Eröffnung Tech-Marktplatz

Digital-Unternehmen und Initiativen vernetzen sich auf Berliner Tech-Marktplatz

NETZWERK bringt Unternehmen und Flüchtlingsinitiaitven zusammen

 

Unternehmen aus der Digitalwirtschaft haben auf dem ‚Tech-Marktplatz Geflüchtete in der Digitalwirtschaft‘ engagierte Vereine, Initiativen und Social Start-Ups aus Berlin getroffen. Rund 100 Teilnehmende aus 40 Organisationen, jeweils zur Hälfte Unternehmen und Initiativen, haben ihre Angebote präsentiert und ‚Geschäfte‘ vereinbart. Ziel der Veranstaltung war es, Geflüchteten den Weg für eine berufliche Perspektive in der Digitalwirtschaft zu bereiten.

 

„Der Tech-Marktplatz war ein großartiges Event, bei dem wir viel über die Möglichkeit der Einstellung von Flüchtlingen erfahren haben“, zog Katharina Legge vom Tech-Start-Up Dalia Research Bilanz. Sie konnte bei der Veranstaltung nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch viel lernen. „Die Organisatoren sprachen auch offen über wichtige Details. Zum Beispiel, wie man potenzielle Hindernisse mutig angeht und den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen Rechnung trägt“, bestätigte sie.

 

Veranstaltungsmethode ist der ‚Marktplatz der Möglichkeiten‘

Der Tech-Marktplatz beruht auf einer Methode, die die Bertelsmann-Stiftung entwickelt hat. Der ‚Marktplatz der Möglichkeiten‘ bringt Unternehmen und gemeinnützige Organisationen für eine ungewöhnliche Begegnung zusammen und regt ‚gute Geschäfte‘ an. Wie auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander und die Geschäftspartner können gemeinsame Projekte vereinbaren. Das können auf der einen Seite beispielsweise Schnupperpraktika im Unternehmen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungs-Coachings oder auch Mentoring-Programme sein. Auf der anderen Angebotsseite stehen die Begleitung Geflüchteter bei der Wohnungssuche oder bei Amtsterminen sowie andere Formen der Unterstützung zur Arbeitsmarktintegration. Dabei sind den Formen des Engagements keine Grenzen gesetzt. Vielmehr geht es um Zeit und helfende Hände, Wissensaustausch, Hilfsmittel und Logistik, Gelegenheiten und Kontakte – lediglich Geld ist tabu.

 

Valentina Mählmeyer vom NETZWERK und Co-Organisatorin des Tech-Marktplatzes war sehr zufrieden mit den Ergebnissen. „Das entstandene Netzwerk zeigt, wie viele Kontakte die Teilnehmenden heute Abend geknüpft haben. Jeder rote Faden steht für ein Geschäft. Also eine konkrete Vereinbarung, eine Kooperationsidee oder ein Folgegespräch.“

 

Veranstalter des Tech-Marktplatzes waren das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Der Tech-Marktplatz fand im Migration Hub Network in Berlin in Kooperation mit bitkom statt.

 

 

 

Bilder vom Tech-Marktplatz

Vor dem Tech-Markt mussten die Teilnehmenden überlegen, was Sie anbieten können und in welchen Bereichen Sie Unterstützung suchen. Angebot und Nachfrage präsentierten sie auf ihrem Plakat.

Tech-Marktplatz

Jeder rote Faden steht für ein ‚Geschäft‘ zwischen zwei Akteuren auf dem Tech-Marktplatz. Also für eine konkrete Vereinbarung, eine Kooperationsidee oder ein Folgegespräch.

 

Christina Mersch, Projektleiterin des NETZWERKs, begrüßt die Teilnehmenden.

Valentina Mählmeyer erklärt den Tech-Marktplatz.

Valentina Mählmeyer erklärt den Tech-Marktplatz.