4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Mecklenburg-Vorpommern

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Mecklenburg-Vorpommern

Ein Interview mit Hannah Mary Rosenkranz

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Mecklenburg-Vorpommern sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Hannah Mary Rosenkranz von der ibu gmbh. Sie setzt sich dort für die Integration Geflüchteter ein.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… mir die Integration von Flüchtlingen am Herzen liegt – ganz besonders in unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die erfolgreiche Ankommen eines Menschen mit Fluchthintergrund umfasst neben der Integration in das lokale Sozialleben auch den Einstieg in die Arbeitswelt. Deutschland als exportorientiertes Land sollte mehr Chance als Last in den Potenzialen dieser Menschen erkennen. Menschen mit Fluchthintergrund bringen neue Eigenschaften und Ansichten mit, die unsere Unternehmen bereichern. Es entsteht ein Austausch zwischen Betrieben und Flüchtlingen. Für diese Chance möchte ich werben. Aus- und Weiterbildung dient hier als Schlüssel zur Integration.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund:

In der Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchthintergrund ist es bemerkenswert, wie hoch die Motivation und das Engagement beim Erlernen der deutschen Sprache ist. Diese Menschen zeigen eindrücklich wie dies umsetzbar ist. Sie sind dankbar für jede Unterstützung. Es macht Freude, mit diesen jungen Menschen zusammenzuarbeiten und zu sehen, dass für sie nichts selbstverständlich ist und dass sie selbst für eine freundliche Geste dankbar sind.

Schwierig waren bei uns zunächst …

… die sprachliche Kompetenz unseres Mitarbeiters und die notwendige Mobilität durch die fehlende Anerkennung der bestehenden Fahrerlaubnis. Aber das konnten wir lösen, indem wir unserem Mitarbeiter einen neuen Führerschein finanzierten und die Teilnahme an Sprachkursen ermöglichten.

Den Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gebe ich mit…

… die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund als Bereicherung zu sehen. Mit der Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund haben wir die Möglichkeit unsere Unternehmen mit vielfältigen, neuen Fähig- und Fertigkeiten zu bereichern. Diese Chance sollten wir nutzen – trotz der Herausforderungen, die damit einhergehen. Gemeinsam können wir wachsen! Nutzen Sie die Chance und integrieren Sie Menschen mit Fluchthintergrund in Ihrem Unternehmen!

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Weitere Informationen zur ibu gmbh lesen Sie unter: www.ibu-europe.de

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Nordrhein-Westfalen

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Nordrhein-Westfalen

Ein Interview mit Fatima Meyer-Hetling von der St. Augustinus Gruppe

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Nordrhein-Westfalen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Fatima Meyer-Hetling von der St. Augustinus Gruppe. Mehr als 100 Menschen hat die Gruppe einen Einstieg über ein Praktikum, eine Hospitation oder ein Freiwilliges Soziales Jahr ermöglichen können. Mehr als 30 Geflüchtete konnten über diesen Weg in eine Ausbildung übergehen. 

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich durch dieses Ehrenamt ein Vorbild sein kann. Ich möchte anderen Unternehmen als gutes Beispiel dienen und ermutigen, das Netzwerk zu unterstützen. Unsere Hilfsbereitschaft und Kreativität sind gerade in diesen schweren Zeiten besonders gefordert. Es ist ein schönes Gefühl, etwas Gutes zu tun.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund war …

… in unserer Seniorenhilfe. Ein junger Geflüchteter unterstützte eine Seniorin bei der Pflege und im Alltag. Im Gegenzug durfte er bei ihr wohnen. Eine echte Win-Win-Situation!

Schwierig waren bei uns zunächst…

… die sprachlichen Hürden (Fachsprache) zu überbrücken. Aber das konnten wir lösen, indem wir mittlerweile mehrere Inhouse-Kurse anbieten.

Den Betrieben in Nordrhein-Westfalen gebe ich mit…

… einfach machen und positiv denken. Die interkulturelle Sensibilisierung des Teams ist dabei ganz wichtig. Geben Sie jungen Geflüchteten eine Perspektive!

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Weitere Informationen zu den St. Augustin Kliniken lesen Sie unter: st-augustinus-kliniken.de

Fatima Meyer-Hetling hat ihre Erfahrungen auch in unserer Gutes-Beispiel-Datenbank geteilt.

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Bayern

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Bayern

Ein Interview mit Sonja Ziegltrum-Teubner von der Bayerischen Blumen Zentrale

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Bayern sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Sonja Ziegltrum-Teubner von der Bayerischen Blumen Zentrale. Die 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 13 verschiedenen Nationen stehen für die offene und interkulturelle Arbeitskultur des Unternehmens aus Parsdorf. Mittlerweile erweitern auch vier Geflüchtete das Team.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich seit der ersten großen Flüchtlingswelle 2015 Geflüchtete beschäftigt habe. Mir liegt das Thema am Herzen, da in meinen Augen Integration von Menschen mit Flucht- und auch Migrationshintergrund in die Gesellschaft nur dann wirklich funktionieren kann, wenn diese auch am Arbeitsmarkt integriert werden. Ich möchte andere Unternehmen ermuntern, diesen Weg mitzugehen, auch wenn es den einen oder anderen Stolperstein gibt.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund:

Uns macht es sehr stolz, dass wir von 3 Azubis bereits zwei zu einem erfolgreichen Abschluss im jeweiligen Ausbildungsberuf verhelfen konnten. Für uns der beste Beweis, dass mit Unterstützung und Engagement hier vieles zu schaffen ist und auch wir als Arbeitgeber so zumindest ein kleines Stück dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. So wird das zu einer Win-Win-Situation für beide Seiten: Eine Zukunft für die geflüchteten jungen Menschen und gleichzeitig ein Weg, dem Fachkräftemangel ein bisschen etwas entgegenzusetzen. Und von der Zusammenarbeit mit verschiedenen Nationen profitieren alle Betroffenen durch den Abbau von Vorurteilen und das Verständnis für die jeweils anderen.

Schwierig war bei uns zunächst:

Schwierigkeiten gab es und gibt es leider immer noch, wenn es um Arbeitserlaubnis, bzw. Duldung geht. Wir haben und hatten hier oft Unterstützung von engagierten Menschen aus dem örtlichen Helferkreis oder Ehrenamtlichen, die die jeweiligen Flüchtlinge betreuen und sich um viele behördliche Angelegenheiten kümmern. Ansonsten fühlt man sich rasch überfordert mit der Vielzahl an unterschiedlichen behördlichen Anforderungen, oft auch sehr abhängig vom Herkunftsland der Geflüchteten.

Den Betrieben in Bayern gebe ich mit:

Entscheidend für eine relativ problemlose Beschäftigungsaufnahme ist tatsächlich das Herkunftsland. Geflüchtete aus Ländern mit guter Bleibeperspektive erfordern von Seiten der Unternehmer weitaus weniger Abstimmungsaufwand mit Ausländerbehörden und geben zudem Sicherheit, dass die Arbeitsverhältnisse nicht plötzlich durch behördliche Anordnung beendet werden. Hilfreich ist zudem ein guter Draht zu den Ehrenamtlichen aus den örtlichen Helferkreisen, die sich oftmals mit viel Engagement für ihre Schützlinge einsetzen und so bei Problemen – egal ob im Arbeitsumfeld, in Bezug auf Unterkunft oder bei Behördengängen – unterstützend mitwirken.

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Weitere Informationen zur Bayerischen Blumen Zentrale lesen Sie unter: blumenzentrale.de

Mit Sonja Ziegltrum-Teubner haben wir auch einen Wegweiser zur Suche und Einstellung neuer Mitarbeiter erstellt.

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Berlin

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Berlin

Ein Interview mit Eva Witzgall von der Bayer AG

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Berlin sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Eva Witzgall. Für die Bayer AG betreut sie die Geflüchteten im Betrieb.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… mir die Integration von Geflüchteten über Arbeit sehr am Herzen liegt. Ich bin überzeugt, dass Teilhabe am normalen Arbeits- und Alltagsgeschehen eines Landes die beste Form der Integration ist. Sie ist gleichzeitig eine Prävention für ein friedliches Miteinander in einer funktionierenden, demokratischen Gesellschaft. Schon mittelfristig kann eine Gesellschaft und die Wirtschaft von der „Investition“ am Anfang profitieren, da mit den neuen KollegInnen auch neue Sichtweisen, Know-how und interessante Impulse einfließen, die sich bereichernd auswirken. Deutschland ist ein Exportland, die Welt ist unser Kunde. Durch die zugewanderten Menschen verstehen wir die Welt ein Stück mehr.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist es, …

… die Entwicklung der Einzelnen begleiten zu dürfen. Da gab es mal eine geflüchtete Frau mit zwei Kindern im Kita-/Schulstart-Alter, die nach wenigen Monaten in Deutschland noch einmal einen kompletten Neustart ins Berufsleben über ein 6-monatiges EQ-Programm in die Ausbildung gewagt und sich zugemutet hat. Wie sie sich „durchgebissen“ hat, Deutsch und dann Englisch erlernt hat. Welchen Mut für ein enges Vertrauensverhältnis und die damit verbundene Beratung und Begleitung durch Ausbilder in der Ausbildung aufbrachte. Am Ende schloss sie eine kaufmännische Ausbildung nach 2,5 Jahren erfolgreich ab und wurde direkt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit „Kusshand“ übernommen.

Schwierig war bei uns zunächst …

… die Aufstellung von sinnvollen Ausbildungsprogrammen. Wir konnte es lösen, indem wir uns mit anderen Betrieben und dem Jobcenter eng und ehrlich austauschten. Wir sprachen überall Leute auf ihre möglichen Erfahrungen an und bekamen so viele Eindrücke. Hilfreich war dann in der Umsetzungspraxis ein kontinuierliches Feedback der Geflüchteten, also die Integration der Arbeit auf Metaebene. Wir fragten regelmäßig ab, wie Sie die Programm-Module und -Inhalte empfanden, ob sie unsere Maßnahmen hilfreich fanden, was sie ggf. für geeigneter halten würden. Das entwickelte sich zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Den Betrieben in Berlin gebe ich mit,…

… dass die Fachsprache unbedingt schnell von Anfang an gefördert werden sollte. Es lohnt sich sogar notfalls dafür 2-3 Stunden pro Woche auf Berufspraxis zu verzichten. Das zahlt sich schnell in besserem Verstehen, Lernen und besserer Mitarbeit aus. Als Unternehmen sollte man sich dafür einsetzen, dass schnell stabile Lebensverhältnisse (Wohnung, Status, etc.) geschaffen werden. Wenn die Lebensverhältnisse prekär sind, wirkt sich die Instabilität oft sehr negativ auf den Lernerfolg aus und produziert hohe Ausfallzeiten. Es sollte eine Person mit kulturellem Hintergrundwissen als „Mentor“ zur Verfügung stehen, damit gerade während der Startphase Hemmnisse gemeinsam ausgeräumt werden können. Und schließlich sollte man den Austausch zu anderen Betrieben suchen, die ebenfalls Integrationsarbeit leisten.

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Weitere Informationen zur Bayer AG lesen Sie unter: bayer.com

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Thüringen

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Thüringen

Ein Interview mit Marion Schneider von der Toskana Therme Bad Sulza GmbH

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Thüringen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Marion Sonnenberg. Mit ihrem Ehemann führt sie fünf Hotels und drei Thermen in drei verschiedenen Bundesländern, in denen sie Geflüchtete beschäftigen und fördern.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich es überaus wichtig finde, unseren Neubürgern bei ihrer Integration zu helfen. Je schneller, unbürokratischer und effektiver diese Hilfe geschieht, desto glücklicher und erfolgreicher können sie ihr Leben gestalten und auch einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten. Außerdem macht es mir einfach Spaß, anderen zu helfen.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist, …

… wenn meine Hilfe tatsächlich Gutes bewirkt. Hier waren es insbesondere mein persönlicher Einsatz bei Behörden, die Dinge möglich machten, die vorher unmöglich erschienen. Hilfreich war dabei meine Position als starker Arbeitgeber der Region. Der persönliche Einsatz ist allerdings genauso wichtig.

Schwierig war bei uns zunächst, …

… mit den äußerst mangelhaften Sprachkenntnissen umzugehen. Auch mussten wir uns um Wohnmöglichkeiten kümmern, was uns bisher nie tangierte. Wir konnten dies lösen, indem wir uns Hilfe beim Sprachunterricht holten und eigene Strukturen entwickelten, um die immer gleichen Hindernisse hinsichtlich Sprache und Wohnung erfolgreich zu überwinden.

Den Betrieben in Thüringen gebe ich mit,…

… dass ein freundlicher Umgang mit den Behörden das beste Mittel ist, schnell Erfolge zu erzielen. Oft sind es nur kleine Hilfestellungen, die die Geflüchteten entscheidend weiterbringen. Sich dafür Zeit zu nehmen, ist auf jeden Fall sinnvoll und macht auch Spaß.

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Weitere Informationen zur Toskanaworld lesen Sie unter: toskanaworld.net

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Hamburg

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Hamburg

Ein Interview mit Monika Sonnenberg von der Seniorenresidenz Harburg Betriebs GmbH

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Hamburg sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Monika Sonnenberg. Als Einrichtungsleitung der Seniorenresidenz Harburg setzt sie sich insbesondere für geflüchtete Frauen ein.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… miteinander reden und der Erfahrungsaustausch mir sehr am Herzen liegen.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist…

… der Mut, in einem fremden Land ganz neu anzufangen und sich für einen Beruf zu entscheiden, in dem es um den Menschen geht.

Schwierig war bei uns zunächst …

… Geduld zu haben bei den Verständigungsschwierigkeiten. Aber das können wir lösen, indem alle gemeinsam immer wieder aufeinander zugehen und miteinander sprechen.

Den Betrieben in Hamburg gebe ich mit :

Wir sind beschenkt durch unsere weltoffene Stadt und die Vielfalt an Menschen, Sprachen und Kulturen. Das sollten wir dankbar annehmen.

Wie begeistern Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeiter, die zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen?

Zuhören und Hilfestellungen geben. Für Verständnis werben und einfordern.

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Weitere Informationen zur Seniorenresidenz Harburg lesen Sie unter: harburg-seniorenresidenz.de

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Niedersachsen

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Niedersachsen

Ein Interview mit Ulla Kampers von der nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Niedersachsen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Ulla Kampers. Sie betreut als Leiterin von Personal und Finanzen bei der nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH ihre Auszubildenden und Fachkräfte mit Fluchthintergrund.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich meine erfolgreiche Arbeit mit unseren Geflüchteten an die Unternehmen in Niedersachsen weitergeben möchte. Den berühmten Satz von Angela Merkel „Wir schaffen das“ kann ich zu 100 Prozent bestätigen. Ich glaube, dass wir unseren geflüchteten Mitarbeitern eine solide Ausbildung mit auf den Weg gegeben haben.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund war…

… und ist immer noch das Wissen, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann. Alle 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Unternehmen, von der Aushilfe bis zur Geschäftsführung, stehen seit nunmehr 5 Jahren hinter diesem Projekt, Geflüchtete in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das ist ein sehr gutes Zeichen fürs Miteinander.

Schwierig waren bei uns zunächst …

… die großen und fast unüberwindbaren bürokratischen Hürden mit den Ämtern. Hinzu kam, dass Geflüchtete aus Afghanistan bis zum Sommer 2019 keinerlei Zugang zu ausbildungsbegleitenden Hilfen bekamen. Da kam mir die Idee, eine Petition mit Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher und der Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Frau Tina Heliosch, nach Berlin zu tragen. Viele Unternehmen und Institutionen in unserer Region haben sich dieser Petition angeschlossen. Dafür bin ich sehr dankbar. Seit August 2019 haben ja nun alle Geflüchteten in Ausbildung Zugang zu ausbildungsbegleitenden Hilfen.

Den Betrieben in Niedersachsen gebe ich mit:

Geben Sie Geflüchteten eine Chance. Unser Unternehmen hat sehr gute Erfahrungen gemacht. Sicher läuft nicht immer alles glatt, aber das gute Gefühl, diesen Menschen eine solide Ausbildung ermöglicht zu haben, kommt auch dem Arbeitsmarkt zu Gute. Denn Fachkräfte brauchen wir auch in Zeiten von Corona.

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Weitere Informationen zur nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG lesen Sie unter: nordluft.com

Mit Ulla Kampers haben wir auch einen Wegweiser zur betrieblichen Integration und das tolerante Miteinander im Unternehmen erstellt.

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Hessen

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Hessen

Ein Interview mit Franka Keßler von der IKEA GmbH & Co. KG

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Hessen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Franka Keßler. Sie setzt sich bei IKEA Deutschland für Gleichstellung, Vielfalt und Integration ein.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich die Arbeit des NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge noch bekannter machen und in den Austausch mit anderen Menschen kommen möchte, die sich ebenfalls für die Integration von geflüchteten Menschen einsetzen.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist…

… die Energie und Motivation, die sowohl die geflüchteten Menschen mitbringen als auch das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Es beeindruckt mich immer wieder, wie positiv und inspirierend neue Teammitglieder auf eine ganze Store-Mannschaft wirken können.

Schwierig war bei uns zunächst …

… die rechtlichen Fragen und formalen Hürden bei unseren Personalteams vor Ort zu klären. Aber das konnten wir lösen mit Hilfe des Infomaterials des NETZWERKs und mit unserem eigenen Toolkit zur Integration von Geflüchteten.

Darüber hinaus war es zunächst nicht leicht, mit geflüchteten Menschen, die sich für eine Tätigkeit bei uns interessieren, in Kontakt zu kommen. Das löste sich aber immer besser, indem wir Kontakte zu den lokalen Organisationen vertieft haben und auch von unseren Mitarbeitenden weiterempfohlen wurden. Schritt für Schritt konnten wir so unser Engagement bekannter machen.

Den Betrieben in Hessen gebe ich mit, …

… es einfach mal auszuprobieren. Man lernt am meisten, wenn man sich traut und einfach macht. Nicht alles wird auf Anhieb klappen, doch es gibt viel zu gewinnen: neue tolle Kolleginnen und Kollegen und eine hohe Motivation bei allen Mitarbeitenden.

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Weitere Informationen zu IKEA Deutschland lesen Sie unter: ikea.com

4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Bremen

4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Bremen

Ein Interview mit Robert Bau von der Elbe-Weser Welten gGmbH

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Bremen sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Robert Bau. Er ist Geschäftsführer der Elbe-Weser Welten gGmbH (EWW), einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Bremerhaven und setzt sich dort für Inklusion und Gleichberechtigung ein.

Ich bin Regionalbotschafter, weil …

… die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben eines unserer langfristigen Unternehmensziele ist. Wir fördern und unterstützen Menschen mit Behinderungen und begleiten sie auf ihrem Berufsweg. Dabei ist es für uns unerheblich, ob unsere Klienten einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben. Wir stellen uns sehr flexibel auf den individuellen Bedarf ein. So bieten wir zum Beispiel in Kooperation mit der Volkshochschule einen Sprachkurs „Deutsch als Fremdsprache“ an.

Die Menschen, die bei uns beschäftigt sind, kommen aus allen gesellschaftlichen Bereichen mit ganz unterschiedlichen Einschränkungen, aber mit sehr vielschichtigen Fähigkeiten und Talenten. Wir sind kein geschlossener Kosmos, sondern offen für alle. Die Welt ist bunt, ebenso wie die Elbe-Weser Welten. Am Ende profitieren wir alle voneinander. Und diese Sichtweise möchte ich als Regionalbotschafter gerne den Unternehmen im Land Bremen nahe bringen.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten:

Die EWW kooperieren sehr erfolgreich mit einer städtischen Einrichtung, die sich um die Belange von jungen Geflüchteten kümmert. Diese Zusammenarbeit hat dazu führt, dass schon mehrere geflüchtete Jugendliche über den Bundesfreiwilligendienst den Weg in die EWW gefunden haben. Unsere Erfahrungen sind sehr positiv. Die jungen Menschen kannten die Arbeit mit Menschen mit Behinderung aus ihren Heimatländern gar nicht oder nur sehr begrenzt. Dennoch sind „Hilfsbereitschaft“, „Empathie“ und „Wertschätzung“ die Begriffe, die am häufigsten fallen, wenn Fachkollegen die Arbeit mit Geflüchteten beschreiben. Anfängliche Sprachbarrieren haben sich sehr schnell abgebaut, unterschiedliche Kulturen oder Religionen waren nie ein Problem. Im Gegenteil, alle Beteiligten haben das gegenseitige Kennenlernen als persönliche Bereicherung empfunden. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass einige Geflüchtete im Anschluss an den Freiwilligendienst eine Berufsausbildung angefangen haben. Ein wichtiger Schritt zur Integration bzw. Inklusion.

Bisher ist noch kein Geflüchteter mit Behinderung in einem unserer Arbeitsbereiche innerhalb der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) beschäftigt. Da viele unserer Mitarbeiter mit Handicap in unseren Werkstätten aus unterschiedlichen Kulturen kommen und anfänglichen sprachlichen Barrieren überwunden werden mussten, sind wir jederzeit in der Lage, uns auf diese Herausforderung einzustellen. Wir werden das Arbeitsumfeld den jeweiligen Bedarfen der Beschäftigten anpassen.

Den Betrieben in Bremen gebe ich mit, …

… dass das Anderssein oft eine Bereicherung und keine Einschränkung ist. Haben Sie den Mut, auf Menschen mit Migrationshintergrund und/oder mit Beeinträchtigungen zuzugehen. Sie werden feststellen, dass es nicht den Geflüchteten oder den behinderten Menschen gibt. Wir alle sind einzigartig und bringen ganz unterschiedliche Begabungen mit. Manchmal müssen diese Fähigkeiten, Neigungen und Talente gemeinsam entdeckt und gefördert werden. Aber der Einsatz wird belohnt und führt letztendlich zu einer „bunten“ Gesellschaft für alle.

Gerne unterstützen wir alle Unternehmen in unserer Region, die einen Arbeitsplatz für geflüchtete Menschen oder Menschen mit Handicap anbieten möchten, mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen.

Schwierig war bei uns zunächst …

… die deutsche Sprache. Sie war am Anfang eine Barriere, die es galt, zu überwinden. Es ist allerdings immer wieder erstaunlich, in welch kurzer Zeit, Verständigungsprobleme kein Thema mehr waren. Aus der anfänglichen Unsicherheit im Umgang mit Menschen mit Handicap ist erstaunlich schnell ein verständnisvolles Miteinander geworden. In unserer Arbeit in den EWW sprechen wir von der Vermittlung sogenannter Kernkompetenzen, dazu gehören unter anderem Pünktlichkeit und die Einhaltung von Regeln. So ist die „Deutsche Pünktlichkeit“ in den Herkunftsländern der Geflüchteten nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Und die vermeintliche Sinnhaftigkeit von der Einhaltung bestimmter Regeln muss vielleicht das ein oder andere Mal wiederholt dargelegt werden.

Aber dennoch ist mein Fazit, dass die Beschäftigung von Geflüchteten für die Unternehmen viele positive Aspekte mit sich bringt.

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Weitere Informationen zu den Elbe-Weser Welten lesen Sie unter: https://eww.de/

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Rheinland-Pfalz

4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Rheinland-Pfalz

Ein Interview mit Sylvia Pyzik von der Mainzer Verkehrsgesellschaft

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Rheinland-Pfalz sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Sylvia Pyzik. Sie ist im Personalbereich der Mainzer Mobilität tätig und betreut dort u.a. die Einstellung von Geflüchteten.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… die Unterstützung und Förderung von Geflüchteten weiterhin wichtig ist. Wir als Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH haben im Jahr 2015 Projekte für Geflüchtete ins Leben gerufen. Geflüchtete konnten sich in diesen Projekten sprachlich und fachlich zu Busfahren weiterbilden. Als Verkehrsbetrieb sind wir auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Ich möchte helfen, Hemmnisse abzubauen und andere ermutigen, Integration zu fördern.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist …

… die Freude und Dankbarkeit der Menschen, wenn sie dann tatsächlich endlich bei uns arbeiten können. Mein Herz lacht, wenn mir in der Stadt ein Bus entgegenkommt und ich einen unserer ausgebildeten Geflüchteten am Steuer des Busses sehe. Sie haben so viel Zeit, Arbeit und Fleiß in den Erwerb des Busführerscheins investiert. Und nach vielen bürokratischen und auch sprachlichen Hürden ist es toll, diese Menschen als neue Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen wahrzunehmen.

Schwierig war bei uns zunächst …

… den Überblick über Ansprechpartner bei Ämtern, Förderern, Städten und Gemeinden zu bekommen, da wir in einer sehr frühen Phase begonnen haben, uns mit diesem Thema zu beschäftigen. Bürokratie war für uns zunächst die größte Hürde: Einen Überblick über Fördermöglichkeiten für Sprachkurse, Aufenthaltstitel etc. zu bekommen war nicht einfach. Mit der Unterstützung diverser Partner vor Ort, konnten wir jedoch schnell auf Fachwissen zurückgreifen und Schritt für Schritt unser Projekt aufbauen.

Den Betrieben in Rheinland-Pfalz gebe ich mit …

… die Arbeit mit Geflüchteten nicht einzustellen, da unsere Hilfe und Unterstützung weiterhin benötigt wird. Wir müssen den Mut haben, den Weg fortzuführen. Und trauen Sie sich auch neue Wege zu gehen, selbst wenn es manchmal steinige Wege sind! Es gibt mittlerweile viele Organisationen und Vereine, welche Unternehmen bei der Beschäftigung von Geflüchteten unterstützen und helfen diese zu integrieren.

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Weitere Informationen zur Mainzer Verkehrsgesellschaft lesen Sie unter: www.mainzer-mobilitaet.de

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