
In öffentlichen Debatten spielt die Sorge über eine mögliche Radikalisierung von Geflüchteten eine wichtige Rolle. Zugleich zeigen aktuelle Zahlen der Sicherheitsbehörden, dass Geflüchtete im salafistischen Spektrum nur am Rande eine Rolle spielen.
Dennoch ist es für ArbeitgeberInnen und AusbilderInnen wichtig zu wissen, wie man Aussagen einordnen und wann man hellhörig werden muss. Wann und wie kann ich ein Gespräch eröffnen, wenn ich mir Sorgen mache? Wie und warum lässt sich der Islam überhaupt für radikale und menschenfeindliche Ideologie missbrauchen, wie dies bspw. der IS oder Boko Haram tun?
Ufuq e.V. ist ein renommierter Träger der freien Jugendhilfe, der sich mit den Themen politische Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus auseinandersetzt. Der Verein bemüht sich um Alternativen zu den aufgeregten Debatten um Parallelgesellschaften, religiös begründete Radikalisierung und eine vermeintliche Islamisierung Deutschlands und informiert, berät und unterstützt in den Herausforderungen, die sich in der pädagogischen Arbeit in der Migrationsgesellschaft ergeben können. Der Verein hat uns mit Herrn Dr. Götz Nordbruch einen erfahrenen Referenten zur Verfügung gestellt. Der promovierte Islam- und Sozialwissenschaftler ist Mitbegründer und Co-Geschäftsführer des Vereins ufuq. Von November 2016 bis März 2020 war er Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus.
Die Präsentation von Herrn Dr. Nordbruch
Links und Empfehlungen
Hier erreichen Sie die Beratungsstelle Radikalisierung des BAMF:
Kompass: Diskriminierungsschutz für Geflüchtete
Ufuq Broschüre: Geflüchtete stärken
Themenpapier Extremismus-Prävention: Den Kreis durchbrechen
Gutachten des Netzwerks für Extremismusforschung in Nordrhein-Westfalen zur Sozialisierung von Radikalisierten

