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Pressemitteilung

Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter funktioniert besser als angenommen

Wie gut gelingt es, geflüchtete Menschen eine Ausbildungsstelle oder einen Arbeitsplatz zu vermitteln und welche Faktoren sind entscheidend für den Erfolg?

 

Über diese Fragen diskutierten am vergangenen Montag, 29. Oktober 2018, rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Bildung und öffentlicher Verwaltung bei einer Veranstaltung der IHK Düsseldorf, der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (Kausa) Düsseldorf und des NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge. Ihr erstes Fazit: Die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt funktioniert besser, als oft angenommen wird.

 

Mehrere Personen stehen vor einem Publikum und sprechen

Talkrunde mit NETZWERK-Unternehmen, v.l.: Max Klasen (NUiF), Frank Rösner (Mobilitätsmanufaktur KADOMO), Janine Mentzen (Stadtentwässerungsbetrieb Landeshauptstadt Düsseldorf) und Kai Wittkopp (Der Bettenbauer). Foto: IHK Düsseldorf/Wilfried Meyer

Nach Angaben der Arbeitsagentur Düsseldorf sind in der Landeshauptstadt inzwischen über 2.600 Geflüchtete in einem Beschäftigungsverhältnis und mehr als 260 in der dualen Ausbildung. „Dabei ist neben der Beherrschung der deutschen Sprache der Abbau von rechtlichen und institutionellen Hemmnissen für Arbeitgeber und Geflüchtete besonders wichtig“, so Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. Außerdem sind die Unternehmen gefordert.

 

Und die legen sich richtig ins Zeug. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie engagiert und kreativ Unternehmen die Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt anpacken. Wir haben heute wieder sehr gute Beispiele aus dem betrieblichen Alltag gehört, von denen wir alle lernen können“, sagt Max Klasen vom bundesweiten Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

 

Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung darin, dass auf jeden Fall ein „langer Atem“ nötig ist. „Die berufliche Eingliederung von Menschen mit Fluchthintergrund erfordert viel Engagement unterschiedlicher Akteure – dieses Engagement gilt es zu bewahren und das vorhandene Netzwerk weiter auszubauen“, so Christian Klevinghaus, Leiter der Kausa-Servicestelle Düsseldorf.

 

Ansprechpartner für Redaktionen:

Jens Peschner
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Bereichsleiter Matching und Bildungsprojekte
Tel: 0211 3557-380
Mail: peschner@duesseldorf.ihk.de

 

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