Arbeit bietet Menschen nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zur Strukturierung ihres Alltags. Für Geflüchtete und Zugewanderte ist dieser Prozess jedoch oft mit besonderen Herausforderungen verbunden: Die Verlagerung des Lebensmittelpunkts nach Deutschland bringt zahlreiche Hürden mit sich – und sowohl Migration als auch der Einstieg in eine neue Arbeitsumgebung können erhebliche psychische Belastungen auslösen.
In diesem NUiFinar sprechen wir mit Silvia Floris von NIFA plus – Netzwerk zur beruflichen Teilhabe Geflüchteter über folgende Fragen:
- Was sollten Arbeitgebende über den Zugang Geflüchteter zur Psychotherapie wissen?
- Welche Auswirkungen können traumatische Erfahrungen haben?
- Wie können Arbeitgebende und Kolleg*innen geflüchtete und zugewanderte Menschen mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz unterstützen?
Melanie Dautert vom Christlichen Klinikum Unna berichtet aus der Praxis, welche Instrumente und Ansätze internationale Auszubildende und Mitarbeitende wirksam unterstützen – und wie sich ihre psychische Gesundheit im Arbeitsalltag stärken lässt. Abschließend gibt David Strobel von MÜNCHENSTIFT Einblicke aus eigener Erfahrung. Er zeigt auf, wie Auszubildende während ihrer Ausbildungszeit bei psychischer Belastung gezielt unterstützt werden können.
