
Was passiert, wenn Geflüchtete erst einmal keine Passpapiere vorweisen können? Wie klärt man im Asylverfahren oder in der Duldung die eigene Identität? Was genau beinhalten Mitwirkungspflichten und wie kommt man ihnen nachweislich nach? Welche Auswirkungen hat die Identitätsklärung auf den Arbeitsmarktzugang und auf die Bleibeperspektive?
In diesem Webinar gingen wir auf diese und einige weitere Fragen rund um die Prozesse der Mitwirkungspflichten und Identitätsklärung ein. Gemeinsam mit dem IvAF-Netzwerk (Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen) beleuchteten wir mit vier ExpertInnen aus unterschiedlichen Bundesländern die landesspezifischen Unterschiede und Besonderheiten, welche Auswirkungen ein Aufenthalt mit ungeklärter Identität haben könnte und welche Pflichten für die geflüchtete Person in solch einem Prozess zumutbar sind.
Dabei waren Sabine Reiter (Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH, Augsburg, IvAF-Netzwerk BAVF II), Christiane Welker (Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gGmbH, Erfurt, IvAF-Netzwerk BLEIBdran), Dr. Kristian Garthus-Niegel (Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., Dresden, IvAF-Netzwerk RESQUE Continued) und Sigmar Walbrecht (Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., HannoverIvAF-Netzwerke
AZF3/TAF/Netwin3/FairBleib).
Die Aufzeichnung des Webinars können Sie hier nachschauen:
Weitere Informationen:
Die Präsentation vom IvAF-Netzwerk finden Sie hier. Herunterladen
Hier geht es zu den Arbeitshilfen für Personen mit Aufenthaltsgestattung und für Personen mit Duldung auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Türkisch.
