Kategorie: News

  • Verlängerung vorübergehender Schutz bis 2027

    Verlängerung vorübergehender Schutz bis 2027

    Bundesrat stimmt Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung zu


    Veröffentlicht am: 21.10.202

    Der Rat der Europäischen Union hat bereits im Juli mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2025/1460 den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine bis zum 4. März 2027 verlängert. 

    Zur Umsetzung auf nationaler Ebene hat der Bundesrat am 17. Oktober 2025 der Zweiten Verordnung zur Änderung der Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung zugestimmt (Beschluss). Dadurch werden alle am 1. Februar 2026 gültigen Aufenthaltserlaubnisse nach § 24 AufenthG bis zum 4. März 2027 verlängert – einschließlich der Arbeitserlaubnis.  

    Die Aufenthaltserlaubnisse gelten automatisch fort, es muss dafür kein Antrag auf Verlängerung bei der Ausländerbehörde gestellt werden.  

  • Auftakt Regionalbotschafter*innen 2025 im BMWE

    Auftakt Regionalbotschafter*innen 2025 im BMWE

    Austausch, Kennenlernen, Vernetzen – Auftakttreffen der Regionalbotschafter*innen in Berlin


    Veröffentlicht am: 22.09.2025

    Am 18. September 2025 fand das Auftakttreffen unseres 7. Regionalbotschafter*innen-Jahrgangs im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt.

    Neben dem persönlichen Kennenlernen und Vernetzen standen der Austausch über die bisherigen Erfahrungen in der Arbeitsmarkintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und die Themen- und Aktivitätenplanung für das gemeinsame Jahr im Mittelpunkt.  

    In einem Erfahrungsaustausch mit Dr. Janina Jänsch, Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im BMWE und Sofie Geisel, Geschäftsführerin DIHK Service GmbH und Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, warfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Regionalbotschafterbetriebe. Es wurden Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen von Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und diskutiert, insbesondere zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Orientierung und Transparenz bei der Rekrutierung von Fachkräften und Azubis aus Drittstaaten und zur langfristigen Integration im Unternehmen.

    Am Nachmittag wurden erste Ideen entwickelt, welche Themen und Veranstaltungen in dem gemeinsamen Jahr bearbeitet und umgesetzt werden sollen.

    Abgerundet wurde der Tag durch einen gemeinsamen Kochworkshop mit Über den Tellerrand e.V., der Raum für weiteren Austausch und das persönliche Kennenlernen bot.

    Vielen Dank für diesen produktiven und inspirierenden Tag! Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Jahr mit unseren engagierten Regionalbotschafter*innen!

  • Infografik Einwanderung in die Ausbildung

    Infografik Einwanderung in die Ausbildung

    Neue Infografik erschienen: Einwanderung in die Ausbildung


    Veröffentlicht am: 10.09.2025

    Viele Unternehmen und Branchen klagen darüber, ihre Ausbildungsstellen nicht mehr besetzen zu können. Um dem entgegenzuwirken und den eigenen Nachwuchsbedarf nachhaltig zu sichern, suchen immer mehr Betriebe nach Auszubildenden aus dem Ausland.

    Ist die/der passende Kandidat/in gefunden, müssen Visum und Aufenthaltserlaubnis organisiert werden.

    Doch wer benötigt überhaupt ein Visum, um eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren? Welche Voraussetzungen müssen für ein Einreisevisum und einen Aufenthaltstitel zur Berufsausbildung erfüllt sein? Und wie geht es nach dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss weiter?

    Unsere neue Infografik „Einwanderung in die Ausbildung“ bietet einen schnellen Überblick zu diesen Fragen und eine kompakte Übersicht der einzelnen Schritte von der Einreise über die Ausbildung bis zur Fachkraft.

    Hier geht’s zur Infografik

  • Broschüre Einwanderung in die Ausbildung

    Broschüre Einwanderung in die Ausbildung

    Neue Broschüre erschienen: „Einwanderung in die Ausbildung – Azubis aus dem Ausland finden und binden“


    Veröffentlicht am: 04.09.2025

    Der zunehmende Fachkräftemangel stellt Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen – insbesondere im Bereich der dualen Ausbildung. Um dem entgegenzuwirken und den eigenen Nachwuchsbedarf nachhaltig zu sichern, setzen immer mehr Betriebe erfolgreich auf Auszubildende aus dem Ausland.

    Doch wie gelingt es, passende Azubis im Ausland zu finden? Welche Partner unterstützen bei der Kontaktaufnahme im Ausland? Was muss bei der Einstellung beachtet werden? Und wie kann der Spracherwerb vor und nach der Einreise gezielt gefördert werden?

    Unsere neue Broschüre richtet sich an Unternehmen, die neue Wege in der Fachkräftesicherung gehen möchten. Sie bietet Ihnen kompakte und praxisnahe Informationen,

    • wie Sie geeignete Auszubildende im Ausland finden und ansprechen
    • welche Partner und Programme bei der Rekrutierung unterstützen
    • was Sie bei rechtlichen und organisatorischen Fragen beachten müssen
    • wie Sie den Spracherwerb gezielt fördern – vor und nach der Einreise
    • wie eine erfolgreiche Integration im Betrieb gelingt

    Profitieren Sie von den Erfahrungen unserer Mitgliedsunternehmen und erhalten Sie erprobte Praxistipps – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur langfristigen Integration ins Unternehmen.

    Hier geht’s zur neuen Broschüre: Einwanderung in die Ausbildung: Azubis aus dem Ausland finden und binden

  • Neue Website

    Neue Website

    Unsere neue Website ist da – Herzlich Willkommen!


    Veröffentlicht am: 01.09.2025

    Wie gewohnt finden Sie hier umfangreiche Informationen rund um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund – und ganz neu: Wissenswertes zum Thema Einwanderung in die Ausbildung.

    Sie fragen sich, wie Sie passende Auszubildende aus dem Ausland finden können? Oder welche Unterlagen für Visum und Aufenthaltstitel benötigt werden? Mit unseren neuen Infomaterialien und übersichtlichen Checklisten unterstützen wir Sie bei der Rekrutierung von Auszubildenden aus Drittstaaten und dem erfolgreichen Start ins Unternehmen.

    Und wie immer gilt: Bei Fragen sind wir gerne für Sie da – telefonisch oder per Mail.


    Alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie hier: Das Team – NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge

  • Neuer Jahrgang startet ins Amt

    Neuer Jahrgang startet ins Amt

    Austausch, Vernetzung, Engagement – Regionalbotschafter*innen-Tag bei der SCHOTT AG in Mainz


    Veröffentlicht am: 02.07.2025

    Am 25. Juni 2025 fand unser 3. Regionalbotschafter*innen-Tag bei der SCHOTT AG in Mainz statt. Rund 65 Teilnehmende – darunter 35 neue und erfahrene Regionalbotschafter*innen – sowie engagierte Unternehmensvertreter*innen kamen zusammen, um sich über die berufliche Integration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte auszutauschen.

    Zum Auftakt gewährte die SCHOTT AG bei einem Rundgang spannende Einblicke in ihre Arbeit als international führendes Unternehmen der Spezialglas- und Materialtechnologie.

    Im Anschluss fand die Staffelstabübergabe an die neuen Regionalbotschafter*innen statt, die sich und ihre Erfahrungen in der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte vorstellten.

    Anschließend tauschten sich die Regionalbotschafter*innen zu aktuellen Herausforderungen und praxisnahen Lösungsansätzen aus – im Mittelpunkt standen Themen und Fragen zum Aufenthaltsrecht, zur Fachkräfteeinwanderung, zur Sprachförderung, zur Zusammenarbeit mit Behörden und zum Wohnraummangel.

    Ein weiteres Highlight war die eindrucksvolle Keynote des syrischen Schriftstellers und Journalisten Ahmad Katlesh. Er berichtete von seiner Reise nach Damaskus nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 und sprach über persönliche und gesellschaftliche Folgen von Flucht, Krieg und Trauma.

    Am Nachmittag vertieften praxisorientierte Workshops zentrale Themen der betrieblichen Integration: rechtliche Rahmenbedingungen, einfache Sprache im Arbeitsalltag, Wege in die Ausbildung sowie der Umgang mit Vorbehalten und Rassismus im Arbeitsumfeld.

    Der Tag machte deutlich: Integration gelingt, wenn Unternehmen sich vernetzen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmenden – und besonders der SCHOTT AG für ihre Gastfreundschaft und ihr starkes Engagement für eine vielfältige und zukunftsorientierte Arbeitswelt.

  • Aktuelles zum vorübergehenden Schutz

    Aktuelles zum vorübergehenden Schutz

    Vorübergehender Schutz bis März 2027 verlängert


    Veröffentlicht am: 16.06.2025

    Die EU-Innenminister haben dem Vorschlag der Europäischen Kommission zugestimmt, den vorübergehenden Schutz für ukrainische Geflüchtete bis zum 4. März 2027 zu verlängern.

    Dieser befristete Aufenthaltstitel bietet einen sofortigen Schutzstatus und ermöglicht den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Bildung und medizinischer Versorgung.

    Für Personen, die sich in den letzten Jahren bereits gut in ihre Aufnahmeländer durch Spracherwerb, Ausbildung und Arbeit integriert haben, soll zudem der Übergang aus dem vorübergehenden Schutz in andere langfristige Aufenthaltstitel gefördert werden.

    Zudem diskutierten die EU-Staaten eine Empfehlung der Kommission, den Weg für eine freiwillige Rückkehr und Reintegration in die Ukraine vorzubereiten, um eine schrittweise Rückkehr nach Ende des vorübergehende Schutzes zu ermöglichen.

    Die formelle Verabschiedung des Beschlusses durch den Europäischen Rat ist für eine der nächsten Sitzungen geplant.

    Weiterführende Informationen:

    Ukraine: EU verlängert Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge bis März 2027 – DER SPIEGEL

    Weitere Infos zu den Vorschlägen der Europäischen Kommission finden Sie hier: Commission proposes predictable and common European way forward for Ukrainian refugees in the EU | EEAS

    Mehr Informationen zu Titelwechsel und Aufenthaltsverfestigung für Ukrainer*innen finden Sie in unserem Infopapier für Betriebe.

  • Neues Erklärvideo

    Neues Erklärvideo

    Neues Erklärvideo: Berufssprachkurse


    Veröffentlicht am: 30.05.2025

    Berufssprachkurse vermitteln berufsrelevante Sprachkenntnisse und richten sich an Azubis oder Beschäftigte in verschiedenen Branchen.

    Im Erklärvideo stellen wir Ihnen die verschiedenen Kursarten vor – von den Basiskursen bis hin zu den Spezialkursen. Sie erfahren außerdem, wer Zugang zu den Berufssprachkursen hat, welche Kosten für die unterschiedlichen Berufssprachkurse anfallen und wie die Anmeldung erfolgt.

    Zum Erklärvideo

    Weiterführende Infos zum Thema Berufssprachkurse:

    NUiF- Sprachbroschüre

    Berufssprachkurse des BAMF:

    Berufssprachkurse des BAMF für Azubis

  • Neues Erklärvideo: Azubis aus Drittstaaten

    Neues Erklärvideo: Azubis aus Drittstaaten

    Neues Erklärvideo zur Rekrutierung von Azubis aus Drittstaaten


    Veröffentlicht am: 21.05.2025

    Azubis aus Drittstaaten werden für Unternehmen immer wichtiger, um offene Ausbildungsstellenbesetzen besetzen zu können. Wenn der passende Kandidat oder die passende Kandidatin für eine Ausbildung gefunden ist, gilt es den Visumsprozess zu starten. Doch wie erfolgt die Visumsbeantragung im Heimatland und welche Voraussetzungen müssen für die Antragstellung erfüllt werden?

    In unseren neuen Erklärvideo erfahren Sie, welche rechtlichen Schritte notwendig sind, um Azubis aus Drittstaaten in Ihr Unternehmen zu holen – von der Visumsbeantragung bis zur Umwandlung in eine #Aufenthaltserlaubnis nach § 16a AufenthG in Deutschland. Erfahren Sie außerdem, was Sie als Unternehmen beachten sollten, um den Einstellungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten.

    Zum Erklärvideo

    Weiterführende Infos zum Thema Azubis aus Drittstaaten:

    Checkliste Hinweispflichten für Betriebe

    Checkliste Rekrutierung von Azubis aus Drittstatten – Zusammenarbeit mit Vermittlungsagenturen

  • 4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Schleswig-Holstein – Martin Stellmacher

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter aus Schleswig-Holstein – Martin Stellmacher

    4 Fragen an unseren Regionalbotschafter 
    aus Schleswig-Holstein


    Veröffentlicht am: 20.05.2025

    Ein Interview mit Martin Stellmacher von der HEINZ PULS GmbH & Co. KG

    Um bundesweit Best Practices zu erarbeiten, hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge im sechsten Jahr Betriebe aus den einzelnen Bundesländern ausgewählt, die für ein Jahr den Titel „Regionalbotschafter*in“ tragen. So entsteht ein Netzwerk von Expert*innen, das die Arbeitsmarktintegration praktisch lebt und die Expertise an Unternehmen in der Region weitergibt. In Form von kurzen Interviews möchten wir hier unsere Regionalbotschafter*innen vorstellen.

    Für Schleswig-Holstein sprachen wir mit unserem Regionalbotschafter Martin Stellmacher. Als Technischer Bereichsleiter bei der HEINZ PULS GmbH & Co. KG setzt er sich für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter ein. Diese Erfahrungswerte möchte er nun weiter geben.

    Ich bin Regionalbotschafter, weil …

    ich daran glaube, dass jeder Mensch eine faire Chance auf ein neues Leben verdient – unabhängig von Herkunft oder Schicksal. Als Botschafter möchte ich Brücken bauen, Vorurteile abbauen und zeigen, wie wichtig gegenseitiger Respekt und Unterstützung sind. Mein Engagement ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen, die ich selbst erlebt oder bei anderen gesehen habe – und der Wunsch, etwas Positives in der Gesellschaft zu bewirken.

    Meine besten Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten sind die,

    in denen wir echte Dankbarkeit, Hoffnung und Fortschritte erleben – etwa, wenn jemand die Sprache lernt, eine Ausbildung beginnt oder einfach ein Lächeln zurückkommt. Auch die kulturelle Vielfalt bereichert: Ich habe durch die Begegnungen mit Flüchtlingen neue Perspektiven, Geschichten und Traditionen kennengelernt, die mein eigenes Leben bereichert haben.

    Schwierig war bei uns zunächst:

    Es gibt Herausforderungen – zum Beispiel sprachliche Barrieren, kulturelle Unterschiede oder traumatische Erfahrungen, die Menschen mitbringen. Auch die bürokratischen Hürden im Asylverfahren oder beim Zugang zu Arbeit und Bildung können belastend sein – sowohl für die Flüchtlinge als auch für die Helfenden. Geduld, Verständnis und Ausdauer sind deshalb besonders wichtig.

    Den Betrieben in Schleswig-Holstein gebe ich mit:

    Viele Flüchtlinge, die integriert wurden, sind heute eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft. Sie arbeiten in Pflege, Handwerk, IT oder Gastronomie, gründen Unternehmen oder engagieren sich selbst ehrenamtlich. Sie bringen Motivation, Lebenserfahrung und neue Perspektiven mit. Besonders beeindruckend finde ich, wenn Menschen trotz aller Hindernisse nicht aufgeben, Deutsch lernen, sich ein neues Leben aufbauen und aktiv zur Gemeinschaft beitragen.