Das NETZWERK im rbb-Inforadio

Anlässlich des kommenden EU-Gipfels in Brüssel zog rbb-Wirtschaftreporterin Anja Dobrodinsky Bilanz: Wie läuft es mit der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Deutschland? Dafür besuchte sie uns im NETZWERK-Büro und interviewte Projektreferent Max Klasen sowie die NETWZERK-Mitglieder Gewobag und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

Sprache ist nach wie vor eine wichtige Weiche, wenn es um die Integration in betriebliche Prozesse geht. Akademiker haben dabei einen kleinen Vorteil, da diese sich oft noch mit Englisch verständigen können, berichtet Eva-Maria Springer vom BfR. Eine Mitarbeiterin aus Syrien hat mittlerweile einen festen Arbeitsvertrag.

Grundlage der Beschäftigungsverträge sind bei der Gewobag Einstiegsqualifizierungen (EQ). Das große Problem dabei ist, dass diese nicht unter den Schutz der 3+2 Regelung fallen und Geflüchtete möglicherweise abgeschoben werden, beklagt Personalleiterin Martina Heger.

Dabei sind EQs nicht bei allen Unternehmen die Norm. Rund die Hälfte der 1800 NETZWERK-Mitglieder bilden Geflüchtete direkt aus, erklärt Projektreferent Max Klasen.

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