Unterstützung bei der Besetzung von offenen Stellen

Die Landschaftsbau Vornholt GmbH steht in Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren für die erfolgreiche Abwicklung von großen Bauprojekten. Der Schwerpunkt des 50-Mann-Betriebs aus Borken liegt in den Bereichen Landschafts-, Gewässer- und Erdbau sowie der Realisierung und Pflege von hochwertigen Grünanlagen, Parks und Plätzen.

 

Seit einigen Jahren wird es im Bereich Garten- und Landschaftsbau (im Münsterland) immer schwieriger Bewerber für offene Ausbildungsplätze zu finden. Kennengelernt hat der Geschäftsführer, Bernd Terhan, seinen Auszubildenden über Theo Wöstmann, einen Willkommenslotsen bei der DEULA. Dieser unterstützt ihn bei allen Fragen rund um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund.

 

In welchen Betrieben wurden Sie unterstützt, wie sah die Zusammenarbeit aus?

Bernd Terhan: Wir haben über Herrn Wöstmann unseren aktuellen Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau gefunden. Er hat uns Herrn Mosavi aus Afghanistan vorgestellt und bei uns allen offenen Fragen unterstützt. Vor allem die Beratung zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Beschäftigung von Geflüchteten und die aktive Begleitung bei der Kommunikation mit den Behörden hat uns sehr geholfen.

 

Warum würden Sie anderen Betrieben empfehlen, ebenfalls auf diese Form der Unterstützung zu setzen?

Bernd Terhan: Wir haben durch die Arbeit mit dem Willkommenslotsen einen engagierten und motivierten Auszubildenden gefunden. Vom Kennenlernen, über den Weg in Arbeit bis zur aktiven Begleitung während der Ausbildung steht uns Herr Wöstmann zur Seite und entlastet uns mit seiner Arbeit sehr.

Wir würden diesen Weg jederzeit wieder gehen und empfehlen anderen Betrieben dies auch zu tun.

 

Herr Wöstmann, was empfehlen Sie Betrieben, die Geflüchtete einstellen wollen?

Theo Wöstmann: Neben der Verständigung auf Deutsch, gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die den Erfolg einer Beschäftigung maßgeblich beeinflussen. Um nur Einige zu erwähnen: Bleibeperspektive, rechtlicher Status, Vorbildung aus dem Heimatland, Kenntnis um unser Berufs-, Ausbildungssystem (Duale Ausbildung), Mobilitätsbereitschaft/-fähigkeit zum Erreichen des Arbeitsplatzes/Berufsschule, Sozialkompetenzen. Ein mehrwöchiges Praktikum ist optimal um zu prüfen, ob die Rahmenbedingungen für beide passen.

 

Über eine Willkommenslotsen-Suche per Postleitzahl können Sie direkt hier Kontakt zu dem für Sie zuständigen Willkommenslotsen aufnehmen.

 

Weitere Informationen und ein Interview von dem NETZWERK-Mitglied „Landschaftsbau Vornholt GmbH“ zum Thema Spracherwerb finden Sie in unserem Wegweiser „Unterstützung bei der Besetzung von offenen Stellen“.