden. Auf der Karte sind nur diejenigen Unternehmen bzw. Multiplikatoren zu sehen, die bei ihrer Anmeldung die Freigabe zur Darstellung auf der Karte gegeben haben.

Quer durch alle Branchen und aus allen Regionen Deutschlands kommen die Mitgliedsunternehmen des NETZWERKs. Sie reichen damit vom industriellen Großbetrieb in Niedersachsen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern bis zum 3 Personen Bäckereibetrieb in Bayern. Unternehmen jeder Größe, Branche und Region sind im NETZWERK willkommen.

2 von 3 Unternehmen im NETZWERK sind kleine oder mittlere Unternehmen (Definition KMU: Weniger als 500 Mitarbeitende). Damit machen KMU den größten Teil der NETZWERK-Unternehmen aus.

Das NETZWERK schafft mit seinen Veranstaltungen wie der alle zwei Jahre stattfindenden NETZWERK-Tagung Möglichkeiten, um den Dialog zwischen Unternehmen und Ministerium zu gestalten. Dabei ist es für die Unternehmen wertvoll ihre Praxiserfahrungen zu platzieren direkt schildern zu können, während das Ministerium mit diesem Praxiseinblick eine stärkere Einsicht in die Bedürfnisse der Unternehmen bekommt.

Netzwerke leben von und wachsen mit dem Austausch ihrer Mitglieder. Gleichzeitig ist der Datenschutz ein hohes und wichtiges Gut. Als wichtiges Mittel der Vernetzung dient unsere interaktive Deutschlandkarte: https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de/netzwerk/ueber-uns/. Hier können sich unsere Mitglieder verorten und mittels einer Suchmaske können so gezielt Mitglieder und Multiplikatoren in der jeweiligen Region – oder auch gefiltert nach Branchenzugehörigkeit – gesucht und gefunden werden. Zum Schutz der persönlichen Daten finden sich bei den einzelnen Mitgliedern auf der Karte keine personenbezogenen Daten und keine direkte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Sie können eigenständig Kontaktdaten recherchieren, aber zögern Sie nicht und kommen Sie hier gerne auf uns zu; wir verfügen über die Kontaktdaten unserer Mitglieder und unterstützen Sie dabei, miteinander in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Darüber hinaus sind unsere Veranstaltungen und Webinare eine gute Option, direkt und „live und in Farbe“ (bzw. „live und digital“) ins Gespräch zu kommen. Trauen Sie sich und sprechen Sie andere Mitglieder an – Sie beide teilen das Engagement für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten!

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