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Ministerin Zypries und das NETZWERK zu Gast in Düsseldorf

Eine aktive Belegschaft ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die betriebliche Integration von Flüchtlingen – Besuch bei einem Mitglied des NETZWERKs „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“

Heute besuchte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries das Unternehmen "Der Bettenbauer" in Düsseldorf. Das Unternehmen mit sieben Mitarbeitern beschäftigt seit Juni 2016 einen Flüchtling aus Nigeria. "Der Bettenbauer" ist Mitglied des NETZWERKs "Unternehmen integrieren Flüchtlinge". Für den Geschäftsführer Michael Wittkopp ist es wichtig, dass Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen. "Nicht auf andere warten, einfach tun!", so Wittkopp.

Auch Chris Zepernick, Geschäftsführer der Düsseldorfer "Noerdisch GmbH", die einen afghanischen Geflüchteten im IT-Bereich ausbildet, berichtete von den positiven Erfahrungen: "Wir wären blöd gewesen, wenn wir den nicht genommen hätten", lautete sein offenes Fazit. Dabei ließ sich die junge Digital Agentur auch nicht von einigen bürokratischen Hürden abhalten.




An dem Gespräch nahmen außerdem ein "Willkommenslotse" und eine "Flüchtlingskoordinatorin" der IHK Düsseldorf teil, die von ihren praktischen Erfahrungen und den alltäglichen Herausforderungen der Unternehmen berichteten. Neben den sprachlichen Schwierigkeiten bleiben weiterhin auch ein hoher Bürokratieaufwand ein großes Hindernis bei der Integration von Geflüchteten. Dennoch gibt es immer wieder gute Beispiele wie den Bettenbauer und die Noerdisch GmbH, die zeigen, wie Integration gelingen kann.

Bundesministerin Zypries zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Hilfsbereitschaft der Geschäftsführung sowie der gesamten Belegschaft von "Der Bettenbauer": "Wir haben im März 2016 mit dem DIHK gemeinsam den Startschuss für das NETZWERK 'Unternehmen integrieren Flüchtlinge' gegeben. Mein Besuch heute in Düsseldorf beim Bettenbauer hat wieder eindrucksvoll gezeigt, welchen wichtigen Beitrag gerade mittelständische Unternehmen im Netzwerk leisten. Ich danke allen Unternehmen, die sich im Netzwerk engagieren und Geflüchteten eine Chance geben".