Kategorie: Regionalbotschafter

  • Auftakt Regionalbotschafter*innen 2025 im BMWE

    Auftakt Regionalbotschafter*innen 2025 im BMWE

    Austausch, Kennenlernen, Vernetzen – Auftakttreffen der Regionalbotschafter*innen in Berlin


    Veröffentlicht am: 22.09.2025

    Am 18. September 2025 fand das Auftakttreffen unseres 7. Regionalbotschafter*innen-Jahrgangs im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt.

    Neben dem persönlichen Kennenlernen und Vernetzen standen der Austausch über die bisherigen Erfahrungen in der Arbeitsmarkintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und die Themen- und Aktivitätenplanung für das gemeinsame Jahr im Mittelpunkt.  

    In einem Erfahrungsaustausch mit Dr. Janina Jänsch, Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im BMWE und Sofie Geisel, Geschäftsführerin DIHK Service GmbH und Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, warfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Regionalbotschafterbetriebe. Es wurden Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen von Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und diskutiert, insbesondere zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Orientierung und Transparenz bei der Rekrutierung von Fachkräften und Azubis aus Drittstaaten und zur langfristigen Integration im Unternehmen.

    Am Nachmittag wurden erste Ideen entwickelt, welche Themen und Veranstaltungen in dem gemeinsamen Jahr bearbeitet und umgesetzt werden sollen.

    Abgerundet wurde der Tag durch einen gemeinsamen Kochworkshop mit Über den Tellerrand e.V., der Raum für weiteren Austausch und das persönliche Kennenlernen bot.

    Vielen Dank für diesen produktiven und inspirierenden Tag! Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Jahr mit unseren engagierten Regionalbotschafter*innen!

  • Neuer Jahrgang startet ins Amt

    Neuer Jahrgang startet ins Amt

    Austausch, Vernetzung, Engagement – Regionalbotschafter*innen-Tag bei der SCHOTT AG in Mainz


    Veröffentlicht am: 02.07.2025

    Am 25. Juni 2025 fand unser 3. Regionalbotschafter*innen-Tag bei der SCHOTT AG in Mainz statt. Rund 65 Teilnehmende – darunter 35 neue und erfahrene Regionalbotschafter*innen – sowie engagierte Unternehmensvertreter*innen kamen zusammen, um sich über die berufliche Integration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte auszutauschen.

    Zum Auftakt gewährte die SCHOTT AG bei einem Rundgang spannende Einblicke in ihre Arbeit als international führendes Unternehmen der Spezialglas- und Materialtechnologie.

    Im Anschluss fand die Staffelstabübergabe an die neuen Regionalbotschafter*innen statt, die sich und ihre Erfahrungen in der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte vorstellten.

    Anschließend tauschten sich die Regionalbotschafter*innen zu aktuellen Herausforderungen und praxisnahen Lösungsansätzen aus – im Mittelpunkt standen Themen und Fragen zum Aufenthaltsrecht, zur Fachkräfteeinwanderung, zur Sprachförderung, zur Zusammenarbeit mit Behörden und zum Wohnraummangel.

    Ein weiteres Highlight war die eindrucksvolle Keynote des syrischen Schriftstellers und Journalisten Ahmad Katlesh. Er berichtete von seiner Reise nach Damaskus nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 und sprach über persönliche und gesellschaftliche Folgen von Flucht, Krieg und Trauma.

    Am Nachmittag vertieften praxisorientierte Workshops zentrale Themen der betrieblichen Integration: rechtliche Rahmenbedingungen, einfache Sprache im Arbeitsalltag, Wege in die Ausbildung sowie der Umgang mit Vorbehalten und Rassismus im Arbeitsumfeld.

    Der Tag machte deutlich: Integration gelingt, wenn Unternehmen sich vernetzen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmenden – und besonders der SCHOTT AG für ihre Gastfreundschaft und ihr starkes Engagement für eine vielfältige und zukunftsorientierte Arbeitswelt.

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Schleswig-Holstein – Martin Stellmacher

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Schleswig-Holstein – Martin Stellmacher

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter 
    aus Schleswig-Holstein


    Veröffentlicht am: 20.05.2025

    Ein Interview mit Martin Stellmacher von der HEINZ PULS GmbH & Co. KG

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Schleswig-Holstein sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Martin Stellmacher. Als Technischer Bereichsleiter bei der HEINZ PULS GmbH & Co. KG setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafter, weil …

    ich daran glaube, dass jeder Mensch eine faire Chance auf ein neues Leben verdient – unabhängig von Herkunft oder Schicksal. Als Botschafter möchte ich Brücken bauen, Vorurteile abbauen und zeigen, wie wichtig gegenseitiger Respekt und Unterstützung sind. Mein Engagement ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen, die ich selbst erlebt oder bei anderen gesehen habe – und der Wunsch, etwas Positives in der Gesellschaft zu bewirken.

    Meine besten Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten sind die,

    in denen wir echte Dankbarkeit, Hoffnung und Fortschritte erleben – etwa, wenn jemand die Sprache lernt, eine Ausbildung beginnt oder einfach ein Lächeln zurückkommt. Auch die kulturelle Vielfalt bereichert: Ich habe durch die Begegnungen mit Flüchtlingen neue Perspektiven, Geschichten und Traditionen kennengelernt, die mein eigenes Leben bereichert haben.

    Schwierig war bei uns zunächst:

    Es gibt Herausforderungen – zum Beispiel sprachliche Barrieren, kulturelle Unterschiede oder traumatische Erfahrungen, die Menschen mitbringen. Auch die bürokratischen Hürden im Asylverfahren oder beim Zugang zu Arbeit und Bildung können belastend sein – sowohl für die Flüchtlinge als auch für die Helfenden. Geduld, Verständnis und Ausdauer sind deshalb besonders wichtig.

    Den Betrieben in Schleswig-Holstein gebe ich mit:

    Viele Flüchtlinge, die integriert wurden, sind heute eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft. Sie arbeiten in Pflege, Handwerk, IT oder Gastronomie, gründen Unternehmen oder engagieren sich selbst ehrenamtlich. Sie bringen Motivation, Lebenserfahrung und neue Perspektiven mit. Besonders beeindruckend finde ich, wenn Menschen trotz aller Hindernisse nicht aufgeben, Deutsch lernen, sich ein neues Leben aufbauen und aktiv zur Gemeinschaft beitragen.

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Bayern – Ibrahim Maiga

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Bayern – Ibrahim Maiga

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter
    aus Bayern


    Veröffentlicht am: 18.02.2025

    Die Beschäftigungsduldung bietet Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende: Sie schützt vor Abschiebung und sorgt dafür, dass wertvolle Mitarbeitende weiterhin Teil Ihres Teams bleiben. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sogar die Familie von der Regelung profitieren.

    In unserem neuen Erklärvideo erfahren Sie, welche Voraussetzungen für die Beantragung erfüllt sein müssen, zeigen, wie sich Unterbrechungen oder der Abbruch der Beschäftigung auswirken können, und erläutern, wie es nach der Beschäftigungsduldung weitergehen kann.

    Zum Erklärvideo

    Weiterführende Infos zum Thema:

    Unser Infopapier zur Beschäftigungsduldung

    Unsere Infografik zur Beschäftigungsduldung

  • 4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Bremen – Hannah Nesgen-Zündorf

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Bremen – Hannah Nesgen-Zündorf

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin 
    aus Bremen


    Veröffentlicht am: 26.11.2024

    Ein Interview mit Hannah Nesgen-Zündorf der Mauser Packaging Solutions

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Bremen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Hannah Nesgen-Zündorf. Als HR Business Partner bei Mauser Packaging Solutions setzt sie sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafterin, weil

    ich es wichtig finde, allen Menschen eine faire Chance zu geben. Fachkräftevielfalt liegt mir besonders am Herzen, weshalb ich mich dafür einsetze Personal aus dem Ausland zu rekrutieren oder Personal mit Flucht- oder Migrationshintergrund einzustellen. Diese Vielfalt bereichert nicht nur unsere Teams, sondern auch unsere Arbeitskultur.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist:

    Unsere Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr haben uns von ihrem tollen Teamgeist berichtet. Sie unterstützen sich gegenseitig in der Berufsschule: Zum Beispiel hilft unser Auszubildender aus Marokko bei Mathematik, während die anderen ihn beim Deutschlernen oder beim Verstehen von Briefen von Behörden oder der Krankenkasse unterstützen. Diese Zusammenarbeit ist ein großartiges Beispiel für gelebte Solidarität.

    Schwierig war bei uns zunächst:

    Natürlich gibt es bürokratische Hürden, aber wir haben uns darauf eingestellt. Mittlerweile arbeiten wir eng mit konkreten Ansprechpartner*innen bei Behörden zusammen, was die Prozesse erheblich vereinfacht. Zudem ist das NUiF eine große Hilfe bei Fragen und gegenseitigem Austausch.

    Den Betrieben in Bremen gebe ich mit:

    Der behördliche Aufwand kann manchmal herausfordernd und frustrierend sein, aber der Einsatz lohnt sich auf jeden Fall. Der Gewinn für das Unternehmen und das Team überwiegt diese anfänglichen Herausforderungen bei Weitem.

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Niedersachsen – Marcus Böhm

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Niedersachsen – Marcus Böhm

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter
    aus Niedersachsen


    Veröffentlicht am: 08.11.2024

    in Interview mit Marcus Böhm der Böhm Güterverkehrs GmbH

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Niedersachsen sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Marcus Böhm. Als Geschäftsführender Gesellschafter bei der Böhm Güterverkehrs GmbH setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafter, weil

    ich über viele Jahre einige Erfahrungen im Bereich Flucht und Integration gesammelt habe.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist,

    die Dankbarkeit der betroffenen Personen und die gelungene Integration in den Arbeitsmarkt.

    Schwierig war bei uns zunächst

    die durchgängig nötige Betreuung der betreffenden Personen. Aber das konnten wir überwinden, indem wir die diverseren Hilfestellungen der Region Hannover, der IHK, der Agentur für Arbeit und anderen Netzwerken (z.B. Pro Regio e.V. Hannover) genutzt haben.

    Den Betrieben in Niedersachsen gebe ich mit,

    dass Sie bitte offen für die Aufgabe der Integration sind und die vorhanden Hilfestellungen annehmen sollten.

  • 4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Brandenburg – Franziska Schröder

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Brandenburg – Franziska Schröder

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin
    aus Brandenburg


    Veröffentlicht am: 07.11.2024

    Ein Interview mit Franziska Schröder vom RESORT MARK BRANDENBURG

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Brandenburg sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Franziska Schröder. In der Personalverwaltung beim RESORT MARK BRANDENBURG setzt sie sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafterin, weil

    wir in der Hotel- und Gaststättenbranche schon viele Jahre Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten sammeln durften. Gern möchte ich andere Branchen für die Bereitschaft neue Wege zu gehen begeistern.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist,

    die ehrliche Wertschätzung der Kollegen, die wir in unsere Teams aufnehmen durften und wenn sie sagen, dass sie gern zur Arbeit kommen.

    Schwierig war bei uns zunächst

    zu verstehen, dass die Behörden und Ämter in der Regel auch nur ihren Job machen, den sie zum Teil deutlich zügiger und transparenter gestalten könnten, wenn man ihnen weitere Kapazitäten und Instrumente an die Hand geben würde.

    Den Betrieben in Brandenburg gebe ich mit:

    Seid mutig, das wird toll.

  • 4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Berlin – Madlen Sanchino-Martinez

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Berlin – Madlen Sanchino-Martinez

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin 
    aus Berlin


    Veröffentlicht am: 10.10.2024

    Ein Interview mit Madlen Sanchino-Martinez der Gebäudeservice Wodara GmbH

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Berlin sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Madlen Sanchino-Martinez. Im Team Geschäftsführung bei der Gebäudeservice Wodara GmbH setzt sie sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafterin, weil

    ich es einerseits für unabdingbar halte, dass wir Unternehmer*innen uns als starke Stimme für die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund einsetzen. Und gleichzeitig, weil ich es für sinnvoll halte, gemeinsam Strategien und Best Practices zu entwickeln, wie wir diverses Leben in unseren Unternehmen in Zukunft erfolgreich gestalten können.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist,

    dass ich die Begeisterung bei uns zu sein und mit uns zu arbeiten erleben darf. Eine Heimat/ein Zuhause zu bieten ist in doppelter Hinsicht ein wichtiges Fundament.

    Schwierig war bei uns zunächst

    die Sprachbarriere, aber das konnten wir überwinden, indem wir ein Intranet implementierten, das in 32 Sprachen übersetzen kann, sodass alle Informationen in den meisten Landessprachen gelesen werden können.

    Den Betrieben in Berlin gebe ich mit:

    Divers werden ist möglich und eigentlich eher leicht. Divers leben wird uns in unseren Unternehmen in den nächsten Jahren deutlich intensiver beschäftigen.

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Sachsen-Anhalt – Ulrich Temps

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Sachsen-Anhalt – Ulrich Temps

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter 
    aus Sachsen-Anhalt


    Veröffentlicht am: 08.10.2024

    Ein Interview mit Ulrich Temps der temps GmbH Malereibetriebe

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Sachsen-Anhalt sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Ulrich Temps. Als Geschäftsführer der temps GmbH Malereibetriebe setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafter, weil

    ich gerade in dem schwierigen politischen und gesellschaftlichen Umfeld in Sachsen-Anhalt gute Impulse geben möchte, um die Integration von geflüchteten Menschen zu erleichtern.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten war

    in der jüngsten Vergangenheit erleben zu dürfen, mit welch einem Stolz und welcher Freude die Einbürgerung – die Übergabe des deutschen Passes – von den Betroffenen gefeiert wurde.

    Schwierig war bei uns zunächst

    die Akzeptanz für unser starkes Integrationsengagement bei unserer Stammbelegschaft zu erreichen. Das konnten wir weitestgehend überwinden, indem wir unsere Belegschaft über die Motive – Überwindung des demografischen Wandels und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – in zahlreichen Gesprächen umfassend aufgeklärt haben.

    Den Betrieben in Sachsen-Anhalt gebe ich mit,

    dass die Integrationsarbeit erfolgreich sein wird, wenn diese „Chefsache“ ist und durch ein langfristiges Engagement getragen wird.

  • Auftaktreffen Regionalbotschafter*innen 2024

    Auftaktreffen Regionalbotschafter*innen 2024

    Auftaktreffen des aktuellen Regionalbotschafter*innen im BMWK in Berlin


    Veröffentlicht am: 19.09.2024

    Am 18. September fand das Auftakttreffen unseres 6. Regionalbotschafter*innen -Jahrgangs im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) statt. Ziel des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen zu stärken, Erfahrungen zu den Herausforderungen in der Arbeitsmarkintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte auszutauschen und Themen und Aktivitäten für das gemeinsame Jahr zu planen.  

    In einem Erfahrungsaustausch mit Vertretern des BMWK und der DIHK warfen wir einen Blick hinter die Kulissen und erhielten wichtige Einblick, wo Betriebe noch Herausforderungen sehen und sich Verbesserungen wünschen würden. Hier standen vor allem die folgenden Themen im Mittelpunkt:

    • Möglichkeiten und Hürden der Sprachförderung im Berufsalltag
    • rechtliche Fragen im Rahmen der Beschäftigung von ukrainischen Geflüchteten
    • mangelnder Wohnraum für Azubis und Angestellte
    • Zusammenarbeit mit den Ausländerbehörden
    • Rekrutierung von Fachkräften und Auszubildenden aus Drittstaaten

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden Ideen und Möglichkeiten gesammelt, welche Themen und Veranstaltungen in dem gemeinsamen Jahr bearbeitet und umgesetzt werden sollen.

    Im Anschluss daran fand ein gemeinsamer Workshop zum Thema „Miteinander reden – gemeinsam handeln: Vorbehalte in Gesellschaft & Betrieb erkennen und begegnen“ mit dem Verein Gesicht zeigen! – Für ein weltoffenes Deutschland e.V. statt. Es wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, wie schwierigen Themen und Situationen im Arbeitskontext begegnet werden können. In kleinen Arbeitsgruppen wurden unterschiedliche Argumente und Situationen durchgespielt.

    Hier ein kleiner Einblick in unseren produktiven Tag! Wir freuen uns auf ein vielfältiges Jahr mit unseren Regionalbotschafter*innen.

    Alle Regionalbotschafter*innen des 6. Jahrgangs können Sie hier kennenlernen: www.nuif.de/netzwerk/regionalbotschafter