Kategorie: News

  • 4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Nordrhein-Westfalen – Ann-Marie Siedler

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Nordrhein-Westfalen – Ann-Marie Siedler

    Ein Interview mit Ann-Marie Siedler der M+S Silicon GmbH & Co. KG


    Veröffentlicht am: 16.07.2024

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Nordrhein-Westfalen sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Ann-Marie Siedler. Als Personalreferentin bei der M+S Silicon GmbH & Co. KG setzt sie sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafterin, weil

    wir von der M+S Silicon GmbH & Co. KG für Vielfalt stehen und wir stolz auf unsere Multikulturalität sind. Ich möchte meine Zeit als Regionalbotschafterin nutzen, um in den Erfahrungsaustausch zu gehen und um zu zeigen, dass die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder Fluchthintergrund praktisch gelingen kann.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist,

    zu erkennen, wie engagiert und motiviert geflüchtete Menschen dabei sind, sich in das Team zu integrieren und ihr Bestes zu geben. Auch privat habe ich mein zu Hause mit einer 4-köpfigen ukrainischen Familie teilen dürfen und möchte diese Erfahrung und die neu gewonnenen Familienmitglieder in meinem Leben nicht mehr missen.

    Schwierig war bei uns zunächst

    rechtliche und bürokratische Herausforderungen im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Ausländerbehörden und die Sprachbarriere, aber das konnten wir überwinden, indem wir tolle Tipps von den Mitarbeiter*innen des Netzwerks erhalten haben.

    Den Betrieben in Nordrhein-Westfalen gebe ich mit:

    Optimismus statt Pessimismus. Fokussiert euch auf das große Potenzial und sucht euch Unterstützung bei der Überwindung der bürokratischen Hürden. Wartet nicht auf andere, geht es an und sammelt eure ganz eigenen Erfahrungen.

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Baden-Württemberg – Andreas Zimmermann

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Baden-Württemberg – Andreas Zimmermann

    Ein Interview mit Andreas Zimmermann von der MoschMosch GmbH


    Veröffentlicht am: 16.07.2024

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Baden-Württemberg sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Andreas Zimmermann. Als Personalleiter bei der MoschMosch GmbH setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafter, weil

    ich gerne anderen Unternehmen Mut machen möchte, die sich noch unsicher sind, ob sie Geflüchtete in ihren Betrieb integrieren können. Darüber hinaus ist es ein großer Gewinn, wenn man sich mit anderen Botschafter*innen und Unternehmen austauschen und somit von den jeweiligen Erfahrungen profitieren kann. Sehr gerne leiste ich dazu auch einen Beitrag und freue mich sehr, wenn ich anderen helfen kann.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten ist,

    zu sehen, wie Menschen, die einst in besonderen Vermittlungsprojekten der Agentur für Arbeit steckten und auf Hilfe angewiesen waren, mittlerweile Führungskräfte in unserem Unternehmen sind. Mit der Unterstützung ihrer Vorgesetzten und Kolleg*innen konnten sie berufliche wie private Ziele erreichen. Das können so kleine Dinge sein, wie das Fahrrad, dass die Chefin besorgte. Die Hilfe bei der Suche nach einer eigenen Wohnung. Der endlich gelungene Familiennachzug mit der Gewissheit, nun in Deutschland sicher leben zu können und eine Perspektive zu haben. Ich freue mich sehr, dass wir dazu als Arbeitgeber einen Beitrag leisten können. Und nichts ist schöner, als wenn der syrischstämmige Restaurantleiter wunderbar schwäbelnd von den schulischen Erfolgen seiner Kinder erzählt.

    Schwierig war bei uns zunächst

    sich in den rechtlichen Rahmenbedingungen und verschiedenen Aufenthaltsarten der neuen Mitarbeitenden zurechtzufinden, aber das konnten wir überwinden, indem wir uns Dank der NUiF-Webinare weitergebildet und informiert haben. Auch an dieser Stelle waren der Erfahrungsaustausch und die Tipps aus anderen Landesteilen und Branchen ein echter Gewinn.

    Den Betrieben in Baden-Württemberg gebe ich mit,

    bei dem Gedanken an die mögliche Beschäftigung von Geflüchteten nicht nur die vermeintlichen Hürden und Herausforderungen, sondern auch die besonderen Chancen und Möglichkeiten zu sehen. Aller Anfang mag schwer erscheinen, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ich mit den Erfahrungen aus unserem Unternehmen Ängste und Sorgen abbauen helfen könnte.  

  • Der 6. Regionalbotschafter*innen-Jahrgang startet ins Amt

    Der 6. Regionalbotschafter*innen-Jahrgang startet ins Amt

    Am 19. Juni fand unser Regionalbotschafter*innen-Tag in Neustadt am Rübenberge statt


    Veröffentlicht am: 20.06.2024

    Zum zweiten Mal wurden alle Regionalbotschafter*innen des NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge zu einem gemeinsamen Regionalbotschafter*innen-Treffen eingeladen – in diesem Jahr ins Ausbildungszentrum der temps GmbH Malereibetriebe in Neustadt am Rübenberge.

    Das Ziel des NETZWERKs ist es, so viele Betriebe wie möglich rund um das Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu informieren, zu beraten und bei ihrem Vorhaben, geflüchtete Menschen ins eigene Unternehmen zu integrieren, zu unterstützen. Um regionale Besonderheiten einfließen zu lassen und sich hier noch stärker zu vernetzen, hat das NETZWERK 2019 erstmals Unternehmensvertreter*innen aus allen 16 Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen.

    Mittlerweile ist das Netzwerk auf über 90 engagierte Unternehmensvertreter*innen angewachsen, die bundesweit die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Zugewanderten vorantreiben. Rund die Hälfte der bisher ernannten Regionalbotschafter*innen ist der Einladung nach Neustadt am Rübenberge zu unserem Regionalbotschafter-Unternehmen temps GmbH Malereibetriebe gefolgt.

    Staffelstabübergabe: Wie funktioniert Arbeitsmarktintegration in der Betriebspraxis?

    Nach einem spannenden Erfahrungsaustausch zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte fand die Staffelstabübergabe vom amtierenden an den neuen Jahrgang statt. Die neuen Regionalbotschafter*innen hatten die Möglichkeit, sich vorzustellen und ihre besten Erfahrungen bei der Arbeitsmarktintegration in ihrem Betrieb zu teilen.

    Gastgeber und neuer Regionalbotschafter für Sachsen-Anhalt, Ulrich Temps, betont wie wichtig es ist, dass das Thema Integration zur Chefsache in den Betrieben gemacht wird. Zudem sprach er seinen Dank an die vielen engagierten Regionalbotschafter und -botschafterinnen aus. Er selbst freut sich sehr über eine 100%ige-Erfolgsquote bei der Ausbildung, die das Ergebnis eines tollen Teams mit viel zusätzlichem Engagement und Unterstützung sei.

    Kai Holzmüller ist Personalleiter in der ESF Elbe-Stahlwerk Feralpi GmbH in Riesa und neuer Regionalbotschafter für Sachsen

    Kai Holzmüller ist froh, dass er in seinem Unternehmen in der Lage ist, Menschen mit Fluchtgeschichte eine neue Perspektive zu geben. Sein bestes Erlebnis: „Wir haben in unserem Unternehmen einen jungen Geflüchteten in einem sehr komplexen Ausbildungsberuf ausgebildet. Und es war wirklich toll zu sehen, wie engagiert die Kollegen und Kolleginnen waren, damit er seine Ausbildung am Ende besteht – viele haben Nachhilfe nach Feierabend gegeben und bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt.“

    „Wir beschäftigen Menschen aus 16 Nationen in unserem Unternehmen. Diese Vielfalt macht Spaß und ist ein wesentlicher Grund für unseren Unternehmenserfolg.“

    Franziska Schröder ist Personalleiterin im Resort Mark Brandenburg und aktuelle Regionalbotschafterin für Brandenburg.
    Marcel Matzschke ist Ausbildungsleiter bei der WAGO GmbH und Co. KG und neuer Regionalbotschafter für Thüringen

    „Die WAGO GmbH & Co. KG ist ein internationales Unternehmen, deshalb ist für uns die Beschäftigung von Menschen mit Migrationsgeschichte eine Selbstverständlichkeit. Als besondere Erfahrung habe ich die Hilfsbereitschaft unserer Belegschaft für einen neuen Mitarbeitenden aus Syrien in Erinnerung. Wir haben eine Wohnung gestellt, die von Kolleginnen und Kollegen mit Möbeln ausgestattet wurde. Als Dankeschön wurde ein interkultureller Kochabend mit syrischen Gerichten veranstaltet.“

    Keynote: Geflüchtete brauchen neue Perspektiven

    Mit Blick auf den bevorstehenden Weltflüchtlingstag stellte Dr. Roland Bank, Leiter der Rechtsabteilung des UNHCR Deutschland, in seiner Keynote aktuelle Zahlen zu Geflüchteten aus dem jährlich erscheinenden Global Trends Report des UNHCR vor und gab Einblicke in aktuelle Fluchtbewegungen weltweit.

    Barcamp: „Es gibt nicht die EINE Lösung“

    Am Nachmittag konnten sich die Regionalbotschafter*innen mit Betrieben aus der Region Hannover in verschiedenen Barcamp-Sessions intensiver austauschen. Dabei konnten die Teilnehmenden selbst bestimmen, welche Themen sie besprechen möchten. In zwei 30-minütigen Austauschrunden wurden Ideen zu Sprachlernkonzepten im Betrieb, zur Ausbildung von Azubis aus Drittstaaten, zu Fördermöglichkeiten und Vorbehalten und wie Integration ganzheitlich gedacht werden kann besprochen.

    Impressionen des Tages

    Die Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2024
    Sofie Geisel, Geschäftsführerin der DIHK Service GmbH, begrüßte und sprach ihren Dank an die engagierten Unternehmen aus.
    Sven Giegold, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, ist dankbar für die Einblicke in die Praxis.
    Die neuen Regionalbotschafter*innen stellten sich vor.
    Vorherige Regionalbotschafter*innen teilten ihre Erfahrungen
    Im Bar Camp wurden Betriebe aus der Region Hannover eingebunden.

    Bildcredits: NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge / Henning Scheffen

    Hier finden Sie eine Übersicht der Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2023/24

    Hier finden Sie eine Übersicht der Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2022/23

    Hier finden Sie eine Übersicht der Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2021/22

    Hier finden Sie eine Übersicht der Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2020/21

    Hier finden Sie eine Übersicht der Regionalbotschafter*innen des Jahrgangs 2019/20

  • EU-Sonderregeln für Geflüchtete aus der Ukraine sollen verlängert werden

    EU-Sonderregeln für Geflüchtete aus der Ukraine sollen verlängert werden

    EU-Sonderregeln für Geflüchtete aus der Ukraine sollen verlängert werden


    Veröffentlicht am: 18.06.2024

    Die EU-Staaten beschlossen am 13.06., dass die Sonderregelungen für den vorübergehenden Schutz von Ukrainer*innen in der EU verlängert werden. Schutzsuchende aus der Ukraine könnten so bis mindestens März 2026 in Deutschland bleiben. Der Beschluss muss noch in deutsches Recht umgesetzt werden. Wir informieren Sie hier, wenn dies erfolgt ist. Aktuell gilt der „vorübergehende Schutz“ bis zum 03. März 2025. Mehr Infos finden Sie hier.

    Bei Erfüllung der Voraussetzungen für andere Aufenthaltstitel zum Daueraufenthalt in Deutschland ist es zu jeder Zeit möglich einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen.

    Weitere Informationen

    • Die Infografik „Weg zum Aufenthaltstitel nach §24“ finden Sie hier.
    • Mehr Informationen zu ukrainischen Geflüchteten finden Sie in unseren FAQs.
  • NUiF bekommt neues Bestellformular

    NUiF bekommt neues Bestellformular

    NUiF bekommt neues Bestellformular


    Veröffentlicht am: 28.05.2024

    Ab sofort wird die Materialbestellung bei uns noch leichter! All unsere Materialien rund um rechtliche Rahmenbedingungen, Sprache, Prüfungsvorbereitung und vieles mehr können Sie als Printversion bestellen und sich unkompliziert zuschicken lassen.

    Bitte beachten Sie:

    Der Versand von Broschüren und Produkten richtet sich nur an NETZWERK-Mitglieder. Sich kostenlos als Mitglied registrieren, können Sie hier:
    www.nuif.de/registrieren

    Schon gewusst?

    Alle hier aufgelisteten Materialien und Broschüren können Sie sich auch online anschauen und unkompliziert herunterladen unter
    www.nuif.de/medien

    Zur Materialbestellung

  • NUiFinar und Praxissprechstunde zum Chancen-Aufent

    NUiFinar und Praxissprechstunde zum Chancen-Aufent

    NUiFinar und (NEU!) #NUiFberät zum Chancen-Aufenthaltsrecht


    Veröffentlicht am: 21.05.2024

    Neue digitale Praxissprechstunde für individuelle Beratung

    Das Chancen-Aufenthaltsrecht, das Ende 2022 in Kraft trat, eröffnet vielen Geduldeten eine neue Möglichkeit für einen langfristigen Aufenthalt und Zugang zum Arbeitsmarkt. Während der 18-monatigen Aufenthaltserlaubnis sollten sie die Voraussetzungen für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bei nachhaltiger Integration erfüllen.

    Wie sieht die Situation heute aus? Wie viele Geduldete konnten bisher vom Chancen-Aufenthalt profitieren? Inwieweit können Arbeitgeber*innen aktiv zur Unterstützung eines reibungslosen Übergangs in die Aufenthaltstitel bei nachhaltiger Integration beitragen? Und welche unterstützenden Maßnahmen spielen dabei eine zentrale Rolle?
    Antworten auf diese und weitere Fragen bieten wir Ihnen in unserem bevorstehenden NUiFinar: Aufenthaltsrechtliche Übergänge bei Geflüchteten – Wie geht es nach dem Chancen-Aufenthalt weiter?

    Dazu passend starten wir unser neues Format: die Praxissprechstunde #NUiFerklärt. Sind noch Fragen nach dem Webinar offen geblieben? Oder wünschen Sie sich umfassendere Beratung zu konkreten Fallfragen? Buchen Sie einen persönlichen Termin in unserer neuen digitalen Praxissprechstunde #NUiFberät am 30./31. Mai 2024! 

  • Neues Infopapier zur Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis

    Neues Infopapier zur Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis

    Die neue Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis


    Veröffentlicht am: 08.05.2024

    Seit 1. März gilt die neue Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis. Der Gesetzgeber hatte erst vorgesehen, dass sie die Ausbildungsduldung ersetzt. Jetzt existieren aber Ausbildungsduldung und Aufenthaltserlaubnis für die Ausbildung als parallele Regelung nebeneinander. Unser neues Infopapier nimmt beide Aufenthaltsstatus unter die Lupe und erklärt, wo sich die Voraussetzungen unterscheiden, welche Regelungen identisch sind und was die Vorteile der Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis sind.

    Infopapier zur Ausbildungs-Aufenthaltserlaubnis

  • 4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Schleswig-Holstein – Katharina Große

    4 Fragen an unsere Regionalbotschafterin aus Schleswig-Holstein – Katharina Große

    Ein Interview mit Katharina Große von Wulff Textil-Service


    Veröffentlicht am: 18.04.2024

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im fünften Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Schleswig-Holstein sprachen wir mit unserer Regionalbotschafterin Katharina Große. In der Personalabteilung bei Wulff Textil-Service setzt sie sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte sie nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafterin, weil

    es bei Wulff Textil-Service langjährige Tradition ist sich für die Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund einzusetzen – bereits im Jahr 1994 wurde bei Wulff die erste geflüchtete Mitarbeiterin eingestellt. Wir konnten bisher viele tolle Erfahrungen sammeln bei der Integration von Geflüchteten und ich bin mir sicher, dass wir durch den Austausch innerhalb des Netzwerks auch künftig noch viel dazu lernen und in der Praxis erfolgreich anwenden können.

    Meine beste Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten:

    Die fachliche Weiterentwicklung und vor allem die persönlichen Geschichten der Mitarbeitenden begleiten und miterleben zu dürfen, zum Beispiel wenn Pläne vom Familiennachzug bis hin zur Einbürgerung umgesetzt werden können. Aber auch wenn es mal Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit Behörden oder es ganz alltägliche Herausforderungen gibt, wir unterstützen unsere (geflüchteten) Mitarbeiter gern und freuen uns, dass die Hilfe dankbar angenommen wird.

    Schwierig war bei uns zunächst:

    Dass wir ab 2018, als wir verstärkt Geflüchtete eingestellt haben, schnell lernen mussten mit den Sprachdefiziten der neuen KollegInnen umzugehen. Es wurde teilweise mit Händen und Füßen kommuniziert, aber wir waren kreativ bei der Problemlösung. Inzwischen haben wir Mitarbeitende, die als DolmetscherInnen fungieren und mehrsprachige Personaldokumente eingeführt. Grundlage für eine erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt ist jedoch, dass die Deutschkenntnisse kontinuierlich verbessert werden. Wir sind ein Familienunternehmen und wie in jeder Familie geht es nicht immer reibungslos zu. Unsere Stärke ist jedoch, dass wir die Herausforderungen gemeinsam anpacken und bewältigen.

    Den Betrieben in Schleswig-Holstein gebe ich mit:

    Sich nicht von sprachlichen Barrieren oder anfänglichen Schwierigkeiten mit Behörden abschrecken zu lassen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels lohnt es sich sowohl für Unternehmen als auch für Geflüchtete sich gegenseitig eine Chance zu geben. Es gehört inzwischen einfach zur Unternehmenskultur von Wulff gesellschaftliche Verantwortung auch im Bereich der Integration zu übernehmen, so dass eine kulturelle Vielfalt entstehen und sich ständig weiterentwickeln kann.

  • NUiF wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Zuckerfest!

    NUiF wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Zuckerfest!

    Eid Mubarak


    Veröffentlicht am: 10.04.2024

    NUiF wünscht allen Muslimen ein gesegnetes Zuckerfest!

    Heute wird weltweit das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert! 🌙🎊

    Für die nächsten drei Tage wird das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, mit Familie und Freund*innen gefeiert. Da dabei meist eine Menge Süßigkeiten im Spiel sind, wird das Fest auch „Zuckerfest“ genannt. 🍬🍭

    Das NETZWERK-Team wünscht allen Musliminnen und Muslimen fröhliche Festtage! ✨

  • DIHK für Vielfalt und Weltoffenheit in der deutschen Wirtschaft

    DIHK für Vielfalt und Weltoffenheit in der deutschen Wirtschaft

    27-%-Logo zeigt hohen Anteil von Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund


    Veröffentlicht am: 08.04.2024

    Die DIHK setzt ein Zeichen gegen rechtsextreme Tendenzen – auch NUiF bekommt deshalb vorübergehend ein neues Logo. So soll sichtbar werden, dass mehr als ein Viertel der Beschäftigten in deutschen Betrieben eine Einwanderungsgeschichte haben.

    „27 Prozent von uns – #KeineWirtschaftOhneWir“ lautet der Titel der DIHK-Kampagne, die mit einer Logo-Kürzung um 27 Prozent deutlich macht, dass diese 27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland einen Migrationshintergrund haben.

    „27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund“, sagt DIHK-Präsident Peter Adrian. „Sie sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Belegschaften. Wir wollen und können in den Betrieben auf sie nicht verzichten.“

    Alle Infos zur Kampagne gibt’s bei der DIHK.

    Sie möchten mitmachen? Mehr Infos sowie einen Logo-&-Posting-Generator gibt es hier.