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4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Thüringen

Ein Interview mit Marion Schneider von der Toskana Therme Bad Sulza GmbH

Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im zweiten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Experten, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter vorstellen.

Für Thüringen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Marion Sonnenberg. Mit ihrem Ehemann führt sie fünf Hotels und drei Thermen in drei verschiedenen Bundesländern, in denen sie Geflüchtete beschäftigen und fördern.

Ich bin Regionalbotschafterin, weil …

… ich es überaus wichtig finde, unseren Neubürgern bei ihrer Integration zu helfen. Je schneller, unbürokratischer und effektiver diese Hilfe geschieht, desto glücklicher und erfolgreicher können sie ihr Leben gestalten und auch einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten. Außerdem macht es mir einfach Spaß, anderen zu helfen.

Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund ist, …

… wenn meine Hilfe tatsächlich Gutes bewirkt. Hier waren es insbesondere mein persönlicher Einsatz bei Behörden, die Dinge möglich machten, die vorher unmöglich erschienen. Hilfreich war dabei meine Position als starker Arbeitgeber der Region. Der persönliche Einsatz ist allerdings genauso wichtig.

Schwierig war bei uns zunächst, …

… mit den äußerst mangelhaften Sprachkenntnissen umzugehen. Auch mussten wir uns um Wohnmöglichkeiten kümmern, was uns bisher nie tangierte. Wir konnten dies lösen, indem wir uns Hilfe beim Sprachunterricht holten und eigene Strukturen entwickelten, um die immer gleichen Hindernisse hinsichtlich Sprache und Wohnung erfolgreich zu überwinden.

Den Betrieben in Thüringen gebe ich mit,…

… dass ein freundlicher Umgang mit den Behörden das beste Mittel ist, schnell Erfolge zu erzielen. Oft sind es nur kleine Hilfestellungen, die die Geflüchteten entscheidend weiterbringen. Sich dafür Zeit zu nehmen, ist auf jeden Fall sinnvoll und macht auch Spaß.

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