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Ausbildungsmanagement in der Berufsschule

Heute im Interview: Hannah Fink, Ausbildungsmanagerin an der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart.

Seit 2019 ist Hannah Fink als Ausbildungsmanagerin bei der Stadt Stuttgart tätig und an der Berufsschule für Farbe und Gestaltung im Einsatz. Sie unterstützt geflüchtete Auszubildende bei Themen wie Sprachförderung, Nachhilfeangeboten, schulischen Problemen oder Schwierigkeiten im Betrieb. Dafür ist sie im Umfeld der Berufsschule gut vernetzt.

Frau Fink, welche Herausforderungen gibt es in der Arbeit mit den Azubis?

Die Azubis bringen oft andere Bildungserfahrungen mit, die eine Teilnahme am Unterricht erschweren. Und da der Unterricht immer nur blockweise erfolgt, ist es schwer, das schulische Lernen zu verbessern. Außerdem wird dem schulischen Teil der Ausbildung aufgrund von Sozialisationsunterschieden oft weniger Bedeutung geschenkt. Das führt dazu, dass manche Azubis im Betrieb sehr gut arbeiten, aber in der Berufsschule nur schwache Leistungen zeigen.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Betrieben aus?

Wichtig ist die Kommunikation mit der Berufsschule. Wenn es dann Probleme in der Schule oder im Betrieb gibt, können sie gemeinsam besprochen werden. Darüber hinaus ist es hilfreich, mit allen Beteiligten ins offene Gespräch zu gehen und sie für interkulturelle Unterschiede zu sensibilisieren. Als Ausbildungsmanagerin versuche ich da zu vermitteln und alle Akteure an einen Tisch zu bringen.

Das ganze Interview mit mehr Infos zum Ausbildungsmanagement gibt es hier als Download.

Vielen Dank für das Interview, Frau Fink!

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