Für Geduldete gilt:

Kurzfristig ist das für die Geflüchteten relevant, die sich aktuell in Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung befinden. Hier gibt es die gesetzliche Regelung, dass die Duldung für 6 Monate (Ausbildungsduldung) bzw. 3 Monate (Beschäftigungsduldung) zur Suche einer neuen Beschäftigung bestehen bleibt.

Für Personen, die planen, in der nächsten Zeit eine Beschäftigungsduldung zu beantragen, ist zudem die Zeit in Vorbeschäftigung wichtig: Sie müssen mindestens seit 18 Monaten vor Antrag der Beschäftigungsduldung in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gewesen sein, seit mind. 12 Monaten muss der Lebensunterhalt eigenständig gesichert sein.

Das Aufenthaltsgesetzt sieht unter bestimmten Voraussetzungen für Geduldete danach die Möglichkeit vor, in eine Aufenthaltserlaubnis zu wechseln und damit einen deutlich sicheren Aufenthaltstitel zu erhalten. Die Erwerbstätigkeit spielt bei diesen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle.

Für Personen mit Aufenthaltserlaubnis (also positivem Asylbescheid) gilt:

Auch für den Wechsel in eine Niederlassungserlaubnis (also in einen unbefristeten Aufenthalt in Deutschland) ist es eine wesentliche Voraussetzung, dass der Lebensunterhalt durch eigenes Einkommen gesichert wird.