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Asylsuchende aus Afghanistan erhalten Zugang zu Berufssprachkursen

Wenn Menschen aus einem Herkunftsland kommen, das in den letzten sechs Monaten eine Schutzquote von mindestens 50% hat, erfüllen sie die Erwartung eines „rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalts“, also einer sogenannten guten Bleibeperspektive. Zu diesen Herkunftsländern gehörten Eritrea, Syrien und Somalia. Die gute Bleibeperspektive gilt nur bei Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, also für Asylsuchende, die sich noch im Asylverfahren befinden.

Im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wurde die „Gute Bleibeperspektive“ für Asylbewerbende aus Afghanistan festgestellt. Asylsuchende aus Afghanistan erhalten somit Zugang zur Berufsbezogenen Deutschsprachförderung (DEUFöV) und zu frühzeitigen Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration gem. § 39a SGB III (z. B. Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Aktivierung und berufliche Eingliederung durch die Arbeitsagentur) ab dem ersten Tag der Einreise. Dies gilt zunächst befristet bis zum 20. August 2022.

Mehr Infos zum Beschluss des BMAS finden Sie hier. Näheres zur guten Bleibeperspektive finden Sie auf den Seiten des BAMF.