4 Fragen
an unseren Regionalbotschafter
aus Hamburg

Ein Interview mit Veit Duwensee von der C.A. Platow & Sohn Malereibetrieb GmbH
Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im siebten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.
Für Hamburg sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Veit Duwensee. Als Geschäftsführer der C.A. Platow & Sohn Malereibetrieb GmbH setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungshintergrund ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.
Ich bin Regionalbotschafter, weil …
… das Thema Integration von Geflüchteten in Zukunft noch wichtiger wird und wir zum einen unsere positiven Erfahrungen teilen wollen. Zum anderen möchten wir Andere ermutigen, den eigenen Weg einzuschlagen und ihr Engagement zu starten bzw. zu intensivieren.
Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist …
… immer wieder der Moment einer bestandenen Gesellenprüfung! Besonders stolz sind wir auch, wenn Kolleginnen oder Kollegen hier eine Familie gründen und in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen. Das berührt mich sehr!
Schwierig war bei uns zunächst …
… der knappe Wohnraum im Hamburg. Das wird auch vorerst so bleiben. Aber das konnten wir lösen, indem wir von unserem großen Netzwerk in der Wohnungswirtschaft profitieren, um den Kolleginnen und Kollegen unter die Arme zu greifen.
Den Betrieben in Hamburg gebe ich mit …
… trotz etwaiger Rückschläge am Ball zu bleiben. Die eigene Ausbildung muss einen hohen Stellenwert im betrieblichen Alltag innehaben, damit die Integration von Geflüchteten eine Erfolgsgeschichte wird!

