Das Bundeswirtschaftsministerium nutzt das NETZWERK, um Wissen über die konkreten praktischen Herausforderungen von Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter und Zugewanderter zu bekommen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den kleinen und mittleren Betrieben, die ausbilden. Hier ist das NETZWERK Plattform des Austauschs. Ebenso dient das NETZWERK als Vorzeigeprojekt des Ministeriums, um die Erfahrungen deutscher Unternehmen bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und Zugewanderter national und international darzustellen.
Kategorie: Über das NETZWERK
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Wie eng arbeitet das NETZWERK mit der DIHK zusammen?
Das NETZWERK besteht aus Praktikern, die sich zu praktischen Fragen austauschen. Hier stehen Themen wie Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, Fördermöglichkeiten, die rechtlichen Rahmenbedingungen oder Sensibilisierung der Belegschaft im Vordergrund. Die DIHK gibt Einschätzungen zu politischen Vorhaben und Gesetzesinitiativen ab. Das NETZWERK nutzt diese Einschätzungen, um die Mitgliedsunternehmen zu informieren, während die DIHK den Praxiseinblick nutzt, um Gesetzesinitiativen besser einschätzen zu können.
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Wie lange wird es gefördert?
Die aktuelle Förderperiode endet am 31.12.2026.
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Wie finanziert sich das NETZWERK?
Das NETZWERK wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie durch Eigenmittel der Deutschen Industrie- und Handelskammer finanziert.
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Wie profitieren Unternehmen vom NETZWERK?
Das kostenlose Angebot des NETZWERKs beinhaltet Informationen rund um alle praktischen Fragen der Arbeitsmarktintegration. Ebenso können Unternehmen sich beim NETZWERK-Team beraten lassen und Detailfragen stellen. Außerdem gibt es jeden Monat ein Webinar mit einem Experten, wo Unternehmen ihre Fragen stellen können. Darüber hinaus werden die NETZWERK-Unternehmen zu Veranstaltungen in ihrer Region eingeladen, um sich miteinander auszutauschen. Unternehmen können an einer Mitgliedschaft nur gewinnen.
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Welche Instrumente und Formate gibt es?
Wer sich gern selbst informiert, der findet Infografiken, Broschüren und Flyer auf der Website zum Download. Im YouTube-Kanal sind einige Erklär- und Beispielvideos zu finden. Außerdem gibt es jeden Monat ein Webinar, das aktuelle Themen aufgreift und in Zusammenarbeit mit Fachexperten angeboten wird. Bei Veranstaltungen vor Ort werden in Workshops und Vorträgen wichtige Informationen und hilfreiche Praxistipps vermittelt.
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Wie erreicht das NETZWERK seine Ziele?
Damit Unternehmen zu Wegen der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und Zugewanderter informiert werden, bietet die Website viele praxisorientierte Materialien. Von Broschüren zu Themen wie Religion am Arbeitsplatz oder Ausbildung, bis zu Infografiken zu den rechtlichen Rahmenbedingungen. Außerdem können NETZWERK-Unternehmen sich die monatlichen Webinare auf unserer Homepage ansehen. Dort erhalten sie Input von Experten zu Fachthemen wie Ausbildungsabbrüche vermeiden. Natürlich ist das NETZWERK-Team auch jederzeit telefonisch oder per Mail für Detailfragen erreichbar.
Eine weitere Informationsquelle sind die Veranstaltungen, die das NETZWERK gemeinsamen mit Kammern in den vielen Regionen Deutschlands organisiert. Dort vermitteln wir in Workshops und Vorträgen wichtige Inhalte, bspw. zu Gesetzesänderungen. Außerdem können Unternehmen sich auf den NETZWERK-Veranstaltungen mit anderen Unternehmen austauschen und vernetzen. So lernen Unternehmen von anderen Unternehmen, was im betrieblichen Alltag gut funktioniert.
Damit eine breite Öffentlichkeit von den Erfolgen der NETZWERK-Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung Geflüchteter und Zugewanderter erfährt, bereitet das NETZWERK-Team Artikel für Zeitungen vor oder koordiniert Interviews mit NETZWERK-Unternehmen für Radio und Fernsehen.
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Welche Ziele hat das NETZWERK?
Das NETZWERK hat drei Ziele: Zuerst ist es für Unternehmen eine Informationsplattform, um alle relevanten Informationen zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und Zugewanderter zentral und kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Als zweites organisiert das NETZWERK den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen, die Geflüchteter und Zugewanderter beschäftigen und/oder ausbilden sowie mit Unternehmen, die sich in diesem Bereich engagieren wollen. Als Drittes macht das NETZWERK die Erfahrungen und Erfolge der Mitgliedsunternehmen sichtbar. Dazu bringt das NETZWERK gezielt Medien und Mitgliedsunternehmen zusammen, um so authentische Erfahrungen in den öffentlichen Diskurs einzubringen.
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Warum wurde das NETZWERK initiiert?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Deutsche Industrie- und Handelskammer haben 2015 erkannt, dass Unternehmen unterstützt werden müssen, wenn diese Geflüchtete ausbilden und beschäftigen wollen. Dazu soll das NETZWERK Unternehmen Informationen und Beratung bieten, den Erfahrungsaustausch organisieren und die Sichtbarkeit der guten Beispiele der Arbeitsmarktintegration erhöhen.
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Wer hat das NETZWERK initiiert?
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) haben das NETZWERK initiiert.
