Mittlerweile wurde die Verbote von Integrations- oder Berufssprachkursen in einigen Bundesländern wieder aufgehoben. Bei einer erneuten Erkrankungswelle kann es aber wieder zu regionalen Schließungen kommen. Da sich die Regelungen landesspezifisch stark unterscheiden, lässt sich keine einheitliche Aussage über die Wiederaufnahme der Kurse treffen. Die Landes- und Kommunalbehörden Ihres Bundeslands können Ihnen hier daher genauer Auskunft geben (Stand 25. Mai 2020).

Das Bundesamt hat nach eigenen Angaben in der Corona-Krise mit rund 40 Millionen Euro rund 7.000 Online-Tutorien und virtuelle Klassenzimmer ermöglicht. Derzeit überbrücken laut der Behörde 83.000 von 220.000 Einwanderern die durch die Pandemie verursachte Unterbrechung ihrer Sprachkurse durch digitale Angebote.

Aktualisierungen zu den Kursen, weitere Updates sowie Informationen zum Umgang mit Fehlzeiten der Teilnehmenden und Entschädigungsansprüche für Lehrkräfte hat das BAMF in einer FAQ-Liste zusammengestellt.

Online-Angebote verfügbar: Das vhs-Lernportal ist das bisher einzige als kurstragend zugelassene digitale Lehrwerk für die Integrationskurse. Deshalb wird es ab sofort vom Bundesamt für Migration für Flüchtlinge (BAMF) unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb der nächsten drei Monate gefördert. Die Online-Tutorien sind grundsätzlich auf eine Dauer von vier Wochen angelegt. Weitere Informationen dazu lesen Sie in einem Trägerrundschreiben des BAMF vom 30. März.