Mitgliederbefragung 2025

Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2025


10.03.2026

Zum zehnten Mal in Folge haben wir unsere Mitgliedsunternehmen zur aktuellen Situation der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten befragt. Neben Fragen zu den Beweggründen der Beschäftigung, den Herausforderungen und Unterstützungsangeboten, ist auch das Thema „Einwanderung in die Ausbildung aus Drittstaaten“, wie bereits im Vorjahr, wieder Teil der Befragung.

Von den zum Befragungszeitpunkt rund 4.700 Mitgliedern haben insgesamt 415 Unternehmen an der nicht repräsentativen Befragung teilgenommen. Zwei Drittel der teilnehmenden Betriebe (67 Prozent) sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden.

Zentrale Erkenntnisse:

  1. Der Fach- und Hilfskräftemangel bleibt weiterhin der Hauptbeweggrund für Unternehmen, Geflüchtete zu beschäftigen. Der Motivator „soziale Verantwortung“ bleibt wichtig, befindet sich aber auf niedrigstem Niveau seit Befragungsbeginn.
  2. Wohnraummangel ist die derzeit dringlichste Herausforderung bei der Beschäftigung von Geflüchteten und wird im Vergleich zum Vorjahr noch akuter wahrgenommen. Damit ist er zur größten Herausforderung geworden, von der Betriebe seit Beginn der Befragung im Jahr 2017 berichten.
  3. Fast alle NETZWERK-Betriebe bieten ihren Mitarbeitenden mit Fluchthintergrund Unterstützungsangebote an. Schulungen und Weiterbildungen, Hilfe bei Behördengängen und zusätzliche Sprachkurse werden am häufigsten angeboten.
  4. Die Ausbildung von Personen aus Drittstaaten bleibt ein relevantes Thema für die Betriebe. Ein Großteil der Unternehmen bildet Azubis aus Drittstaaten aus, die Vorqualifikationen über den Schulabschluss hinaus mitbringen.

Die gesamte Auswertung können Sie hier nachlesen.