Mehrere Personen sitzen vor einem Podium

Pressemitteilung: Geflüchtete in der Ausbildung bestmöglich unterstützen

[Lübeck, 18.10.2018] Immer mehr Personen mit Fluchthintergrund beginnen eine duale Berufsausbildung im Bezirk der IHK zu Lübeck. Zurzeit sind mehr als 360 aktive Lehrverträge eingetragen. Um die Betriebe bei dieser besonderen Form der Ausbildung zu unterstützen, lud der Willkommenslotse der IHK zu Lübeck, Patrick Bareiter, gemeinsam mit dem NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge zur Veranstaltung „Ausbildungsabbrüche von Geflüchteten vermeiden“ ein. In drei intensiven Themenrunden erhielten die Teilnehmer Informationen über Strategien zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen.

 

Ausbildungsabbrüche von Geflüchteten vermeiden

„Ausbildungsabbrüche von Geflüchteten vermeiden“ – am Montag informierten Referenten aus Unternehmen und Institutionen bei uns in der IHK zu allen wichtigen Aspekten des Themas. Wir haben uns die Kamera geschnappt und um Tipps gebeten, wie die Ausbildung Geflüchteter trotz Herausforderungen optimal gelingen kann! Mit EVG Landwege eG, Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge, KOECH 2-RAD

Gepostet von IHK zu Lübeck am Mittwoch, 17. Oktober 2018

 

Referentin Susanne Oevermann von der Lübecker Hanse-Schule für Wirtschaft und Verwaltung: „Die Aufgabenstellung in der Berufsschule ist kompliziert. Deshalb ist es wichtig, dass die Auszubildenden technische Hilfsmittel wie Sprachlern-Apps konsequent nutzen.“

 

Auch Astrid Fischer und Axel Farsky von der Bundesagentur für Arbeit betonten ihren Willen zur Unterstützung der Ausbildungsverhältnisse: „Wir suchen immer nach Möglichkeiten, wie wir Maßnahmen anbieten können.“ Die Betriebe wiederum wünschten sich eine intensivere Absprache mit den Maßnahmenträgern, da deren Angebote nicht immer passgenau für die Anforderungen der Unternehmen sind.

 

Geschäftsführerin Tina Andres von der Landwege eG stellte ihre Best-Practice-Beispiele vor: „Feste Ansprechpartner und eine gute Betreuung von Anfang an haben sich bei uns im Betrieb bewährt. Damit ist die Ausbildung von Geflüchteten auch eine Bereicherung für alle.“

 

Die Veranstalter Patrick Bareiter und Marlene Thiele zeigten sich zufrieden: „Die hohe Beteiligung zeigt uns, dass wir mit dieser Veranstaltung den Nerv der Betriebe getroffen haben. Die Stabilisierung von Ausbildungsverhältnissen ist ein Thema, bei dem wir die Betriebe auch weiterhin intensiv unterstützen werden.“

 

Fotos und Video: IHK/Tietjen

 

Kontaktinformation

Unternehmen und Ausbildungsbetriebe, die Geflüchtete ausbilden oder ausbilden wollen, können sich von Patrick Bareiter, Willkommenslotse der IHK zu Lübeck, kostenfrei beraten lassen:

 

Telefon: (0451) 6006-219

E-Mail: bareiter@ihk-luebeck.de

 

Pressestelle der IHK zu Lübeck
Dr. Can Özren, Pressesprecher
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